Freitag, 10. Juli 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Gesundheit

Juli 2020

Covid-19 bei Gesundheitsberufen häufig als Berufskrankheit anerkannt

In Deutschland haben einem Medienbericht zufolge gesetzliche Unfallversicherer in fast 6.000 Fällen Covid-19 als Berufskrankheit anerkannt. Bis zum 3. Juli sind 5.762 Covid-19-Fälle von Menschen anerkannt worden, die sich während ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Coronavirus infizierten, wie die "Ärzte Zeitung" am Mittwoch unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) berichtete. Nach Angaben der DGUV sind alle Betroffenen im Gesundheitswesen tätig.

Melbourne geht nach Corona-Anstieg wieder in den Lockdown

Australiens zweitgrößte Stadt Melbourne geht wegen eines drastischen Anstiegs der Corona-Infektionen erneut in einen sechswöchigen Lockdown. Mehrere Wochen, nachdem die rund fünf Millionen Einwohner zählende Hauptstadt des Bundesstaates Victoria die Wirtschaft wieder geöffnet hatte, werde man ab Mittwoch um Mitternacht (Ortszeit) wieder strikte Ausgangssperren in Kraft setzen, teilte der regionale Regierungschef Daniel Andrews am Dienstag mit. Am selben Tag hatten die Gesundheitsbehörden 191 Neuinfektionen bestätigt, einer der höchsten Anstiege...

DKG: Mehr europaweite Krankenhausversorgung

Die Corona-Pandemie hat Europa gezeigt, wie wesentlich und notwendig Zusammenarbeit gerade in Krisensituationen ist. Zugleich sind die Grenzen des Möglichen deutlich geworden – auch der gesundheitlichen Versorgung. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) erwartet, dass die am 1. Juli 2020 beginnende deutsche EU-Ratspräsidentschaft genutzt wird, um Europa für solche Krisen, aber auch für den Regelfall, besser aufzustellen. „Die Patientenmobilität innerhalb Europas ist ein wesentliches Gut des vereinigten Binnenmarktes. Doch gerade in der Zeit der...

Juni 2020

Lauterbach zu Corona: Die Leute verhalten sich zunehmend unvorsichtig

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält trotz steigender Corona-Neuinfektionszahlen einen weitere deutschlandweiten "Lockdown" - also die massive Einschränkung des öffentlichen Lebens – für ausgeschlossen. "Einen bundesweiten Lockdown, wie wir ihn gehabt haben, wird es nicht noch einmal geben. Solche Maßnahmen sind nicht wiederholbar. Aber es wird dann Beschränkungen geben", sagte er der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) am Donnerstag.

Grüne dringen auf schnelle Konsequenzen für Schlachtbranche

Die Grünen fordern nach den Corona-Ausbrüchen in Schlachthöfen von der Bundesregierung Tempo, um Missstände in der Fleischbranche zu unterbinden. "Die miserable Unterbringung vieler Beschäftigter und schlechte hygienische Bedingungen sind seit längerem bekannt und stellen nun ein enormes Infektionsrisiko dar", sagte Fraktionsgeschäftsführerin Britta Haßelmann der Deutschen Presse-Agentur. Die angekündigten gesetzlichen Regelungen müssten sofort ins Parlament. "Die Beschäftigten in der Fleischbranche und in den...

VKA setzt Zukunft des Öffentlichen Gesundheitsdienstes aufs Spiel

Die kommunalen Arbeitgeber verweigern den Ärztinnen und Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) einen eigenen Tarifvertrag und konterkarieren damit den im Konjunkturpaket der Bundesregierung beschlossenen „Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst“. „Die einzige verlässliche und dauerhaft wirksame Strategie zur Gewinnung ärztlichen Personals in den Gesundheitsämtern ist ein arztspezifischer Tarifvertrag, wie er in Krankenhäusern, im Medizinischen Dienst der Krankenkassen und anderen Bereichen des Gesundheitswesens...

FDP: Sonderrechte der Regierung wegen Corona wieder aufheben

Die FDP hat den Bundestag aufgefordert, die der Regierung verliehenen Sonderrechte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wieder zu kassieren. Die derzeitige Lage in Deutschland "rechtfertigt die Sonderrechte der Regierung nicht länger", sagte der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle der Deutschen Presse-Agentur. Er fügte erläuternd hinzu: "Eine epidemische Lage von nationaler Tragweite, mit der die Rechte des Parlaments eingeschränkt werden, liegt nicht mehr vor." Auf lokale Ausbruchsherde könnten Länder und Kommunen nach dem...

Verbraucherzentralen: Kein schleichender Zwang für Corona-App

Die Verbraucherzentralen pochen darauf, dass die künftige Corona-Warn-App tatsächlich freiwillig bleibt. "Es darf nicht sein, dass Arbeitgeber, Restaurants oder staatliche Behörden die App-Nutzung als Zutrittsvoraussetzung definieren und damit die Freiwilligkeit schleichend zum Zwang machen", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, am Montag. "Das Prinzip der Freiwilligkeit ist essenziell, muss nun in der Praxis aber angewendet und auch kontrolliert werden."

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