Samstag, 25. Juni 2022
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Gesundheitspolitik

Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen lehnen "Zuckersteuer" ab

Viel Süßkram zu essen, ist der Gesundheit nicht förderlich. Das wissen die meisten - und naschen trotzdem weiter. Sollte der Staat darum Schokolade und Bonbons teurer machen? Diese Idee kommt im Volk nicht gut an, wie eine Umfrage zeigt.

Die große Mehrheit der Deutschen hat sich in einer repräsentativen Umfrage gegen die Einführung einer sogenannten Zuckersteuer ausgesprochen. Nur 30% der Befragten unterstützen Überlegungen aus der SPD-Bundestagsfraktion, auf Süßwaren die volle Mehrwertsteuer von 19% zu erheben, 68% lehnen dies ab. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit. Bislang gilt für Schokolade und Bonbons wie bei den meisten Lebensmitteln der ermäßigte Satz von 7%.

Hintergrund der Überlegungen ist die starke Zunahme übergewichtiger Menschen in Deutschland. Nach Angaben der Krankenkasse mussten 2013 bundesweit mehr als 18.000 Menschen wegen Adipositas oder sonstiger Überernährung im Krankenhaus behandelt werden. Das sei ein Anstieg von 154% im Vergleich zu 2005, teilte die DAK-Gesundheit in Hamburg mit.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß hatte in der vergangenen Woche der "Saarbrücker Zeitung" gesagt, für ihre Partei sei die Einführung einer Zuckersteuer denkbar.

Über die Frage, ob sich die Politik um die Ernährungsgewohnheiten der Bürger kümmern sollte, zeigten sich die Menschen in der Umfrage gespalten. 49% sehen das als Aufgabe des Staates, 43% meinten, die Politik sollte sich aus diesem Bereich heraushalten.


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