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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Digitalisierung

April 2017

Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

Daten quasi in Echtzeit über große Entfernungen auszutauschen – mithilfe moderner Kommunikationsmittel ist das heute selbstverständlich geworden. Damit eröffnen sich auch für die medizinische Versorgung völlig neue Möglichkeiten: Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie etwa Bluthochdruckpatienten, Asthmatiker oder Diabetiker, können die für ihren Krankheitsverlauf relevanten Messwerte zeitnah an ihren Arzt übermitteln. Darüber, welche Chancen die Telemedizin bietet, aber auch welche Risiken mit einer zunehmenden...

DKG zur Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung: "Fehlende Investitionsmittel führen zu Mehrbelastung des Personals"

Die von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) in enger Abstimmung mit den Landeskrankenhausgesellschaften veröffentlichte neu überarbeitete Bestandsaufnahme zur Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung in den Bundesländern 2017 zeigt deutlich, dass die mangelnde Investitionsausstattung durch die Länder die Krankenhäuser in eine problematische Situation bringt.

März 2017

DAK-Gesundheit fordert Reform der Krankenversicherung

Die DAK-Gesundheit fordert Reformen von der zukünftigen Bundesregierung. Der Verwaltungsrat der drittgrößten Krankenkasse plädiert unter anderem für eine Stärkung der Selbstverwaltung, für neue Finanzierungsmodelle sowie für eine kluge Digitalisierung des Gesundheitswesens. Mit dem „Gesundheitspolitischen Kompass“ hat das Parlament der DAK-Gesundheit am Donnerstag einstimmig ein umfassendes Positionspapier zur Bundestagswahl 2017 verabschiedet.

Industrie 4.0: Kleine Unternehmen verkennen ihren Digitalisierungsbedarf

Digitale Vorreiter zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine konkrete Strategie verfolgen, innovationsaktiv sind, über eine eigene IT-Abteilung verfügen und oftmals Geschäftsbeziehungen ins Ausland besitzen. Jedes dritte Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe sieht sich im Digitalisierungsprozess als (sehr) gut aufgestellt. Darunter viele kleine Unternehmen. Folglich sehen sie auch kaum Digitalisierungsbedarf. Tatsächlich sind kleine Unternehmen jedoch sowohl intern als auch unternehmensübergreifend deutlich weniger vernetzt als große Unternehmen.

Deutschland-Index der Digitalisierung 2017

Wo gibt es das beste Mobilfunknetz? Wo sind digitale Wirtschaft und Forschung am stärksten? Wie unterscheiden sich Hessen und Hamburger beim Online-Shopping? Und wussten Sie, dass manch kleine Kommune digital durchaus mit den Großstädten mithalten kann? Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT beantwortet in seinem Deutschland-Index der Digitalisierung 2017 Fragen wie diese. Die Studie bietet damit eine regionale Perspektive auf die globale Digitalisierung.

Umfrage wirft beunruhigende Schlaglichter auf die Arbeitssituation von Assistenzärzten

Die Mehrheit der Assistenzärzte in Deutschland schätzt ihre aktuellen Arbeitsbedingungen an den Kliniken als bestenfalls befriedigend bis schlecht ein. Bewertet – analog zu Noten – lediglich rund ein Drittel der Ärzte in Weiterbildung die Situation als sehr gut oder gut, so vergeben zwei Drittel der jungen Ärztinnen und Ärzte Zensuren zwischen „drei“ und „fünf“. Und Gründe für die schlechten Noten liefern sie gleich mit:

Februar 2017

Soziale Netzwerke als Krisenbarometer

Kommunikationsmechanismen in sozialen Netzwerken stehen im Fokus eines neuen, vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften koordinierten EU-Projektes. „ODYCCEUS Opinion Dynamics and Cultural Conflict in European Space“ wird von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungsprogramms Horizont 2020 in den kommenden vier Jahren mit 5,8 Millionen Euro gefördert. Derzeit treffen sich die am Projekt beteiligten Partner zu einem Kick-off-Meeting am Leipziger Institut.

Künstliche Intelligenz: Bayerische Staatsbibliothek testet semantisches Recherche-Werkzeug

Die Bayerische Staatsbibliothek testet den „Discovery Service“ Yewno als zusätzliche thematische Suchmaschine für digitale Volltexte. Die Software arbeitet auf Basis von künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens. Als erste europäische Einrichtung stellt die Bayerische Staatsbibliothek die neue Recherchetechnologie in einer dreimonatigen Pilot-Phase ihren Nutzern zur Verfügung. Über ein Antwortformular können diese ihr Feedback an das Projektteam schicken.

