Montag, 30. März 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Gesundheitssystem

März 2020

Auch Mittelstand fordert in Corona-Krise "Exit-Strategie"

Auch Mittelstand fordert in Corona-Krise "Exit-Strategie"
© madgooch / Fotolia.com

Der Mittelstand hat in der Corona-Krise eine "Exit-Strategie" gefordert. Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Bundesregierung müsse zeitnah eine solche Strategie für ein schnelles Durchstarten der Unternehmen nach der Corona-Krise entwickeln. "Dazu muss jetzt vor allem die Arbeitsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen gesichert werden. Ansonsten drohen nachhaltige Wohlstandsverluste. Wir reden hier von wenigen Wochen, nicht von Monaten."

Vorerst keine Lockerung von Corona-Krisenmaßnahmen

Vorerst keine Lockerung von Corona-Krisenmaßnahmen
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Die Bundesregierung sieht vorerst keinen Anlass für Lockerungen der umfassenden Corona-Krisenmaßnahmen. "Wir befinden uns immer noch am Anfang einer Epidemie", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Berlin. Auch wenn sich ein leichtes Abflachen der Kurve andeute, gebe es weiterhin eine hohe Zahl an Neuinfektionen und keinen Grund für Entwarnung. Es sei daher davor zu warnen, jetzt bereits von einer "Exitstrategie" zu sprechen.

Stress im Job: Gesundheitspersonal am meisten belastet

Konkurrenzdruck, Mobbing, Überstunden, Schichtarbeit, ungerechte Bezahlung – und ein Smartphone, das ständige Erreichbarkeit einfordert: Immer mehr Arbeitnehmer stehen unter Dauerstress, vor allem Krankenpfleger. Das hat Folgen für die Psyche: Berufstätige leiden laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zunehmend unter seelischen Erkrankungen wie Burnout, Anpassungsstörungen, Panikattacken, Depressionen, Schlaf- und somatoformen Störungen, also körperlichen Beschwerden, die keine organische Ursache haben.

DGI fordert rasches und konsequenteres Handeln zur Verlangsamung des Infektionsgeschehens

DGI fordert rasches und konsequenteres Handeln zur Verlangsamung des Infektionsgeschehens
© Matej Kastelic - stockadobe.com

In Anbetracht der steigenden Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 unterstützen die Experten der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) ausdrücklich die Empfehlungen von Jens Spahn, Großveranstaltungen in Deutschland abzusagen. Zudem plädieren die Experten der DGI dafür, dass die Behörden rasch über weitere Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens beraten. Konsequentes und rasches Handeln sei nun erforderlich, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und das Gesundheitssystem zu entlasten, so...

DGIIN fordert praxistaugliche Regelungen im Umgang mit COVID-19

DGIIN fordert praxistaugliche Regelungen im Umgang mit COVID-19
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Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrüßt ausdrücklich die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan zu COVID-19. Die Fachgesellschaft kritisiert hingegen die Regelungen für medizinisches Personal, das engen ungeschützten Kontakt (≤2 Meter) zu einem bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen der Pflege oder medizinischen Untersuchung hatte. Das RKI empfiehlt hier bei Kontakt ohne verwendete Schutzausrüstung eine häusliche Quarantäne....

Life-Science-Research- und Diagnostika-Industrie im Kampf gegen das Coronavirus

Life-Science-Research- und Diagnostika-Industrie im Kampf gegen das Coronavirus
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„Die Life-Science-Research- und die Diagnostika-Industrie stehen bereit, den weiteren Ausbruch des Coronavirus zu bekämpfen.“ Dies erklärt Ulrich Schmid, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH) angesichts der aktuellen Situation. Nach den Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind derzeit fast 90.000 Menschen weltweit mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert, das für mehr als 2.900 Todesfälle verantwortlich ist. Eine weltweite Ausbreitung des Erregers ist wahrscheinlich.

Februar 2020

Großkundgebung für die Zukunft der Pflege

Immer wieder wird die Berufsgruppe der Pflegenden zum Spielball politischer und wirtschaftlicher Interessen, wie aktuell im Zuge der Querelen um die Pflegeberufekammern in Niedersachsen und Schleswig-Holstein deutlich wird. Die Unterstützung aus den Reihen der politisch Verantwortlichen ist bestenfalls halbherzig, und bei anderen gesellschaftlichen Interessengruppen ist sie gar nicht vorhanden. Unter der Federführung des DBfK Nordwest hat sich jetzt ein Bündnis zusammengeschlossen, das für eine starke und selbstbewusste Pflege aktiv wird – mit gutem Grund im WHO...

Patientendatenschutzgesetz: „Gläserne“ Patienten müssen verhindert werden

Am 30. Januar 2020 hat das BMG einen Referentenentwurf zum Patientendatenschutz vorgelegt. In diesem Entwurf werden detaillierte und weitgehende Vorgaben zum Datenschutz im Rahmen der sogenannten Telematikinfrastruktur („Digitale Datenautobahn“ im Gesundheitswesen) und der elektronischen Patientenakte (ePA) gemacht. In der ePA sollen ab 2021 neben Notfalldaten auch sehr sensible Daten, wie die Diagnose einer psychischen Erkrankung, Befundberichte etc. gespeichert werden können.

Digitalisierung: Risiken sind kalkuliert

Digitale-Versorgung-Gesetz, elektronisches Rezept, digitale Gesundheitsanwendung, elektronische Patientenakte – einiges wurde schon auf den Weg gebracht, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. Was sind die nächsten Schritte und wo gibt es Hürden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung, in der Dr. Gottfried Ludewig (CDU), Abteilungsleiter Digitalisierung und Innovation des Gesundheitswesens im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Rede und Antwort stand.

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