Mittwoch, 1. April 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Diagnostik

März 2020

BMBF fördert Nationales Netzwerk der Universitätsmedizin im Kampf gegen Covid-19

BMBF fördert Nationales Netzwerk der Universitätsmedizin im Kampf gegen Covid-19
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit 150 Millionen Euro den Aufbau eines Forschungsnetzwerks, um die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der aktuellen Pandemie-Krise zu bündeln und zu stärken. Die Initiative ist von dem Charité-Vorstandsvorsitzenden Professor Heyo K. Kroemer und dem Direktor der Charité-Virologie, Professor Christian Drosten, ausgegangen. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

Life-Science-Research- und Diagnostika-Industrie im Kampf gegen das Coronavirus

Life-Science-Research- und Diagnostika-Industrie im Kampf gegen das Coronavirus
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„Die Life-Science-Research- und die Diagnostika-Industrie stehen bereit, den weiteren Ausbruch des Coronavirus zu bekämpfen.“ Dies erklärt Ulrich Schmid, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH) angesichts der aktuellen Situation. Nach den Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind derzeit fast 90.000 Menschen weltweit mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert, das für mehr als 2.900 Todesfälle verantwortlich ist. Eine weltweite Ausbreitung des Erregers ist wahrscheinlich.

Februar 2020

Patientensicherheit weist Mängel auf

Fehldiagnosen, falsche Verschreibung von Medikamenten, unzureichende Erhebung der Krankengeschichte: Patienten wissen eine Menge zu erzählen, wenn es um Mängel der ambulanten medizinischen Versorgung geht – sofern man sie fragt. Ein Team um den Marburger Gesundheitsversorgungsforscher Professor Dr. Max Geraedts hat das nun erstmals systematisch getan. Die Wissenschaftler befragten 10.000 Bürger, welche Probleme sie bei niedergelassenen Ärzten erlebt haben. Die Forschungsgruppe berichtet im Fachjournal BMJ Open über ihre Ergebnisse.

Januar 2020

Coronavirus: Einzelne Fälle in Deutschland wahrscheinlich – Risiko für Bevölkerung zurzeit gering

Coronavirus: Einzelne Fälle in Deutschland wahrscheinlich – Risiko für Bevölkerung zurzeit gering
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Die Erkrankungsfälle mit einem neuartigen Coronavirus nehmen weiter zu, aktuell haben sich in China mehr als 500 Menschen infiziert, 17 sind verstorben. Zu einzelnen importierten Fällen kam es in Thailand, den USA, Japan und in Südkorea. Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) rechnen damit, dass es auch in Deutschland zu eingeschleppten Einzelfällen kommen wird. Für die Bevölkerung bestehe dennoch kein Anlass zur Sorge: Kliniken – und dort speziell die infektiologischen Abteilungen – bereiteten sich aktuell darauf vor,...

Digitale Gesundheitsanwendungen: VDGH begrüßt Entwurf der Rechtsverordnung

Der VDGH – Verband der Diagnostica-Industrie begrüßt, dass das Bundesministerium für Gesundheit zeitnah den Entwurf einer Rechtsverordnung zum Digitale-Versorgung-Gesetz vorgelegt hat. Mit der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) werden die Vorgaben, Prüfanforderungen und Verfahrensvorgaben für digitale Gesundheitsanwendungen weiter konkretisiert. Das zugrundeliegende Gesetz von Dezember 2019 hatte die Versorgung mit digitalen Gesundheitsanwendungen als neuen Anspruch der Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung definiert.

TK schließt mit Bundesverband Deutscher Pathologen neuen herstellerunabhängigen Selektivvertrag zu Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. und die Techniker Krankenkasse haben einen Selektivvertrag zu Genexpressionsdiagnostik für die Therapieentscheidung bei Brustkrebspatientinnen abgeschlossen. Die molekularpathologische Genexpressionsdiagnostik ermöglicht einen gezielteren Einsatz der Chemotherapie und soll damit Übertherapie vermeiden helfen. Mit dem Selektivvertrag steht den TK-Patientinnen eine herstellerunabhängige Diagnostik zur Verfügung, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich. Vertragsstart ab sofort.

Digitalisierung und bessere Früherkennung in der Urologie

„Urologie 2020 – es ist Zeit“: Mit seinem Motto für den 72. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) vom 23. bis 26. September 2020 in Leipzig drückt der amtierende Präsident der Fachgesellschaft aufs Tempo. Vor allem die Stärkung der Digitalisierung in der Urologie, der KI-unterstützten Chirurgie und der urologischen Krebsfrüherkennung sind für Prof. Dr. Dr. Jens Rassweiler drängende Anliegen seiner Präsidentschaft.

November 2019

DGU: Diagnostische Zystoskopien nicht aus urologischen Praxen verdrängen

Die Durchführung der Zystoskopie in urologischen Praxen ist eine zwingende Notwendigkeit: Das betonen die Arbeitsgemeinschaft Leitende Krankenhausärzte der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) und der Vorstand der Fachgesellschaft vor dem Hintergrund des vom Berufsverband der Deutschen Urologen e. V. (BvDU) angestrebten vorübergehenden Zystoskopieverzichtes in urologischen Praxen in einer weiteren Stellungnahme. Schon jetzt wenden sich aktuell vermehrt Patientinnen und Patienten an Krankenhäuser, um ambulant zystoskopiert zu werden.

Frauen haben das Recht auf korrekte Informationen

Die Bertelsmann-Stiftung hatte in einer Publikation am 05.11.2019 behauptet, dass nur bei 10% aller Operationen am Eierstock ein bösartiger Tumor gefunden werde. Sie bezieht sich dabei auf eine Einschätzung des Instituts für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen (IQWIG). Im Januar 2019 hatte das IQWIG von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) eine Stellungnahme zu einem Thema aus dem Umfeld der Diagnostik von Veränderungen der Eierstöcke erbeten und erhalten, aber diese Stellungnahme bis jetzt nicht...

Ultraschall zur Früherkennung – Bertelsmann-Stiftung verwendet völlig veraltete Statistiken

Bei jeder zweiten Operation der Eierstöcke, die wegen eines verdächtigen Ultraschallbefundes durchgeführt wird, wird tatsächlich eine bösartige Veränderung gefunden. Krebs der Eierstöcke verursacht meist erst dann Symptome, wenn sich schon zahlreiche Absiedlungen im ganzen Bauchraum ausgebreitet haben. Die Operationen sind dann eingreifend, Chemotherapie belastend, die Aussichten auf eine möglichst lange beschwerde- und rückfallfrei verbleibende Lebenszeit oft enttäuschend.

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