Freitag, 2. Dezember 2022
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Gesundheitspolitik

Urologen appellieren für stärkere Akzeptanz von PREFERE: Große Prostatakrebs-Studie braucht mehr Teilnehmer

Deutschlands Urologen bringen es auf den Punkt: Eine der wichtigsten Studien zur optimalen Behandlung von Prostatakrebs gerät ins Wanken, weil nicht genügend betroffene Männer an ihr teilnehmen. Die von Deutscher Krebshilfe und Krankenkassen finanzierte PREFERE-Studie soll als größte deutsche Therapiestudie zum lokal begrenzten Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom wissenschaftlich-klinisch klären, welche der vier gängigen Behandlungsvarianten der bessere Therapieweg ist. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) unterstützt die Studie, für die 7.000 Teilnehmer mit der Diagnose "frühes Prostatakarzinom" vorgesehen sind. Aktuell liegt die Zahl der Studienpatienten, die sich in ihrer Behandlung einer Zufallsauswahl unterwerfen, weit hinter den Erwartungen zurück. "Die Planung der Rekrutierungszahlen war viel zu optimistisch", sagt Prof. Dr. Oliver Hakenberg, der gegenwärtig auch ein Akzeptanzproblem der Studie sieht. Der DGU-Generalsekretär weiter: "7.000 Männer in vier Jahren in die Studie einzuschließen ist eine gigantische Zahl, die so nicht zu erreichen ist. Wir brauchen einen deutlich längeren Atem für dieses große Projekt."

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