Mittwoch, 1. April 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Dokumentation

März 2020

Hartmannbund fordert Nachjustierung der ärztlichen Arbeitsbedingungen

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat im Umgang mit der Corona-Krise zu Entschlossenheit und Augenmaß aufgerufen. „Vor allem sollten wir zunächst und zumindest bis auf Weiteres allen Beteiligten den Willen unterstellen, ihrer jeweiligen Verantwortung gerecht werden zu wollen und ihren Beitrag zur Bewältigung der Krise nach besten Kräften zu leisten“, sagte Reinhardt. Dies gelte grundsätzlich auch mit Blick auf die aktuelle Gesetzgebung. Auf dieser Basis, so der Hartmannbund-Vorsitzende weiter, dürften und müssten dann...

Krankenhäuser entlasten – Fallpauschalensystem aussetzen

Krankenhäuser entlasten – Fallpauschalensystem aussetzen
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Statement von Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, zum COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz: "Die Politik hat schnell reagiert und ein großes Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Krankenhäuser beschlossen. Leider hat sie aber nicht den Mut aufgebracht, das System der diagnosebezogenen Fallpauschalen vorübergehend auszusetzen. Nur dadurch wäre auch die volle Dokumentationspflicht bei der Abrechnung hochkomplexer Behandlungen entfallen. In der jetzigen Zeit kommt es vor allem darauf an, dass Ärztinnen und Ärzte sich ganz auf...

Arzneimittelsicherheit bei Patienten mit Polymedikation verbessern

21 Partner haben sich deutschlandweit in dem Verbundprojekt POLAR_MI (POLypharmazie, Arzneimittelwechselwirkungen und Risiken) zusammengeschlossen, um die Versorgung von Patienten mit Polymedikation zu verbessern und die Arzneimitteltherapiesicherheit zu erhöhen. Das Projekt wird seit Februar vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit knapp 5,5 Millionen Euro bis Mai 2022 gefördert. POLAR_MI baut auf den Infrastrukturen der Medizininformatik-Initiative (MII) des BMBF auf und vereint Institutionen aus den vier in der MII geförderten Konsortien.

DGIIN fordert praxistaugliche Regelungen im Umgang mit COVID-19

DGIIN fordert praxistaugliche Regelungen im Umgang mit COVID-19
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Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrüßt ausdrücklich die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan zu COVID-19. Die Fachgesellschaft kritisiert hingegen die Regelungen für medizinisches Personal, das engen ungeschützten Kontakt (≤2 Meter) zu einem bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen der Pflege oder medizinischen Untersuchung hatte. Das RKI empfiehlt hier bei Kontakt ohne verwendete Schutzausrüstung eine häusliche Quarantäne....

Coronavirus: Pflegepersonal-Vorgaben für Kliniken ausgesetzt

Coronavirus: Pflegepersonal-Vorgaben für Kliniken ausgesetzt
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Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus können Kliniken vorübergehend von Vorgaben zur Mindestbesetzung mit Pflegekräften abweichen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzte die festen Personaluntergrenzen für bestimmte Stationen bis auf weiteres außer Kraft. „Die Krankenhäuser müssen bei der Personalplanung flexibel auf die Ausbreitung des Coronavirus reagieren können“, sagte er am Mittwoch. „Deshalb entlasten wir sie in dieser Lage bis auf weiteres von Dokumentationsaufwand und Auflagen in der Pflege.“

Januar 2020

DKG zur Arbeitsbelastung von Krankenhausärzten: Bürokratie gefährdet die Versorgung

Die jüngste Studie des Marburger Bundes zur Arbeitsbelastung von Krankenhausärzten macht deutlich, dass die den Krankenhäusern von außen aufgebürdete Bürokratie ein maßgeblicher Belastungsfaktor für die Arbeit der Ärzte ist. Die Tatsache, dass noch nie so viele Ärzte in Krankenhäusern beschäftigt waren wie heute und trotzdem Stellen nicht besetzt werden können, verdeutlicht, dass die Politik durch mehr Studienplätze und konsequenten Bürokratieabbau der erste Adressat dieser Studie sein muss. 60% der Ärzte...

