Dienstag, 2. Juni 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Bewegung

Mai 2017

Auswirkungen von Schmerzen auf die Gesellschaft kostet die EU bis zu 441 Milliarden Euro jährlich

Schmerzen sind ein Problem für Individuen sowie eine Herausforderung für Gesundheitssysteme, Volkswirtschaften und die Gesellschaft insgesamt: Jedes Jahr ist etwa jeder fünfte Europäer in Europa von chronischen Schmerzen betroffen. Dazu gehören 153 Millionen Menschen mit Migräne oder anderen beeinträchtigenden Kopfschmerzen, 200 Millionen Personen mit Störungen des Bewegungsapparates und 100 Millionen Menschen, die unter anderen Formen von chronischen Schmerzen leiden.

G-20-Gipfel der Gesundheitsminister: Die größten Gesundheitsprobleme fehlen auf der Agenda

Am 19./20. Mai 2017 treffen sich erstmals die Gesundheitsminister der zwanzig führenden Industrie- und Schwellenländer in Berlin zu einem Gesundheitsgipfel. Schwerpunkte der Konferenz sollen die Verbesserung des Krisenmanagements bei infektiösen Krankheitsausbrüchen und der Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen sein. Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) begrüßt die Initiative der Bundesregierung, Gesundheit erstmalig zu einem G-20-Thema zu machen. Allerdings weist sie darauf hin, dass die wichtigsten Krankheiten, die weltweit die...

Ärzte-Präsident fordert Qualitätssiegel für Gesundheits-Apps

Mobil das Krankheitsbild checken oder sich mal schnell online diagnostizieren lassen: Gesundheits-Apps machen es möglich. Doch sind die kleinen Helfer auch wirklich nützlich? Gesundheits-Apps sollten aus Sicht der Ärzte Qualitätssiegel erhalten, um den Wildwuchs bei den digitalen Helfern einzudämmen. Verbraucher könne so geholfen werden, medizinisch sinnvolle von riskanten und überflüssigen Programmen zu unterscheiden, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, am Donnerstag in Berlin. Digitalisierung in der Medizin...

Smarter Rollator soll Sturzrisiko verringern

Rollatoren ermöglichen vielen älteren und behinderten Menschen, sich relativ sicher zu bewegen. Doch bei falscher Handhabung und Haltung können sie zur Sturzfalle werden. Ein Projekt sucht nun Abhilfe. Ältere Menschen haben oft große Angst hinzufallen, und das zu Recht. Je höher das Alter, desto höher das Sturz- und Verletzungsrisiko. Bei über 65-Jährigen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sie binnen eines Jahres mindestens ein Mal fallen, Experten zufolge bei etwa 30%. "Pro Lebensjahrzehnt erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um je...

März 2017

Mehr als jeder zehnte junge Mensch leidet an Rückenschmerzen

Rückenschmerzen beginnen oft schon im Jugendalter. Nach Erhebungen der BARMER leiden in der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen rund 15,9% der Frauen und rund 11,5% der Männer an Rückenschmerzen. „Damit Rückenschmerzen nicht chronisch werden, sollten mögliche Ursachen wie zum Beispiel Bewegungsmangel und Muskelverspannungen frühzeitig beseitigt werden“, sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER, anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März 2017.

Wearables erkennen Krankheiten vor Ausbruch

Forschern der Stanford University ist es gelungen, Wearables in einem fünfmonatigen Test zu nutzen, um das Aufkommen von Erkrankungen bei ihren Probanden erfolgreich vorherzusehen, bevor diese überhaupt Symptome bemerkten. Zunächst beobachteten die Forscher einen Probanden, der sieben verschiedene Wearables über einen Zeitraum von zwei Jahren an seinem Körper trug. Sie analysierten Daten wie Aktivitätslevel und Blutdruck. Dann rüstete das Forscherteam 43 Freiwillige mit einem einem Device aus, das über jeweils fünf Monate hinweg Herzfrequenz,...

Rückenschmerzen: Zahl der Fehltage in Bayern 25% unter dem Bundesschnitt

Mit durchschnittlich 62 Krankheitstagen je einhundert Berufstätige verursachten Rückenschmerzen im vergangenen Jahr in Bayern rund 25% weniger Fehltage als im Bund mit 81 Tagen. Das gab die Techniker Krankenkasse (TK) in München zum Tag der Rückengesundheit am 15. März bekannt. Die Kasse veröffentlichte heute die Vorab-Daten ihres Gesundheitsreports 2017, der im Juni erscheinen wird. Am seltensten von Rückenschmerzen geplagt waren die Menschen in Baden-Württemberg mit 60 Fehltagen auf einhundert Erwerbstätige, am häufigsten die in...

