Dienstag, 18. Februar 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Bereitschaftsdienst

Februar 2020

Marburger Bund und TdL verabreden weitere Verhandlungsrunde

Nach zweitätigen intensiven Verhandlungen haben sich der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf eine weitere Verhandlungsrunde am 6. März 2020 in Hannover verständigt. „Durch den Warnstreik der Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken ist erstmals Bewegung in die Verhandlungen gekommen. Es wäre aber verfrüht, von einem Durchbruch zu sprechen. Viele Fragen sind noch offen“, erklärte Christian Twardy, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, nach Ende der dritten Verhandlungsrunde.

Warnstreiks von Ärzten an Unikliniken – Dritte Tarifrunde

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat für Dienstag rund 20.000 Ärzte an 23 Universitätskliniken zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will sie Druck in den Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) machen, die am frühen Nachmittag (14.00 Uhr) in dritter Runde in Hannover fortgesetzt werden. Der Gewerkschaft sind vor allem die vielen Nacht- und Wochenenddienste der Ärzte ein Dorn im Auge. In Hannover ist auch die zentrale Kundgebung geplant, zu der 2.000 bis 3.000 Ärzte erwartet werden.

Ignoranz der Arbeitgeber macht Ärzte in Unikliniken wütend

Die Ärztinnen und Ärzte an 23 Universitätskliniken treten am Dienstag (4. Februar) in einen ganztägigen Warnstreik. Dazu aufgerufen hat der Marburger Bund, der mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) seit November über die Arbeits- und Tarifbedingungen der Uni-Ärzte verhandelt. Streikende Ärzte aus dem ganzen Bundesgebiet werden am Dienstag zu einer zentralen Demonstration und Kundgebung in Hannover erwartet, wo sich Marburger Bund und TdL am Nachmittag zu ihrer dritten Verhandlungsrunde treffen.

November 2019

Deutsche sorgen sich um medizinische Notaufnahme

Die Krankenhäuser überlastet, die Ärzte im Dauerstress: Die Mehrheit der Deutschen macht sich Sorgen um die medizinische Notfallversorgung in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine PwC-Befragung zu den Notaufnahmen in deutschen Krankenhäusern. Gleichzeitig steigt bei jüngeren Patienten die Erwartung an medizinische Services. Portalpraxen, ärztlicher Bereitschaftsdienst, integrierte Notfallzentren und Notfallleitstellen könnten entlasten, Notfall- und Erste-Hilfe-Apps die medizinische Versorgung sinnvoll ergänzen. Die Mehrheit der Befragten scheut...

Notaufnahmen in Not: Viele wartende Patienten, überlastete Ärzte, hohe Kosten

Die Zahl schwer verletzter und erkrankter Patienten hierzulande bleibt seit einigen Jahren stabil. Dennoch steigt die Patientenzahl in Notaufnahmen zunehmend. Dabei zeigt eine Hamburger Studie, dass über die Hälfte der Betroffenen ihre Beschwerden für nicht dringend halten. Dadurch sind die Wartezeiten für Patienten, die dringend auf die Hilfe in der Notfallambulanz angewiesen sind, oft viel zu lang. Die Notfallversorgung in Deutschland müsse daher schnellstens grundlegend reformiert werden, um diese Anlaufstellen zu entlasten, forderten Ärzte auf dem...

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