Sonntag, 31. Mai 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Gesundheit

April 2020

Ärztliches und pflegerisches Personal häufiger auf Infektion testen

Ärztliches und pflegerisches Personal häufiger auf Infektion testen
Yuri Arcurs / Fotolia.com

Der Marburger Bund begrüßt die von der Bundesregierung und den Ländern beschlossene Ausweitung der Coronavirus-Tests, sieht aber noch zusätzlichen Handlungsbedarf. „Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie hoch die Infektionsrate unter Ärzten und Pflegenden ist. Das liegt einerseits an der bundesweit unsystematischen Erfassung, andererseits aber auch an der unzureichenden Testung des medizinischen und pflegerischen Personals. Wir müssen sehr viel häufiger testen, um erkennen zu können, wer im Krankenhaus oder in anderen...

Bundestags-Gutachten zweifelt an bayerischem Infektionsschutzgesetz

Bundestags-Gutachten zweifelt an bayerischem Infektionsschutzgesetz
©shintartanya - stock.adobe.com

Ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags zweifelt in Teilen die Rechtmäßigkeit des bayerischen Infektionsschutzgesetzes zur Eindämmung der Corona-Pandemie an. Konkret bezieht sich die Kritik des fünfseitigen Gutachtens, welches der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, auf die im Landesgesetz geregelten Möglichkeiten, medizinisches Material zu beschlagnahmen und medizinisches sowie pflegerisches Personal für bestimmte Arbeiten zu verpflichten.

Hartmannbund: Lehren aus der Corona-Krise

Hartmannbund: Lehren aus der Corona-Krise
©DimaBerlin - stock.adobe.com

„Die erfolgreiche Bekämpfung oder besser noch Verhinderung einer Epidemie ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Dies macht es zwingend erforderlich, dass wir individuelles Wissen über Gesundheit und Krankheit verbessern“, meint die Vorsitzende des Hartmannbundes in Niedersachen, Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat und skizziert damit eine der – aus ihrer Sicht – entscheidenden Lehren aus der aktuellen Corona-Krise. Gerade auch diejenigen, die nicht in die unmittelbare Versorgung involviert seien, wären gefordert, darüber nachzudenken und sich...

Dänemark öffnet Gesundheitswesen teils wieder für Nicht-Corona-Fälle

Dänemark öffnet Gesundheitswesen teils wieder für Nicht-Corona-Fälle
pcalapre / Fotolia.com

In Dänemark soll nach und nach auch wieder die medizinische Betreuung von Patienten ohne Covid-19-Erkrankung verstärkt in Gang gebracht werden. Mit einer erhöhten Aktivität im Gesundheitswesen wolle man die Wartezeiten bei Untersuchungen und Behandlungen verkürzen, die durch den Ausbruch des Coronavirus entstanden seien, teilte das dänische Gesundheitsministerium am späten Montagabend mit. Darauf habe sich die Regierung mit den dänischen Regionen, Kommunen und der Ärztevereinigung PLO verständigt.

Marburger Bund: Kurzarbeit in Rehakliniken und ambulanten Zentren ist unverantwortlich

Marburger Bund: Kurzarbeit in Rehakliniken und ambulanten Zentren ist unverantwortlich
©upixa - stock.adobe.com

Dringend benötigtes ärztliches und pflegerisches Personal darf nicht durch Kurzarbeit für die Patientenversorgung verloren gehen, fordert der Marburger Bund. „Uns erreichen vermehrt Hinweise von unseren ärztlichen Mitgliedern, dass in privaten Rehabilitationskliniken und ambulanten Zentren Kurzarbeit eingeführt wird. Wir halten diese Vorgehensweise für gänzlich unverantwortlich. Selbst wenn in manchen Bereichen der Normalbetrieb nicht stattfinden kann, gibt es genug zu tun. Jede verordnete Zwangspause kann gefährliche Lücken in die...

Foodwatch: Weniger Lebensmittelkontrollen in Corona-Krise

Foodwatch: Weniger Lebensmittelkontrollen in Corona-Krise
©Alexander Raths - stock.adobe.com

Verbraucherschützer beklagen massive Einschränkungen der Lebensmittelkontrollen durch die Corona-Krise. Routinekontrollen in Unternehmen sowie Probenanalysen seien größtenteils ausgesetzt, da die Laborkapazitäten jetzt für Corona-Proben gebraucht werden und Kontrolleure in den Gesundheitsämtern aushelfen, sagte der Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch, Martin Rücker, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

EU will Afrika und Partnerländern mit 15 Milliarden gegen Coronavirus helfen

EU will Afrika und Partnerländern mit 15 Milliarden gegen Coronavirus helfen
©v.poth - stock.adobe.com

Die EU will Afrika und andere Regionen in der Welt im Kampf gegen das Coronavirus mit 15 Milliarden Euro unterstützen. "Afrika und unsere Nachbarschaft könnten in wenigen Wochen vor den gleichen enormen Herausforderungen stehen wie wir in Europa heute", sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag in einem Video auf Twitter. "Sie brauchen unsere Hilfe, um die Ausbreitung des Virus wirksam einzudämmen so wie wir in dieser Krise Hilfe brauchten."

