Dienstag, 28. Juni 2022
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Gesundheitspolitik

Weltweites Abkommen zur Quecksilber-Reduzierung vor Unterzeichnung

Im Kampf gegen die Gefahren durch Quecksilber kommen Vertreter von rund 140 Staaten heute (Mittwoch) im japanischen Minamata zusammen. Bei der dreitägigen Konferenz soll auch ein internationales Abkommen unterzeichnet werden, die sogenannte Minamata-Konvention. Sie soll Mensch und Umwelt künftig vor dem hochgiftigen Schwermetall schützen. Experten feiern das völkerrechtlich verbindliche Abkommen als Meilenstein. Vorausgegangen mwaren vierjährige zähe Verhandlungen, die erst im Januar den Durchbruch brachten. Das Abkommen tritt in Kraft, wenn es in 50 Unterzeichnerländern ratifiziert ist. Das dürfte laut  Vertretern des UN-Umweltprogramms (Unep) noch einmal drei bis fünf Jahre dauern.

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Quecksilber zählt zu den gefährlichsten Giftstoffen überhaupt. Mitte der 1950er Jahre traten bei Bewohnern von Minamata Schädigungen am zentralen Nervensystem auf. Viele starben an der sogenannten Minamata-Krankheit. Sie hatten mit Quecksilber belasteten Fisch gegessen. Der Chemiekonzern Chisso, der vor Ort Quecksilbersulfat als Katalysator verwendete, hatte das dabei entstehende Methylquecksilber einfach in die benachbarte Meeresbucht geleitet. Heute gilt Minamata - mit je nach Schätzungen Tausenden bis Zehntausenden Opfern - alseine der weltweit schwersten Umweltkatastrophen durch Quecksilber.


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