Dienstag, 9. August 2022
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Gesundheitspolitik

Wer sich arm fühlt, wird eher krank

Wer wenig Geld hat, wird eher krank und stirbt früher. Das ist schon lange belegt. Als arm kann aber auch gelten, wer sich arm fühlt. Wie stark das subjektive Armutsempfinden die Gesundheit beeinträchtigt, haben WZB-Ökonomin Maja Adena und ihr Kollege Michal Myck (DIW Berlin und Center for Economic Analysis, Szczecin) erstmals für die Altersgruppe der über 50-Jährigen nachgewiesen. Ihre Studie für Deutschland und elf weitere europäische Länder zeigt: Ältere Menschen, die sich selbst als arm einschätzen, erkranken deutlich häufiger (38%) und erleiden eher einen gesundheitlichen Rückschlag (48%). Auch die Wahrscheinlichkeit, früher zu sterben, ist bei ihnen weitaus höher - bei Männern dieser Altersgruppe um 40%.

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