Samstag, 26. November 2022
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Gesundheitspolitik

Sozialforscher: Griechenland ist arm - vor allem an Vertrauen

Die tieferen Ursachen für den Niedergang Griechenlands sind weniger ökonomischer und finanzieller Natur, als vielmehr sozialen und politischen Ursprungs. Zu diesem Schluss kommen die Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Jan W. van Deth und Dr. Yannis Theocharis vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim. Die länderübergreifende Langzeitstudie "European Social Survey" (ESS) belege, dass Griechenland an einem in Europa einzigartigen Mangel an sozialem und politischem Vertrauen leide. Dies sei in vielerlei Hinsicht fatal für jede Gesellschaft, so die Wissenschaftler. Ist die "Griechische Tragödie" in ihrem Ursprung also keine Frage des Geldes, sondern eine Frage des gesellschaftlichen Miteinanders? Ja, meint Jan van Deth, Professor für Politische Wissenschaft und International Vergleichende Sozialforschung. Für ihn sind die Finanzmisere und der wirtschaftliche Absturz Griechenlands nur die augenfälligsten Symptome einer langjährigen Vertrauenskrise, die sowohl die gesellschaftlichen Institutionen als auch das Miteinander der Menschen lähme.

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