Sonntag, 7. August 2022
Navigation öffnen
Gesundheitspolitik

Verordnung von Blutzuckermessgeräten: Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert "Hausarzt-Modell"

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) kritisiert Hausarzt-Verträge, die eine überwiegende Verordnung preisgünstiger Blutzuckermessgeräte vorschreiben. Damit würden Patienten mit Diabetes Typ 1 oder Schwangerschaftsdiabetes gefährdet, die auf exakte Messungen des Blutzuckerspiegels angewiesen sind, um keine potentiell lebensbedrohlichen Unterzuckerungen zu erleiden. Preisgünstige Blutzuckermessgeräte sind in Kombination mit den dazugehörigen Teststreifen häufiger unzuverlässig in der Messgenauigkeit. Betroffene sollten sich im Zweifel an Ärzte wenden, die an solchen Versorgungsmodellen nicht teilnehmen, rät die DDG. Die Fachgesellschaft schlägt zugleich die Bildung eines Runden Tisches vor, um die Verordnungspraxis künftig bundesweit einheitlich an sachgerechten Kriterien auszurichten.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Verordnung von Blutzuckermessgeräten: Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert "Hausarzt-Modell""

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der MedtriX GmbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.