Mittwoch, 25. November 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Ärzte

November 2020

DAK-Gesundheit schaltet Hotline zum "Corona-Blues"

DAK-Gesundheit schaltet Hotline zum "Corona-Blues"
© DragonImages - stock.adobe.com

Deutschland ist im Teil-Lockdown. Viele Freizeiteinrichtungen sind geschlossen, private Treffen nur noch in kleinem Rahmen erlaubt. Was können wir tun, damit wir uns nicht einsam fühlen? Was hilft, wenn wir ständig traurig sind und den Corona-Blues haben? Wie überstehen wir diese Zeit und bleiben psychisch gesund? Diese und andere Fragen beantworten Mediziner bei der Telefon-Hotline der DAK-Gesundheit am 25. November. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 ist von 8 Uhr bis 20 Uhr geschaltet und kann von Kunden aller Krankenkassen...

DIVI-Präsident mit VLK-Zukunftspreis 2020 ausgezeichnet

COVID-19, das DIVI-Intensivregister und wichtige Triage-Empfehlungen: Für seinen besonderen Einsatz während der Corona-Pandemie wurde Professor Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), mit dem Zukunftspreis 2020 des Verbandes der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) ausgezeichnet. „Ich freue mich wirklich sehr über diese Würdigung. Ich nehme den Zukunftspreis gerne an und widme diesen allen Beteiligten im Gesundheitswesen, die in den vergangenen Monaten wirklich...

Urologen warnen vor Einstellung ambulanter Operationen

Der Stellenwert ambulanter Operationen im Gesundheitswesen ist unumstritten hoch – im Zuge der Corona-Pandemie einmal mehr. Ambulante Operationen entlasten nicht nur die Klinikkapazitäten, sondern sparen den Krankenkassen auch erhebliche Kosten. Für die nordrheinischen Urologen der Uro-GmbH Nordrhein ist vor diesem Hintergrund völlig unverständlich, dass die gesetzlichen Krankenkassen den Vertrag zur Förderung von ambulanten Operationen zum 01.01.2021 gekündigt haben.

Kinder- und Jugendärzte: Unterricht in Schulen "absolut notwendig"

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte warnt vor negativen Folgen für den Nachwuchs durch mögliche neue Schulschließungen. Aus Expertensicht seien Kinder nicht die Spreader des Coronavirus, sagte die Vizepräsidentin des Verbandes, Sigrid Peter, am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Sie bedauerte, dass es keine einheitliche Maßgabe zum Tragen von Masken gebe. Ihr Verband empfehle dies für Kinder ab sechs Jahren mit Ausnahmen für chronisch kranke und behinderte Kinder. "Wir sehen das als eine gute Option, die Beschulung, die...

Richtiges Medikament, falsche Diagnose - Kasse muss zahlen

Die Übernahme von Behandlungskosten sorgt immer wieder für Streit zwischen Patienten und Krankenkassen. Ein besonderer Fall ist vor dem Landessozialgericht Hessen gelandet. Nur wenn Medikamente für eine Erkrankung zugelassen sind, müssen Krankenkassen in der Regel die Kosten dafür übernehmen. Doch was ist, wenn die ursprüngliche Diagnose der Ärzte falsch ist und sich später zeigt, dass das Arzneimittel für die tatsächliche Erkrankung zugelassen ist?

Medizinisches und pflegerisches Personal von Dokumentationspflichten befreien

Bei exponentiell ansteigenden Corona-Infektionszahlen und ansteigenden krankheitsbedingten Ausfällen des medizinischen Personals werden alle verfügbaren Gesundheitsfachberufe dringend in der Patientenversorgung benötigt. Deshalb müssen Abrechnungsprüfungen, Fallbesprechungen oder auch Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder Anfragen von medizinischen Begründungen und sogenannte Falldialoge durch die Krankenkassen ausgesetzt werden, fordert der Marburger Bund.