Quarantäne: Bundesinnenministerium schlägt strenge Regeln vor

Quarantäne: Bundesinnenministerium schlägt strenge Regeln vor
Noppasinw / Fotolia.com

Wer in Deutschland gegen die neuen Quarantäne-Regeln für Einreisende verstößt, muss womöglich mit saftigen Bußgeldern rechnen. In einem Entwurf zu einer Muster-Verordnung für die Bundesländer, die derzeit im Bundesinnenministerium erarbeitet wird, heißt es, Einreisende seien verpflichtet, sich "unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder in die während ihres Aufenthalts geplante Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort auszuhalten"....

Ethikrat begrüßt Debatte über Lockerung von Corona-Beschränkungen

Ethikrat begrüßt Debatte über Lockerung von Corona-Beschränkungen
Gerhard Seybert - stock.adobe.com

Der Deutsche Ethikrat hat die Debatte über eine Lockerung der massiven Beschränkungen im öffentlichen Leben im Zuge der Corona-Krise begrüßt. "Es ist zu früh, Öffnungen jetzt vorzunehmen. Aber es ist nie zu früh, über Kriterien für Öffnungen nachzudenken", sagte der Vorsitzende des beratenden Gremiums, der Theologe Peter Dabrock, am Dienstag in Berlin. "Alles andere wäre ein obrigkeitsstaatliches Denken, das bei uns nicht verfangen sollte und mit dem man das so notwendige Vertrauen der Bevölkerung nicht...

Intensiv- und Notfallmediziner werben für europäische Solidarität in der Coronakrise

Intensiv- und Notfallmediziner werben für europäische Solidarität in der Coronakrise
Syda Productions / Fotolia.com

Aufgrund der schweren Krise der Gesundheitssysteme in den europäischen Nachbarstaaten, wirbt die Deutsche Gesellschaft für Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) für eine breite Solidarität innerhalb Europas. Dank der früh ergriffenen Maßnahmen hält Deutschland mit Abstand die meisten Intensivbetten vor. Die Zahl der beatmeten Patienten mit COVID-19 ist im Vergleich zu den freien Betten nach wie vor relativ gering, erläutern Experten. Solange ausreichende Kapazitäten vorhanden sind, plädiert die Fachgesellschaft dafür, den...

WHO: Weltweit fehlen 5,9 Millionen Krankenschwestern und Pfleger

WHO: Weltweit fehlen 5,9 Millionen Krankenschwestern und Pfleger
©Robert Kneschke - stock.adobe.com

Weltweit fehlen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 5,9 Millionen professionelle Krankenschwestern und Pfleger. Das geht aus einem Bericht der UN-Organisation hervor, der am Dienstag in Genf veröffentlicht wurde. Derzeit arbeiten demnach 27,9 Millionen Menschen in Pflegeberufen, 19,3 Millionen davon sind auch in diesen Berufen ausgebildet worden. Der Mangel an Pflegekräften ist zwischen 2016 und 2018 leicht gesunken. 90% der Pflegekräfte sind laut dem Bericht weiblich.

Bundeswehr-Einsatz in Gesundheitsämtern möglich

Bundeswehr-Einsatz in Gesundheitsämtern möglich
©lesslemon - stock.adobe.com

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Unterstützung der Bundeswehr in Gesundheitsämtern und Pflegeheimen in Aussicht gestellt. "Die Bundeswehr steht da zur Verfügung, wo sie gerufen wird", sagte Kramp-Karrenbauer am Dienstag im Deutschlandfunk. Dazu gehöre es, zivile Strukturen zu unterstützen, wenn sie so unter Stress seien, dass sie ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen könnten. Die Kernaufgaben der Bundeswehr - Landes- und Bündnisverteidigung sowie die internationalen Auslandeinsätze - müssten aber...

COVID-19-Verstorbene: Offene Fragen durch Obduktion klären

COVID-19-Verstorbene: Offene Fragen durch Obduktion klären
Gorodenkoff - stock.adobe.com

Der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) fordern möglichst zahlreiche Obduktionen von Corona-Verstorbenen. Sie widersprechen damit der Empfehlung des Robert Koch Instituts, in diesen Fällen innere Leichenschauen zu vermeiden. Im Gegenteil sei es notwendig, weitere Erkenntnisse über die Erkrankung und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf zu gewinnen und offene Fragen zu beantworten.

Israel schränkt Bewegungsfreiheit wegen Corona massiv ein

Israel schränkt Bewegungsfreiheit wegen Corona massiv ein
rcfotostock / Fotolia.com

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schränkt Israel die Bewegungsfreiheit der Bürger für das kommende Pessachfest weiter massiv ein. Von Dienstag bis Freitag dürften Personen ihre Stadtteile und Dörfer nicht verlassen, teilte Regierungschef Benjamin Netanjahu am Montagabend mit. Am Mittwochabend, dem Beginn des jüdischen Pessachfestes, werde es eine völlige Ausgangssperre geben. Bürger dürften ihr Haus bis Donnerstagmorgen gar nicht verlassen.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Trump bricht US-Beziehung zur WHO ab – Weil er die WHO neben China als verantwortlich für die SARS-CoV-2-Pandemie erachtet, hat der US-Präsident den Austritt der USA aus der WHO beschlossen (dpa, 30.05.2020).
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