Sonntag, 31. Mai 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Gesundheit

Mai 2016

Patienten in Bayern zahlen am meisten für Zahnersatz zu

Die Patienten in Bayern zahlen deutschlandweit im Schnitt am meisten für Zahnersatz zu. Pro Versichertem mit Prothesen, Kronen oder Brücken waren es zuletzt 1.132 Euro im Jahr, wie aus dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Zahnreport der Krankenkasse Barmer GEK hervorgeht. Es folgen Baden-Württemberg (1.097 Euro) und Hessen (993 Euro). Am wenigsten geben die Versicherten in Sachsen mit 637 und Sachsen-Anhalt mit 628 Euro für Zahnersatz aus. Wer ein höheres Einkommen hat, zahlt laut der Studie tendenziell auch mehr für Zahnersatz zu.

Weltföderation für Neurologie: Neue Expertengruppe zu Zika

Die Weltföderation für Neurologie (WFN) richtet eine hochkarätige Arbeitsgruppe zum Zika-Virus ein. Während bei vielen infizierten Personen der Krankheitsverlauf mild ist, können die möglichen neurologischen Komplikationen verheerend sein. "Jüngste Daten legen einen klaren Zusammenhang zwischen dem Zika-Virus, schweren angeborenen Gehirnschäden, einem vermehrten Auftreten des Guillain-Barré-Syndroms (GBS) sowie anderer neurologischer Erkrankungen nahe, etwa Myelitis und Meningoencephalitis," so Prof. John England (Louisiana...

April 2016

Belgien will Jod-Tabletten im ganzen Land verteilen

Deutschland und Belgien liegen sich seit langem wegen Pannen bei Atommeilern in den Haaren. Auch deshalb stößt es auf Interesse, dass die belgische Regierung das Land künftig besser für die Folgen eines möglichen Reaktorunfalls wappnen will. Belgien plant, im nächsten Jahr vorsorglich Jod-Tabletten zum Schutz vor radioaktiver Strahlung an die gesamte Bevölkerung auszuteilen. Nach dem Willen des Gesundheitsministeriums soll die Jodvorsorge damit ausgeweitet werden.

Mangelernährung als häufige Krankheitsursache in Deutschland

Mangelernährung ist ein gesellschaftlich stark unterschätztes Phänomen, das drastische Folgen für die Gesundheit der Patienten, aber auch hohe Folgekosten für das Gesundheitswesen bedeutet. Wie die im Auftrag des Bundesverbands Initiative 50Plus und HiPP durchgeführte repräsentative Ärztebefragung von 222 niedergelassenen Ärzten - darunter 112 Allgemeinmediziner, 53 Neurologen und 57 Onkologen - zeigt, wird jeder zweite Arzt (57%) in der täglichen Arbeit mit Mangelernährung konfrontiert. Vor allem bei den Onkologen steigt die...

WHO: Die Europäische Region ist malariafrei

Europa ist die erste Region der WHO, in der die Unterbrechung der autochthonen Übertragung der Malaria gelungen ist. Die Zahl der autochthonen Malariafälle fiel von 90.712 im Jahr 1995 auf Null im Jahr 2015. Vor dem Welt-Malaria-Tag 2016 kündigt die WHO an, dass die Europäische Region ihr für 2015 gestecktes Ziel einer Ausrottung der Malaria erreicht und somit zu dem globalen Ziel, Malaria ein für alle Mal zu beenden, beigetragen hat. Die Anstrengungen zur Eliminierung der Krankheit in den Ländern der Europäischen Region wurden von einer Reihe...

Jeder sechste Ostdeutsche arbeitet in der Gesundheitswirtschaft

Die Gesellschaft hat immer mehr Ältere - bei vielen Jüngeren liegt Gesundheit im Trend. Dementsprechend entwickelt sich der Bereich auch wirtschaftlich, vor allem im Osten. In Ostdeutschland arbeitet jeder sechste Erwerbstätige in Krankenhäusern, Pharmasektor oder anderen Bereichen der Gesundheitswirtschaft. 16,8% aller Arbeitsplätze sind dort in diesem Bereich zu finden. Im Westen liegt der Anteil bei 15,6%. Das geht aus neuen Daten hervor, die das Bundeswirtschaftsministerium am Montag in Berlin vorlegte.

DAK-Gesundheitsreport: Höchster Krankenstand in Bayern seit 16 Jahren

Der Krankenstand in Bayern erreichte im vergangenen Jahr mit 3,6% den höchsten Wert seit 16 Jahren. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport hervor. Danach fehlen Frauen im Freistaat häufiger im Job als Männer, fallen jedoch kürzer aus. Ihr Krankenstand lag im vergangenen Jahr sechs Prozent höher. Die Studie zeigt auch, dass Männer und Frauen anders krank sind: In Bayern haben Männer 72% mehr Fehltage bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Frauen 59% mehr bei Krebsleiden.

Zahnstein vorbeugen: Nur regelmäßiges Zähneputzen hilft

Nach jedem Putzen bildet sich ein neuer Belag auf den Zähnen. Dieser wird auch Plaque oder Biofilm genannt. Wer den nicht regelmäßig entfernt, riskiert Zahnstein und in der Folge Karies, Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis, erklärt Prof. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Um das zu vermeiden, sollte man zweimal täglich die Zähne mit fluoridhaltiger Zahncreme putzen und einmal am Tag auch die Zahnzwischenräume reinigen. Etwa mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten.

Gebärmutterhalskrebs: Keine Experimente, sondern Information und beste Diagnostik in der Vorsorge

Deutliche Korrekturen am geplanten Gebärmutterhalskrebs-Screening fordert die Initiative "Gebärmutterhalskrebs verhindern". Der Initiative, die sich heute der Öffentlichkeit vorstellte, gehören Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen an. "Wir sind ausschließlich der Gesundheit der Frauen verpflichtet. Die setzt der G-BA mit seinem wissenschaftlich schwach konzipierten Vorgehen gerade aufs Spiel. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Diskussion öffentlich und im Sinne der Patientinnen zu führen", erklärte der...

Studien: Diabetes und Adipositas im Vormarsch

Geht es nach der Weltgesundheitsorganisation, soll die Prävalenz von Adipositas und Diabetes weltweit bis 2025 auf dem Stand von 2010 gehalten werden. Zwei soeben im Fachjournal "The Lancet" und rechtzeitig zum Weltgesundheitstag veröffentlichte Studien sehen die Einhaltung dieser WHO-Ziele als unwahrscheinlich an. "Für wenige Länder, darunter Österreich, sind die Chancen - zumindest was den Diabetes betrifft - jedoch intakt", sagen jene Tiroler Forscher, die an der Studie mitgearbeitet haben.

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