Freie Ärzteschaft fordert Aufklärung der Bevölkerung über begrenzte Ressourcen

Die Freie Ärzteschaft fordert das Bundesgesundheitsministerium und die Krankenkassen auf, die Bevölkerung sachgerecht zu informieren. „Coronatests und Impfungen gegen Grippe sowie gegen Pneumokokken stehen nicht für jedermann und für jeden Anlass unbegrenzt zur Verfügung. Die Ressourcen sind begrenzt – das müssen die Menschen in Deutschland wissen“, sagte FÄ-Bundesvorsitzender Wieland Dietrich am Mittwoch in Essen. Jetzt gelte es, klar zu kommunizieren, dass Ärztinnen und Ärzte diese Mittel – soweit überhaupt...

Oktober 2020

Ärzte und Wissenschaftler gegen pauschalen Lockdown

Ärzte und Wissenschaftler haben sich gegen ein breites Herunterfahren des Alltagslebens zur Corona-Eindämmung ausgesprochen und werben für größere Bemühungen um Akzeptanz. "Eine pauschale Lockdown-Regelung ist weder zielführend noch umsetzbar", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Mittwoch. Man könne nicht das ganze Land "Wochen und Monate in eine Art künstliches Koma" versetzen, auch angesichts bleibender Schäden für Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Nötig...

Marburger Bund: „Zu einem Ärzte-Tarifvertrag im ÖGD gibt es keine Alternative“

„Ohne einen Ärzte-Tarifvertrag wird es nicht gelingen, ausreichend ärztlichen Nachwuchs für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu gewinnen. Mit dem Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst werden die Rekrutierungsprobleme des ÖGD nicht einmal ansatzweise gelöst. Das Ergebnis bleibt meilenweit hinter den Erwartungen der Ärztinnen und Ärzte in den Gesundheitsämtern zurück. Jetzt zeigt sich einmal mehr: Der Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst ist der völlig falsche Ort, Rahmenbedingungen ärztlicher...

Ärztepräsident zweifelt an Alltagsmasken - "Vermummungsgebot"

Ärztepräsident zweifelt an Alltagsmasken - "Vermummungsgebot"
© triocean - stock.adobe.com

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, zweifelt am Nutzen von Alltagsmasken bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Er sei von den Alltagsmasken nicht überzeugt, "weil es auch keine tatsächliche wissenschaftliche Evidenz darüber gibt, dass die tatsächlich hilfreich sind", sagte er in ZDF-Talkshow "Markus Lanz" vom Mittwochabend. "Schon gar nicht im Selbstschutz und wahrscheinlich auch nur ganz wenig im Schutz, andere anzustecken." Im Zusammenhang mit der Maskenpflicht sprach der Mediziner an einer Stelle von...

Ärtztepräsident: „Weitere Einschränkungen sind nicht angebracht“

Nach dem jüngsten Appell von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Ärztepräsident Klaus Reinhardt davor gewarnt, die Bevölkerung zu verunsichern. Er wolle keine Entwarnung oder übertriebene Gelassenheit verbreiten. „Aber ich finde, man kann den Menschen nicht in einer Tour Angst machen“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer am Montag im Deutschlandfunk. So könne eine Art von Abstumpfung entstehen. Teile der Bevölkerung könnten anfangen, die Warnungen nicht mehr ernst zu nehmen.

G-BA ermöglicht erneut telefonische Krankschreibung

G-BA ermöglicht erneut telefonische Krankschreibung
© Proxima Studio - stock.adobe.com

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat sich angesichts bundesweit steigender COVID-19-Infektionen erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Kry, der europäische Marktführer für Videosprechstunden, begrüßt diesen Schritt, um Wartezimmer zu entlasten und Infektionsrisiken zu reduzieren. Neben Telefongesprächen sind zudem Videosprechstunden ein einfaches, zielführendes Mittel, um medizinische Beratung auf hohem Niveau sicherzustellen.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)