Mittwoch, 15. Juli 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Coronavirus

Juli 2020

Weißes Haus zu Beibehaltung der EU-Einreisesperre: "America first"

Die US-Regierung begründet das Festhalten an der Corona-Einreisesperre für Menschen aus Europa mit Präsident Donald Trumps Politik, Amerikas Interessen immer in den Vordergrund zu stellen. Das sagte Trumps Sprecherin Kalyleigh McEnany am Montag. Ein Journalist hatte sie bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus gefragt, wieso die Reisebeschränkungen beibehalten würden, obwohl die Pandemie in den USA inzwischen viel schlimmer sei als in Europa. "Das Argument ist, dass für uns Amerika immer an erster Stelle kommt", sagte McEnany.

Covid-19 bei Gesundheitsberufen häufig als Berufskrankheit anerkannt

In Deutschland haben einem Medienbericht zufolge gesetzliche Unfallversicherer in fast 6.000 Fällen Covid-19 als Berufskrankheit anerkannt. Bis zum 3. Juli sind 5.762 Covid-19-Fälle von Menschen anerkannt worden, die sich während ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Coronavirus infizierten, wie die "Ärzte Zeitung" am Mittwoch unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) berichtete. Nach Angaben der DGUV sind alle Betroffenen im Gesundheitswesen tätig.

Corona-Pandemie: Hersteller setzt Preis für Remdesivir fest

In der Coronavirus-Pandemie hat das US-Biotech-Unternehmen Gilead Sciences den Preis für den Wirkstoff Remdesivir für den US-Markt festgelegt. Eine fünftägige Behandlung mit Remdesivir werde bei Bestellung durch die US-Regierung 2.340 Dollar (etwa 2.000 Euro) pro Patient kosten, schrieb Gilead-Chef Daniel O'Day am Montag in einem offenen Brief. Dieser Nettobetrag sei auch für Deutschland geplant, sagte der Sprecher von Gilead Sciences in Deutschland, Martin Flörkemeier, am Dienstag. Derzeit sei Remdesivir als reines Krankenhausprodukt gedacht. Das System...

Juni 2020

Corona-Tests ohne Symptome können deutlich ausgeweitet werden

Tests auf das Coronavirus können künftig deutlich ausgeweitet werden - und zwar auch ohne Krankheitsanzeichen und besonders in sensiblen Bereichen. Das legt eine am Dienstag in Kraft tretende Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fest. "Wir wollen das Virus im Keim ersticken", sagte der CDU-Politiker. "Das geht nur mit präventiven Reihentests in Krankenhäusern und Pflegeheimen und wenn wir möglichst alle Kontaktpersonen von Infizierten testen." Am Geld solle dies nicht scheitern. "Es ist viel teurer, zu wenig zu testen, als zu...

Linke im Bundestag fordern Gesetz für Corona-Warn-App

Die Linke im Bundestag fordert, den Einsatz der geplanten Corona-Warn-App per Gesetz zu regeln. "Die Einführung einer solchen App kann nur auf einer eigenständigen gesetzlichen Grundlage erfolgen und bedarf zwingend einer umfassenden Beteiligung des Parlamentes", heißt es in einem Brief des Parlamentarischen Geschäftsführers Jan Korte an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und die anderen Fraktionen. Das Schreiben liegt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag) vor. Weiter schrieb Korte: "Ich hoffe, Sie setzen sich auf allen...

Impfgipfel: Johnson will zu globalem Kampf gegen Krankheiten aufrufen

Bei einem internationalen Impfgipfel will der britische Premierminister Boris Johnson Staats- und Regierungschefs aus aller Welt auf einen gemeinsamen Kampf gegen Erkrankungen wie Masern und Polio einschwören. Er wollte die online übertragende Geberkonferenz der Impfstoff-Allianz Gavi am Donnerstagnachmittag mit den Worten einleiten, er hoffe, dass der Gipfel einen Moment des Zusammenschlusses im Kampf gegen Krankheiten darstellen werde. Das ging aus vorab verbreiteten Auszügen aus Johnsons Redetext hervor.

Grüne Justizminister beharren auf Gesetz für Corona-Warn-App

Die vier Justizminister und -senatoren der Grünen in den Bundesländern bestehen darauf, den Einsatz der geplanten Corona-Warn-App per Gesetz zu regeln. So müsse sichergestellt werden, dass die App lediglich auf freiwilliger Basis eingesetzt werden dürfe, heißt es in dem Positionspapier von Katja Meier (Sachsen), Dirk Adams (Thüringen), Dirk Behrendt (Berlin) und Till Steffen (Hamburg). Zuvor hatte sich bereits die Bundestagsfraktion der Grünen für eine solche gesetzliche Grundlage stark gemacht, allerdings vergeblich.

Coronavirus: Südafrikas Justiz weist Regierung in ihre Schranken

Teile der in Südafrika verhängten Corona-Restriktionen sind nach Ansicht des obersten Gerichtshof in Pretoria nicht verfassungskonform und daher nichtig. Zur Nachbesserung setzte das Gericht der Regierung eine gut zweiwöchige Frist - solange bleiben die bestehenden Einschränkungen vorerst in Kraft. Das Gremium hatte damit am späten Dienstagabend der Klage einer bisher kaum bekannten Gruppierung namens Liberty Fighters entsprochen. Bestimmte Beschränkungen der verfassungsmäßig verankerten demokratischen Grundrechte stünden rational nicht im...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Tönnies darf am Hauptstandort wieder schlachten – Die Stadtverwaltung hat den Produktionsstopp mit sofortiger Wirkung aufgehoben (dpa, 15.07.2020).
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