Erstmals seit fünf Jahren wieder mehr Organtransplantationen

In Bayern ist die Zahl der Organtransplantationen 2016 erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen, wie die Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern mitteilt. Während im vergangenen Jahr 579 Organe transplantiert wurden, waren es 2015 insgesamt 572. "Die Steigerung ist zwar sehr gering, aber nach dem dramatischen Einbruch 2013 um mehr als 20% geben die Zahlen Grund zur Hoffnung, dass der Abwärtstrend der vergangenen Jahre gebrochen ist", sagt Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern. "Der Organspendeskandal hat den Bürgern das Vertrauen in die...

Wie lassen sich die Vorteile digitaler und analoger Medien miteinander kombinieren?

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst hat im Rahmen des „Zentrums Digitalisierung. Bayern“ (ZD.B) an der Universität Regensburg die Einrichtung einer Nachwuchsforschergruppe „Physical Affordances for Digital Media and Workflows" bewilligt. In den nächsten fünf Jahren wird das Team unter der Leitung von Dr. Raphael Wimmer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medieninformatik, erforschen, wie sich die Vorteile digitaler und analoger Medien miteinander verbinden lassen könnten und welche...

Cybersicherheit in Deutschland

In einem Positionspapier zur aktuellen Lage der Cybersicherheit beschreiben Wissenschaftler die wichtigsten Herausforderungen und machen konkrete Vorschläge, wie sich diese bewältigen lassen. Unter anderem empfehlen die Experten die strategische Verbesserung der digitalen Souveränität in Deutschland und Europa, die gezielte Förderung von Cybersicherheitsinfrastrukturen sowie eine Verbesserung des Forschungsrahmens, etwa durch Forschungswettbewerbe und durch Strukturen zur schnellen Reaktion auf Forschungsbedürfnisse. Die Bundesrepublik befinde sich in einer...

Sensible Kundendaten nutzen und schützen

Das Fraunhofer IESE zeigt in Hannover, wie man mit der IND²UCE-Technologie sensible Kundendaten nutzen kann und sie gleichzeitig vor Missbrauch schützt. Der richtige Umgang mit Daten wird immer stärker zum Erfolgsfaktor. Dieser Erfolg hängt jedoch stark vom Datenaustausch ab. Aber wie hebt man das Potenzial richtig, ohne die Kontrolle über die Daten zu verlieren? Chancen nutzen, ohne die Risiken außer Acht zu lassen: Wie das geht, erleben Besucher der Cebit vom 20.-24. März 2017 auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle 6.

Medienforschung: Print hat beim Leser Priorität

Wer Zeitung liest, liest sie auf Papier. Online-Angebote der Medienhäuser spielen noch eine marginale Rolle – gemessen an der Zeit, die Konsumenten damit verbringen. Das zeigt LMU-Kommunikationsforscher Neil Thurman an britischen Blättern. Die Zeit der Zeitung sei abgelaufen, heißt es gerne. Die Zukunft gehöre den digitalen Medien. Tatsächlich aber bekommen die guten alten Printprodukte weit mehr Aufmerksamkeit als gemeinhin angenommen: Von der Zeit, die Leser mit einer Medienmarke verbringen, entfallen etwa 89% auf die gedruckte Zeitung, der Rest verteilt...

Januar 2017

Förderung für die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen

Mit zusätzlichen 5,7 Mio. Euro fördert das Land Nordrhein-Westfalen die medizinische Lehre der Universität Duisburg-Essen (UDE). Das Investitionskonzept der Medizinischen Fakultät umfasst drei Säulen: Instandsetzung der bestehenden Lehr-Infrastruktur, zusätzliche Flächen und moderne Ausstattung sowie Innovationen für die Lehre. Bereits heute werden an der Medizinische Fakultät am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) Medizin-Studierende auf höchstem Niveau ausgebildet – und das mit Erfolg. So schlossen im Wintersemester 2016/2017...

Brain-Computer-Interface: Wenn der Computer uns intuitiv versteht

Dr. Thorsten Zander, Postdoc in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Klaus Gramann im Fachgebiet Biopsychologie und Neuroergonomie an der TU Berlin, entwickelt einen Algorithmus, der unbewusste Hirnsignale aus einem passiven Brain-Computer-Interface analysiert. Das Versuchssetting hat etwas von dem beliebten Kinderspiel Topfschlagen: Einem Kind werden die Augen verbunden, und es muss durch „blindes Ausprobieren“ einen versteckten Topf finden. Drumherum sitzen andere Kinder und rufen „heiß“ oder „kalt“ – je nachdem wie nah das Kind dem Topf kommt.

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