Freitag, 19. Juli 2019
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Dokumentation

Juni 2019

Medscape Gehaltsreport 2019: Arztgehälter gestiegen – Frustration bleibt

Die finanzielle Situation von Ärzten in Deutschland hat sich verbessert. Dies ergab eine aktuelle Umfrage von Medscape, einem der führenden Informationsportale für Ärzte und andere Gesundheitsberufe, unter 530 Medizinern. 148.000 Euro pro Jahr verdienen Haus- und Fachärzte laut Gehaltsreport 2019 im Schnitt. Das sind rund 18% mehr als bei einer ähnlichen Medscape-Erhebung vor 2 Jahren. Von „fairer Bezahlung“ möchte aber weniger als die Hälfte sprechen. Besonders groß ist die Unzufriedenheit bei jungen Ärzten. Größter...

Hautkrebsfrüherkennung: Künstliche Intelligenz kann helfen, Leben zu retten

Die Digitalisierung ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. So unterstützt die Künstliche Intelligenz (KI) Ärzte mittlerweile in einigen Bereichen ähnlich präzise wie eine Koryphäe auf dem Fachgebiet. Medizinische Bildsysteme erfassen den menschlichen Körper, schlagen bei Auffälligkeiten Alarm und können damit sogar helfen, Leben zu retten. Mit dem bodystudio ATBM master führt die Firma FotoFinder Systems GmbH jetzt ein Bildsystem ein, das Ärzten einen neuen Ansatz bei der digitalen Diagnose von Hautkrebs ermöglicht,...

Kein Krankengeld trotz Attest: Arzt trifft keine Schuld

Wer länger krank ist und nicht arbeiten kann, hat Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse. Es kann aber sein, dass ein Attest vom Arzt allein dafür nicht ausreicht. Denn die Kasse kann den Fall durch ihren medizinischen Dienst überprüfen lassen. Der Arzt muss dann keine Gewähr dafür übernehmen, dass seine Dokumentation als Beweis ausreicht – und Patienten haben darauf auch keinen Anspruch. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) hin.

Mai 2019

WHO-Katalog: Burnout ist ein möglicher Faktor für Gesundheitsschäden

Burnout ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Faktor eingestuft worden, der die Gesundheit beeinträchtigen kann. Das Gefühl des Ausgebranntsein resultiere aus chronischem Stress am Arbeitsplatz, der unter anderem zu einer negativen Einstellung zum Job und geringerer Leistungskraft führen könne, lautet ein Teil der nun neuen WHO-Definition. Burnout sei bisher ohne Definition berücksichtigt gewesen. Jetzt sei er mit dieser Beschreibung im Katalog der 55.000 Krankheiten, Symptome und Verletzungsursachen aufgelistet, sagte ein Sprecher am Dienstag.

Akut- und Notfallversorgung: Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED vorgestellt

„Soll ich mit diesen Beschwerden zum Arzt? Und welcher Arzt kann mir weiterhelfen?“ In allen Industrieländern stellen sich immer mehr Menschen mit vermeintlich akuten Beschwerden spontan im Krankenhaus vor. Sie beanspruchen dann Leistungen der Notaufnahmen, die eigentlich der Versorgung medizinischer Notfälle dienen. Künftig haben gesetzlich Versicherte eine effizientere Alternative: Unter der Rufnummer 116117 bieten die Kassenärztlichen Vereinigungen eine telefonische Ersteinschätzung der Beschwerden an und vermitteln eine der Dringlichkeit angemessene...

APS vergibt Deutschen Preis für Patientensicherheit

Wie können Fehler bei der Medikamentenversorgung von Heimbewohnern vermieden werden? Mit dieser Frage hat sich die Berliner Internistin Dr. Irmgard Landgraf in ihrer Dissertation befasst. Über eine elektronische Pflegeheimakte, auf die alle Beteiligten jederzeit zugreifen können, hat sie sich dafür mit den Pflegekräften in Seniorenheimen vernetzt. So wird die Zusammenarbeit nachweislich verbessert und Fehler bei der Medikamentenversorgung der Heimbewohner können weitestgehend vermieden werden. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS)...

