Montag, 13. Juli 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Fallpauschalen

November 2019

vfa: Mehr neue Antibiotika sind nötig und möglich

Noch sind sie in Deutschland selten, doch wenn sie auftreten, ein großes Problem: Infektionen mit hochgradig resistenten Bakterien. Ein Themenabend des ZDF befasste sich damit am 26. November. Gegenmaßnahmen sind mehr Hygiene, Impfungen und ein kluger Umgang mit vorhandenen Antibiotika, doch werden auch neue Antibiotika gebraucht. Solche Medikamente können aber unter den bestehenden Marktgegebenheiten ihre Entwicklungskosten oft kaum wieder einspielen. Denn sie sollen möglichst nur als letztes Mittel der Reserve angewendet werden.

Pflegebudget: Neuland für alle Beteiligten

Am vierten und letzten Kongresstag stand eine der umfassendsten Reformen der Krankenhausfinanzierung seit Einführung der DRG-Fallpauschalen im Fokus: die Ausgliederung der Personalkosten für die Pflege am Bett. Im Kompakt-Seminar „Das neue Pflegebudget – wie wird’s gemacht?“ wurden sowohl die Vorarbeiten auf Bundesebene als auch die praktische Aufgabe vor Ort bei den Budgetverhandlungen 2020 betrachtet, denn die anstehenden Verhandlungen bedeuten für alle Beteiligten Neuland.

Intensiv- und Notfallmediziner präsentieren neues Modell zur Krankenhausfinanzierung

Das derzeitige Abrechnungssystem nach Fallpauschalen führt nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN) zu ökonomischen Fehlanreizen in den Krankenhäusern, welche die Versorgungsqualität beinträchtigen und einer konstruktiven Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems im Wege stehen. Experten der DGIIN haben deshalb Vorschläge erarbeitet, wie das Finanzierungssystem verändert werden könnte, um Fehlentwicklungen der vergangenen Jahrzehnte zu korrigieren.

August 2018

Bundesgesundheitsminister Spahn eröffnet Deutschen Krankenhaustag

Der Deutsche Krankenhaustag widmet sich auch in diesem Jahr der gesamten Bandbreite gesundheits- und krankenhauspolitischer Themen. Rund acht Monate nach der Regierungsbildung bietet er Gelegenheit, die ersten Konturen der Gesundheitspolitik zu diskutieren und neueste Trends in der Klinikbranche kennenzulernen. Doch auf welche gesetzgeberischen Vorgaben muss sich der stationäre Sektor in der neuen Legislaturperiode konkret einstellen? Wie geht es beispielsweise in Sachen Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, Personalvorgaben oder Strukturentwicklung weiter? Und wie gut funktioniert...

DKG: Abrechnungssystem muss vereinfacht werden

Zur Forderung des Bundesrechnungshofes nach noch mehr Prüfungen bei Krankenhäusern erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft e. V. (DKG): "Wir brauchen nicht mehr sondern weniger Prüfungen. Dass es Vereinbarungen zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern über pauschale Rechnungskürzungen anstelle Einzelprüfungen gibt, ist Ausdruck dafür, dass das gesamte Abrechnungsprüfverfahren nicht in Ordnung ist."

Finanzierung der Personalkosten im Krankenhaus nach gleichen Regeln gestalten

„Die grundsätzliche Zielrichtung des Gesetzes stimmt: Die Pflege muss gestärkt werden. Mehr Personal in der Pflege verspricht nicht nur eine bessere Patientenversorgung, es entlastet auch die anderen Berufsgruppen im Krankenhaus. Ärztinnen und Ärzte erleben täglich die Unterbesetzung auf den Stationen und wissen daher, wie wichtig funktionierende Teams im Krankenhaus sind“, kommentierte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, den Kabinettsbeschluss zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz.

DKG: Reformgesetz mit nur halbem Wert für die Krankenhäuser

"Die grundsätzlich positive Ausrichtung der Reform mit neuen Instrumenten zur Stärkung der Pflege wird durch die gleichsam vorgesehene Kürzung der Mittel der Krankenhäuser um eine halbe Milliarde Euro ab 2020 massiv überschattet", erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß. Angesichts Milliarden Euro Überschüsse bei den Krankenkassen den Krankenhäusern als Eintrittspreis in die Reform der Pflegekostenfinanzierung eine halbe Milliarde Euro zu kürzen, kommt für die...

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