Dienstag, 28. Juni 2022
Navigation öffnen
Anzeige:
Atozet
Atozet
 
Gesundheitspolitik

Viele neue Medikamente für chronisch Kranke

Viele gesetzlich Krankenversicherte, die regelmäßig auf Medikamente angewiesen sind, müssen sich in den kommenden Wochen vermutlich auf neue Arzneimittel gefasst machen. Darauf weist der Deutsche Apothekerverband (DAV) in Berlin hin. Hintergrund sind neue Rabattverträge zwischen Herstellern und Kassen, die dazuführen können, dass Versicherte Medikamente anderer Anbieter bekommen als sie bislang hatten.

Anzeige:
Prevenar
Prevenar

Bei einem Rabattvertrag erhalten Krankenkassen für Medikamente, die ihren Versicherten verordnet werden, vom Hersteller Nachlass auf den bundeseinheitlichen Apothekenverkaufspreis. Die Apotheke ist laut dem DAV verpflichtet, das von der jeweiligen Kasse vorgesehene Rabattarzneimittel abzugeben, wenn der Arzt nur einen Wirkstoff verschreibt oder den Austausch des auf dem Rezept genannten Medikaments erlaubt. Das neue Medikament muss den gleichen Wirkstoff, die gleiche Wirkstärke und die gleiche oder eine als austauschbar festgesetzte Darreichungsform haben. Außerdem sind eine identische Packungsgröße und die Zulassung für ein gleiches Anwendungsgebiet Bedingungen für den Austausch.

Seit 1. Januar gelten dem DAV zufolge Rabattverträge für die Kasse IKK Classic über rund 150 Wirkstoffe, für rund 80 Betriebskrankenkassen über mehr als 40 und den AOK-Verbund über mehr als 20 Wirkstoffe. Ab 1. Februar kommen mehr als 40 Betriebs- und Innungskrankenkassen mit mehr als 150 und die TK mit mehr als 20 Wirkstoffen hinzu.


Anzeige:
Medicalcloud
Medicalcloud
 

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Viele neue Medikamente für chronisch Kranke"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der MedtriX GmbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.