Samstag, 25. Juni 2022
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Gesundheitspolitik

Zahnstein vorbeugen: Nur regelmäßiges Zähneputzen hilft

Nach jedem Putzen bildet sich ein neuer Belag auf den Zähnen. Dieser wird auch Plaque oder Biofilm genannt. Wer den nicht regelmäßig entfernt, riskiert Zahnstein und in der Folge Karies, Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis, erklärt Prof. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Um das zu vermeiden, sollte man zweimal täglich die Zähne mit fluoridhaltiger Zahncreme putzen und einmal am Tag auch die Zahnzwischenräume reinigen. Etwa mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten.

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Passiert das nicht, lagern sich am Zahnbelag Mineralien aus dem Speichel und aus der Nahrung an. Dadurch entsteht Zahnstein - verstärkt auf der Innenseite der unteren Frontzähnen und an der Außenseite der oberen Backenzähne, erklärt Oesterreich. "Vor allem sind die Zahnhälse und die Zahnzwischenräume betroffen." Der Zahnstein erschwert die Mundhygiene, und Bakterien können sich leichter ansiedeln. Die möglichen Folgen sind Karies und Zahnfleischentzündungen. Diese machen sich durch Blutungen, Schwellungen und mitunter auch Mundgeruch bemerkbar.

"Zahnstein muss durch den Zahnarzt entfernt werden", sagt Oesterreich. Einmal im Jahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dafür.

Quelle: dpa


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