Donnerstag, 20. Juni 2019
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Bereitschaftsdienst

März 2019

Hartmannbund: Assistenzarztumfrage offenbart massiven Handlungsbedarf

Ökonomischer Druck und Personalmangel in der Klinik beeinträchtigen nicht nur die Gesundheit des medizinischen Personals, sondern stellen auch eine potenzielle Gefahr für Patientinnen und Patienten dar. Diesen Schluss legen die Antworten von rund 1.500 Assistenzärztinnen und Assistenzärzten nahe, die sich an einer aktuellen Umfrage des Hartmannbundes beteiligt haben. Begünstigt und in Teilen überhaupt erst möglich wird diese Entwicklung offensichtlich durch noch immer weit verbreitete Defizite bei der Erfassung und Dokumentation von Arbeitszeiten....

Ärzte-Gewerkschaft: Warnstreik in Kliniken am 10. April

Klinik-Patienten müssen am 10. April mit Warnstreiks von Ärzten rechnen. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund will mit den ganztägigen Aktionen Druck in den festgefahrenen Tarifverhandlungen für die kommunalen Krankenhäuser machen. Verbandschef Rudolf Henke sagte am Dienstag, die Mitglieder empfänden das bisherige Angebot der Arbeitgeber als "offenen Affront und Ausdruck geringer Wertschätzung ärztlicher Arbeit". Zum bundesweiten Warnstreik aufgerufen sind Ärzte in den tarifgebundenen kommunalen Kliniken außer in Hamburg und...

Marburger Bund erzielt Tarifeinigung mit Helios Kliniken

Der Marburger Bund und die Helios Kliniken GmbH haben sich in der dritten Runde ihrer Verhandlungen in Berlin auf einen neuen Tarifabschluss für die rund 5.400 Ärztinnen und Ärzte der 34 Akutkliniken geeinigt, die zum Geltungsbereich des Helios-Konzerntarifvertrags für Ärzte gehören. Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte erhöhen sich in zwei Schritten um insgesamt 5%: Rückwirkend zum 1. Januar 2019 steigen die Ärztegehälter linear um 2,5%, ab 1. Januar 2020 kommt eine weitere Erhöhung um ebenfalls 2,5% hinzu....

Tarifstreit um Klinikärzte festgefahren – Ärztestreik möglich

Auf Klinik-Patienten in Deutschland können neue Ärztestreiks zukommen. Im aktuellen Tarifstreit um die rund 55.000 Mediziner in den mehr als 500 kommunalen Krankenhäusern sind die Gespräche am Mittwochmorgen zunächst abgebrochen worden, wie ein Sprecher der Ärztegewerkschaft Marburger Bund mitteilte. Eine Eskalation bis hin zu Streiks ist demnach möglich. Dann könnten Operationen verlegt werden und weitere Verzögerungen für Patienten bevorstehen.

Dezember 2018

Krankenkassen fordern mehr offene Arztpraxen abends und an Samstagen

Patienten in Deutschland sollten aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherung am frühen Abend und samstags mehr geöffnete Arztpraxen vorfinden. "Krankheiten richten sich nicht nach den Lieblingsöffnungszeiten der niedergelassenen Ärzte", sagte der Vize-Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg, der Deutschen Presse-Agentur. Die Kassenärztlichen Vereinigungen müssten für patientenfreundlichere Sprechzeiten sorgen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wies die Aufforderung als "dreist und...

VKA: Forderungen des Marburger Bundes für kommunale Krankhäuser untragbar

Am Dienstag hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund ihre Forderungen für die im Januar 2019 anstehende Tarifrunde veröffentlicht: Ärztinnen und Ärzte an den kommunalen Kliniken sollen 5% mehr Gehalt bekommen. Darüber hinaus soll die Möglichkeit, Bereitschaftsdienste anzuordnen, durch zahlreiche Regelungen stark eingeschränkt werden. Die Bereitschaftsdienstentgelte sollen um mindestens 40%, in den höchsten Entgeltgruppen sogar um bis zu 110% erhöht werden.

Marburger Bund: Bessere Planung, weniger Belastung und mehr freie Zeit

Hoher Druck, zu wenig Freizeit, zu wenig Schlaf – das ist für die meisten Ärztinnen und Ärzte in deutschen Krankenhäusern eine alltägliche Erfahrung. Der Marburger Bund macht dagegen mobil. In den anstehenden Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) setzt die Ärztegewerkschaft auf mehr Planungssicherheit, klare Höchstgrenzen und eine manipulationsfreie Erfassung der Arbeitszeit der rund 55.000 Ärztinnen und Ärzte in den bundesweit mehr als 500 kommunalen Kliniken.

Klinikärzte müssen nicht an ambulantem Notdienst teilnehmen

Krankenhausärzte dürfen nicht zum ärztlichen Bereitschaftsdienst herangezogen werden. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel am Mittwoch entschieden. Es gab einem leitenden Oberarzt aus Kassel recht, der sich gegen diese Praxis in Hessen gewandt hatte. Der Mediziner hat eine sogenannte Ermächtigung, er behandelte daher neben seiner Tätigkeit in der Klinik auch an ihn überwiesene Patienten. Ermächtigte Klinikärzte verpflichtet die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen seit 2013 zu ambulanten Notdiensten (B 6 KA 50/17 R).

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