Samstag, 23. Januar 2021
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Bewegung

Mai 2017

Auswirkungen von Schmerzen auf die Gesellschaft kostet die EU bis zu 441 Milliarden Euro jährlich

Schmerzen sind ein Problem für Individuen sowie eine Herausforderung für Gesundheitssysteme, Volkswirtschaften und die Gesellschaft insgesamt: Jedes Jahr ist etwa jeder fünfte Europäer in Europa von chronischen Schmerzen betroffen. Dazu gehören 153 Millionen Menschen mit Migräne oder anderen beeinträchtigenden Kopfschmerzen, 200 Millionen Personen mit Störungen des Bewegungsapparates und 100 Millionen Menschen, die unter anderen Formen von chronischen Schmerzen leiden.

G-20-Gipfel der Gesundheitsminister: Die größten Gesundheitsprobleme fehlen auf der Agenda

Am 19./20. Mai 2017 treffen sich erstmals die Gesundheitsminister der zwanzig führenden Industrie- und Schwellenländer in Berlin zu einem Gesundheitsgipfel. Schwerpunkte der Konferenz sollen die Verbesserung des Krisenmanagements bei infektiösen Krankheitsausbrüchen und der Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen sein. Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) begrüßt die Initiative der Bundesregierung, Gesundheit erstmalig zu einem G-20-Thema zu machen. Allerdings weist sie darauf hin, dass die wichtigsten Krankheiten, die weltweit die...

Ärzte-Präsident fordert Qualitätssiegel für Gesundheits-Apps

Mobil das Krankheitsbild checken oder sich mal schnell online diagnostizieren lassen: Gesundheits-Apps machen es möglich. Doch sind die kleinen Helfer auch wirklich nützlich? Gesundheits-Apps sollten aus Sicht der Ärzte Qualitätssiegel erhalten, um den Wildwuchs bei den digitalen Helfern einzudämmen. Verbraucher könne so geholfen werden, medizinisch sinnvolle von riskanten und überflüssigen Programmen zu unterscheiden, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, am Donnerstag in Berlin. Digitalisierung in der Medizin...

Smarter Rollator soll Sturzrisiko verringern

Rollatoren ermöglichen vielen älteren und behinderten Menschen, sich relativ sicher zu bewegen. Doch bei falscher Handhabung und Haltung können sie zur Sturzfalle werden. Ein Projekt sucht nun Abhilfe. Ältere Menschen haben oft große Angst hinzufallen, und das zu Recht. Je höher das Alter, desto höher das Sturz- und Verletzungsrisiko. Bei über 65-Jährigen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sie binnen eines Jahres mindestens ein Mal fallen, Experten zufolge bei etwa 30%. "Pro Lebensjahrzehnt erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um je...

März 2017

Mehr als jeder zehnte junge Mensch leidet an Rückenschmerzen

Rückenschmerzen beginnen oft schon im Jugendalter. Nach Erhebungen der BARMER leiden in der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen rund 15,9% der Frauen und rund 11,5% der Männer an Rückenschmerzen. „Damit Rückenschmerzen nicht chronisch werden, sollten mögliche Ursachen wie zum Beispiel Bewegungsmangel und Muskelverspannungen frühzeitig beseitigt werden“, sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER, anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März 2017.

Wearables erkennen Krankheiten vor Ausbruch

Forschern der Stanford University ist es gelungen, Wearables in einem fünfmonatigen Test zu nutzen, um das Aufkommen von Erkrankungen bei ihren Probanden erfolgreich vorherzusehen, bevor diese überhaupt Symptome bemerkten. Zunächst beobachteten die Forscher einen Probanden, der sieben verschiedene Wearables über einen Zeitraum von zwei Jahren an seinem Körper trug. Sie analysierten Daten wie Aktivitätslevel und Blutdruck. Dann rüstete das Forscherteam 43 Freiwillige mit einem einem Device aus, das über jeweils fünf Monate hinweg Herzfrequenz,...

Rückenschmerzen: Zahl der Fehltage in Bayern 25% unter dem Bundesschnitt

Mit durchschnittlich 62 Krankheitstagen je einhundert Berufstätige verursachten Rückenschmerzen im vergangenen Jahr in Bayern rund 25% weniger Fehltage als im Bund mit 81 Tagen. Das gab die Techniker Krankenkasse (TK) in München zum Tag der Rückengesundheit am 15. März bekannt. Die Kasse veröffentlichte heute die Vorab-Daten ihres Gesundheitsreports 2017, der im Juni erscheinen wird. Am seltensten von Rückenschmerzen geplagt waren die Menschen in Baden-Württemberg mit 60 Fehltagen auf einhundert Erwerbstätige, am häufigsten die in...

Fast 7.900 Menschen warten bundesweit auf eine neue Niere

Rund drei Viertel aller Menschen, die auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehen, benötigen eine neue Niere, berichtete am Mittwoch die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz. So warteten zum Jahresbeginn 310 Menschen in Rheinland-Pfalz auf das Organ. Bundesweit waren es fast 7.900 Menschen. Die durchschnittliche Wartezeit beträgt fünf bis sechs Jahre. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit nur rund 2.100 Nieren transplantiert, davon über fast 600 als Lebendspende eines nahen Angehörigen.

Flächendeckende und qualitätsgesicherte Versorgung bei Mukoviszidose gefordert

Am 6. März 2017 beriet der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags über die vom Mukoviszidose e. V. eingereichte Petition zur Versorgung bei Mukoviszidose, die von 96.000 Menschen mitgezeichnet wurde. Im Rahmen der öffentlichen Sitzung, die von MdB Kersten Steinke (Die LINKE) geleitet wurde, hatte der Selbsthilfeverein die Gelegenheit, darzulegen, warum die Situation vor allem der erwachsenen Mukoviszidose-Patienten in Deutschland dringend verbessert werden muss.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735 zur 1x-Gabe: Interimsdaten der Phase 1/2a
  • COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735 zur 1x-Gabe: Interimsdaten der Phase 1/2a