Donnerstag, 30. Juni 2022
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Gesundheitspolitik

Pflege: Bei Missständen können Angehörige sich an die Pflegekasse wenden

Die Heimleitung des Finther Seniorenpflegeheims "Pro Vita" muss sich den Vorwürfen der Pflegemängel stellen. Wie eine Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) ergab, wurden Heimbewohner äußerst schlecht versorgt. Angesichts dieser bedauerlichen Vorkommnisse macht die Leiterin der rheinland-pfälzischen Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK), Anneliese Bodemar, darauf aufmerksam, dass Angehörige bei dem Verdacht der unzureichenden Versorgung von Pflegebedürftigen, sich vertrauensvoll an ihre Pflegekasse wenden können: "Diese hat die Möglichkeit, den MDK darüber zu informieren, der dann diese Hinweise aufnehmen und prüfen wird."

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Grundsätzlich prüft der MDK einmal jährlich unangekündigt alle Pflegeeinrichtungen im Land und besucht zusätzlich auch anlassbezogen entsprechende Einrichtungen, so die TK-Landesvertretung.
 
"Wir alle wollen gerne ein stattliches Alter erreichen und dank des medizinischen Fortschritts ist das auch vielen von uns vergönnt", so Bodemar. "Das bedeutet aber auch, dass wir das Thema Pflegeals gesamtgesellschaftliche Herausforderung sehen müssen, der wir uns alle gemeinsam stellen sollten". Daher weist die Leiterin der TK-Landesvertretung außerdem darauf hin, dass die Transparenzvereinbarungen, welche die Kriterien und die Bewertungssystematik festlegen, nach denen sich der MDK bei seinen Prüfungen richtet, nochmal auf den Prüfstand zu stellen seien. Die Ergebnisse dieser MDK-Prüfungen auf Grundlage der Transparenzvereinbarungen schlagen sich in den so genannten Pflegenoten nieder. Dass deren Gewichtung und Aussagekraft auch noch einmal diskutiert werden müssen, davon ist Bodemar überzeugt.
 

Quelle: TK


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