Fast 7.900 Menschen warten bundesweit auf eine neue Niere

Rund drei Viertel aller Menschen, die auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehen, benötigen eine neue Niere, berichtete am Mittwoch die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz. So warteten zum Jahresbeginn 310 Menschen in Rheinland-Pfalz auf das Organ. Bundesweit waren es fast 7.900 Menschen. Die durchschnittliche Wartezeit beträgt fünf bis sechs Jahre. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit nur rund 2.100 Nieren transplantiert, davon über fast 600 als Lebendspende eines nahen Angehörigen.

Flächendeckende und qualitätsgesicherte Versorgung bei Mukoviszidose gefordert

Am 6. März 2017 beriet der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags über die vom Mukoviszidose e. V. eingereichte Petition zur Versorgung bei Mukoviszidose, die von 96.000 Menschen mitgezeichnet wurde. Im Rahmen der öffentlichen Sitzung, die von MdB Kersten Steinke (Die LINKE) geleitet wurde, hatte der Selbsthilfeverein die Gelegenheit, darzulegen, warum die Situation vor allem der erwachsenen Mukoviszidose-Patienten in Deutschland dringend verbessert werden muss.

Dezember 2016

Gute Vorsätze 2017 – Jeder Fünfte will weniger online sein

Neuer Trend bei den guten Vorsätzen für 2017: Immer mehr Menschen wollen offline sein. Für das kommende Jahr nimmt sich jeder fünfte Deutsche vor, das Handy, den Computer oder das Internet weniger zu nutzen. Bei jungen Erwachsenen plant sogar mehr als jeder Dritte (38%) einen Rückzug aus der Online-Welt. Auf Platz eins der guten Vorsätze steht nach wie vor Stressabbau: Sechs von zehn Deutschen wünschen sich für 2017 mehr Entspannung. Auf Platz zwei folgt mehr Zeit für Familie und Freunde (57%). Das zeigt eine aktuelle Forsa-Studie* mit mehr als...

Typ 2 Diabetes: Erneute Nutzenbewertungen der Gliptin-Substanzklasse

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seinen heutigen Beschlüssen den Diabetesme­dikamenten Onglyza® (Saxagliptin) und Komboglyze® (Kombinationspräparat aus Saxagliptin und Metformin) keinen Zusatznutzen zugesprochen. Diese Entscheidung fiel im Rahmen der erneuten Nutzenbewertung der Gliptin-Substanzklasse. Die G-BA-Bewertung der einzelnen Substanzen im Therapiegebiet Diabetes ist damit nicht konsistent. Sie steht zudem im Fall von Saxagliptin im deutlichen Widerspruch zu den Bewertungen der Zulassungsbehörden.

Europa-Konferenz: Deutschland liegt bei der Krankheits-Prävention häufig zurück

In Europa sollen vorzeitige Todesfälle durch nichtübertragbare Krankheiten bis 2025 um 25% verringert werden. Die Teilnehmer der Konferenz „The European Response to Chronic Diseases – the Role of Civil Society“, die am Dienstag in Brüssel zu Ende ging, bestätigten damit die Ziele des neuen Aktionsplans der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Europa. Die WHO sieht zur Bekämpfung von Krebs, Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und chronischen Atemwegserkrankungen vor allem Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Ernährung, von mehr...

November 2016

Erster „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“ vorgestellt

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Dank unserer guten Gesundheitsversorgung leben Menschen nach einer Krebsdiagnose heute deutlich länger als vor zehn Jahren. Trotzdem ist Krebs in Deutschland nach wie vor die zweithäufigste Todesursache. Mit dem Nationalen Krebsplan arbeiten wir daran, die Krebsfrüherkennung weiterzuentwickeln und die medizinische Versorgung weiter zu verbessern. Hierbei muss immer der Patient im Mittelpunkt stehen. Es ist wichtig, Betroffene gut zu betreuen und in Therapieentscheidungen einzubeziehen. Und natürlich spielt auch...

Ergebnisse aus dem Citizen-Science-Projekt "Digitale Dörfer"

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software-Engineering IESE präsentierte am 24.11.2016 in Kaiserslautern die Ergebnisse aus dem Citizen-Science-Projekt "Digitale Dörfer". Im Rahmen dieses Projekts evaluierte das Fraunhofer IESE in den letzten zwei Jahren in den "Digitalen Dörfern", den beiden rheinland-pfälzischen Testregionen Betzdorf und Eisenberg / Göllheim, Konzepte für die Vernetzung der Bürger durch digitale Technik im Sinne einer modernen Nachbarschaftshilfe.

Arbeitsmedizin: Schlechte Haltung durch Smart Devices

Auch kleine Geräte können große Auswirkungen haben: ähnlich wie die traditionellen Computertechnologien beanspruchen auch Smartphone und Tablet-PC, sogenannte Smart Devices, das Muskel- und Skelettsystem. Bei intensiver Nutzung können statische Körperhaltung, häufige Bewegungswiederholungen und hohe Muskelaktivitäten auftreten, die den Bewegungsapparat belasten können. Zu diesem Ergebnis kommt die Übersichtsarbeit „Review zu physischer Beanspruchung bei der Nutzung von Smart Mobile Devices“ der Bundesanstalt für...

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