Februar 2019

Klinikverbund Hessen fordert MDK zur Zurückhaltung bei Aussagen über Krankenhausabrechnungen auf

In der Diskussion um die Prüfung von Krankenhausabrechnungen weist der Klinikverbund Hessen e. V. Aussagen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) zu angeblich falschen Abrechnungen durch die Krankenhäuser entschieden zurück. „Ich kann nicht verstehen, warum der MDK hier ohne Not das Niveau der sachlichen Diskussion verlässt, und mit der Aussage an die Öffentlichkeit geht, Krankenhäuser würden fehlerhaft gegenüber den Krankenkassen abrechnen“, erklärt Clemens Maurer, Vorsitzender des Klinikverbunds Hessen e. V.....

DKG: "KBV hat keine Kompetenz bei Krankenhausdaten"

Zu den Plänen des Bundesministeriums für Gesundheit, 51% an der gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte) übernehmen zu wollen, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: "Dass sich der Staat die Aufgabe zur alleinigen Festlegung der digitalen Strukturen und der telemedizinischen Anwendungen verschafft, ist angesichts der Tragweite, die die Digitalisierung des Gesundheitswesens für die gesamte Bevölkerung und nahezu alle Bereiche der Gesundheitswirtschaft hat, eine...

Angehörige dürfen Pflegedokumentation einsehen

Wer wie gepflegt wird, müssen Pflegeheime ausführlich dokumentieren. Angehörige dürfen diese Pflegedokumentation jederzeit einsehen und sich ein genaues Bild der Lage verschaffen. Darauf weist die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA-Pflegeschutzbund) hin. Voraussetzung ist allerdings, dass die Angehörigen eine Vollmacht des Pflegebedürftigen haben, in der ausdrücklich die gesundheitliche Sorge erwähnt wird.

November 2018

Paket für mehr Pflege-Stellen kommt zum neuen Jahr

Für den Kampf gegen die Personalnot in der Pflege kommt zum neuen Jahr ein Paket für mehr Stellen, attraktivere Arbeitsbedingungen und Hilfen bei der Betreuung zu Hause. Der Bundesrat billigte am Freitag ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten soll. Ermöglicht werden damit 13.000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege. In Krankenhäusern sollen die Krankenkassen jede aufgestockte Stelle künftig komplett bezahlen. Tarifsteigerungen für Pflegekräfte bekommen die Kliniken bereits ab diesem Jahr ebenfalls voll von den...

Gutachter schlagen neue Bewertungen für "Pflege-TÜV" vor

Die Entscheidung fällt oft nicht leicht – welches Pflegeheim passt am besten? Dabei gibt es Beurteilungen, die aber reihenweise Traumnoten ergeben. Jetzt liegt ein konkretes Alternativ-Konzept auf dem Tisch. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen für die Suche nach einem guten Heim künftig aussagekräftigere Bewertungen bekommen. Das sehen Empfehlungen für einen neuen "Pflege-TÜV" vor, die Wissenschaftler nun vorgelegt haben. Damit soll die tatsächliche Situation in den Einrichtungen realistischer erfasst werden....

Rabattverträge unterstützen wirtschaftliche Versorgung von COPD-Patienten

Seit Juni sind bundesweit weitere Rabattverträge für Spiolto® Respimat in Kraft getreten. Aktuell bestehen damit für den dualen Bronchodilatator auf Bundesebene Rabattverträge mit der Techniker Krankenkasse (TK), der DAK-Gesundheit, der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), der Knappschaft, sowie der Gesellschaft für Wirtschaftlichkeit und Qualität bei Krankenkassen (GWQ), einem Verbund von 52 Betriebs-, Innungs- und Ersatzkrankenkassen(3). Darüber hinaus gelten regionale Rabattverträge mit der AOK Rheinland/Hamburg, der AOK Hessen und der AOK...

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