Arbeitsbedingungen in den Kliniken müssen sich grundlegend verbessern

Überstunden, fehlendes Personal und zunehmender Zeitdruck zehren an der Gesundheit der Ärztinnen und Ärzte in den Kliniken. Durch immer mehr Verwaltungstätigkeiten wird ihnen die Arbeit zusätzlich verleidet. Jeder 5. Klinikarzt (21%) denkt inzwischen über einen Berufswechsel nach. Das geht aus der Mitgliederbefragung MB-Monitor 2019 des Marburger Bundes hervor. An der vom Institut für Qualitätsmessung und Evaluation (IQME) durchgeführten Online-Befragung beteiligten sich im September/Oktober 2019 bundesweit rund 6.500 angestellte Ärztinnen...

DGU bedauert Entscheidung des Bundestages zur Organspende

Der Bundestag hat heute mit einer Änderung des Transplantationsgesetzes die Weichen für die Zukunft der Organspende in Deutschland gestellt: Der Gesetzentwurf zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende wurde mehrheitlich angenommen. In der dritten Lesung stimmten 432 Abgeordnete dafür, 200 dagegen, 37 enthielten sich. Zuvor hatten die Abgeordneten mehrheitlich gegen den konkurrierenden Gesetzentwurf zur Regelung einer doppelten Widerspruchslösung gestimmt. Dieser hatte in der ersten Abstimmungsrunde 292 Zustimmungen erhalten, bei 379 Gegenstimmen.

Dezember 2019

Vorschläge zur Verbesserung der Personalsituation in der Intensivpflege

Es gibt weiter dringenden Handlungsbedarf in der Intensivpflege: Immer mehr Krankenhäuser müssen Betten – vor allem auf Intensivstationen – sperren, weil die Pflegekräfte fehlen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor 14 Monaten die sogenannte Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) unterzeichnet. „Die nun seit Jahresbeginn geltende Regelung für ein Mindestmaß an Personal reicht aber nicht aus, um den Bedarf in Deutschland zu decken“, kritisiert Thomas van den Hooven, Pflegedirektor des...

Ärzte und AOK warnen: Gesetzesänderungen gefährden zielgenaue und adäquate Behandlung von Patienten

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände und die AOK warnen davor, dass zahlreiche Verträge zur besseren Versorgung von Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen durch geplante Änderungen der gesetzlichen Vorgaben gefährdet sind. Mit dem „Gesetz für einen fairen GKV-Kassenwettbewerb“ (GKV-FKG) sollen Verträge zwischen Ärzten und Kassen, in denen bestimmte Krankheits-Diagnosen als Voraussetzung für Vergütungen genannt werden, künftig generell für unzulässig erklärt werden.

Elektronische Patientenakte: Start mit Light-Version

Elektronische Patientenakte: Start mit Light-Version
Dr. Bickmann/@Bitkom – Till Budde

Die elektronische Patientenakte (ePA) war Thema auf dem Digital Health Congress des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Berlin. Hier diskutierten mehr als 500 Teilnehmer mit Politikern, Unternehmensgründern, Technologieexperten und Wissenschaftlern über die Digitalisierung des Gesundheitssystems. Eine technische Herausforderung sei die ePA nicht, hieß es. Vielmehr hänge ihr Erfolg davon ab, ob die Nutzer einen Mehrwert erkennen.

Aufbruchstimmung dank Telemedizin, KI und Co

Einen 360-Grad-Blick auf Telemedizin, eHealth und das vernetzte Krankenhaus der Zukunft sowie die intersektorale Versorgung – das versprach Magdalena Groneberg von Telekom Healthcare Solutions den Besuchern in ihrer Auftaktrede. Mehr als 200 Gäste hatten sich am 29. November bei der Telekom am Landgrabenweg eingefunden, um sich bei „Gemeinsam #360digital“ über Neuerungen im Bereich Telemedizin zu informieren, über die Lage am Gesundheitsmarkt auszutauschen, die neuesten Trends kennen zu lernen und bestehende Lösungen gemeinsam weiterzuentwickeln.

Früherkennungsprogramm für Gebärmutterhalskrebs soll 2020 starten

Ein neu organisiertes Früherkennungsprogramm für Gebärmutterhalskrebs soll wie geplant zum 1. Januar 2020 starten. Dafür werden eigentlich vorgesehene Dokumentationsvorgaben für Ärzte befristet ausgesetzt, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Donnerstag in Berlin beschloss. Hintergrund sind Probleme, die nötige Praxis-Software für die Dokumentation rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

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