Sonntag, 27. September 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Gesundheitssystem

Mai 2020

Kassenärztliche Vereinigungen stellen Leuchtturmprojekte der ambulanten Versorgung vor

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat seine neue Website online gestellt. Unter dem Motto „Versorgung, die ankommt!“ informiert das Zi mit dem neuen digitalen Angebot über die zahlreichen innovativen Versorgungsinitiativen der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Im Fokus stehen dabei insbesondere aktuelle Versorgungskonzepte zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Beispiele für das regional organisierte Patienten-Monitoring sind etwa engmaschige Hausbesuche durch spezielle COVID-19-Care-Ärzte, Video- und...

Leopoldina empfiehlt Weiterentwicklung des Gesundheitssystems

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt eine Weiterentwicklung des Gesundheitssystems. "Die Pandemie-Situation hat eine Reihe von Stärken und Schwächen des deutschen Gesundheitssystems offengelegt", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. So habe die Umstellung der medizinischen Versorgung auf eine potenziell hohe Zahl von schwerstkranken Covid-19-Patienten dazu geführt, dass viele Menschen mit zum Teil schweren anderen Krankheiten in den vergangenen Wochen nicht...

Corona-Krise: Hartmannbund warnt vor voreiligen Schlüssen und sieht Kassen in der Pflicht

Der Arbeitskreis „Ambulante Versorgung“ im Hartmannbund hat mit Blick auf die in den vergangenen Wochen aufgetretenen Schwachstellen des Gesundheitssystems vor übereilten Schlussfolgerungen gewarnt. „Auch wenn angesichts der fehlenden Bereitstellung von Schutzausrüstung und nicht angemessen umgesetzter Pandemiepläne das eine oder andere politische Versäumnis auf der Hand liegt, bedarf es in den nächsten Wochen und Monaten einer gründlichen Analyse und der sachlich-konstruktiven Auseinandersetzung mit Problemen und Unzulänglichkeiten, um...

Coronamaßnahmen: Gesundheitsschutz und Kinderschutz nicht gegeneinander ausspielen

Coronamaßnahmen: Gesundheitsschutz und Kinderschutz nicht gegeneinander ausspielen
©Halfpoint - stock.adobe.com

Die Schutzmaßnahmen der vergangenen Wochen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind notwendig, bringen aber Risikofaktoren mit sich, die sich folgenschwer auf Entwicklung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auswirken können. Deshalb appelliert die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) eindringlich an Bundesregierung, Landesregierungen und Kommunen, die erheblichen Belastungen der Familien zu berücksichtigen und Möglichkeiten der Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen auszuweiten.

April 2020

EU will Afrika und Partnerländern mit 15 Milliarden gegen Coronavirus helfen

EU will Afrika und Partnerländern mit 15 Milliarden gegen Coronavirus helfen
©v.poth - stock.adobe.com

Die EU will Afrika und andere Regionen in der Welt im Kampf gegen das Coronavirus mit 15 Milliarden Euro unterstützen. "Afrika und unsere Nachbarschaft könnten in wenigen Wochen vor den gleichen enormen Herausforderungen stehen wie wir in Europa heute", sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag in einem Video auf Twitter. "Sie brauchen unsere Hilfe, um die Ausbreitung des Virus wirksam einzudämmen so wie wir in dieser Krise Hilfe brauchten."

Intensiv- und Notfallmediziner werben für europäische Solidarität in der Coronakrise

Intensiv- und Notfallmediziner werben für europäische Solidarität in der Coronakrise
Syda Productions / Fotolia.com

Aufgrund der schweren Krise der Gesundheitssysteme in den europäischen Nachbarstaaten, wirbt die Deutsche Gesellschaft für Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) für eine breite Solidarität innerhalb Europas. Dank der früh ergriffenen Maßnahmen hält Deutschland mit Abstand die meisten Intensivbetten vor. Die Zahl der beatmeten Patienten mit COVID-19 ist im Vergleich zu den freien Betten nach wie vor relativ gering, erläutern Experten. Solange ausreichende Kapazitäten vorhanden sind, plädiert die Fachgesellschaft dafür, den...

WHO: Weltweit fehlen 5,9 Millionen Krankenschwestern und Pfleger

WHO: Weltweit fehlen 5,9 Millionen Krankenschwestern und Pfleger
©Robert Kneschke - stock.adobe.com

Weltweit fehlen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 5,9 Millionen professionelle Krankenschwestern und Pfleger. Das geht aus einem Bericht der UN-Organisation hervor, der am Dienstag in Genf veröffentlicht wurde. Derzeit arbeiten demnach 27,9 Millionen Menschen in Pflegeberufen, 19,3 Millionen davon sind auch in diesen Berufen ausgebildet worden. Der Mangel an Pflegekräften ist zwischen 2016 und 2018 leicht gesunken. 90% der Pflegekräfte sind laut dem Bericht weiblich.

März 2020

Hartmannbund fordert Nachjustierung der ärztlichen Arbeitsbedingungen

Hartmannbund fordert Nachjustierung der ärztlichen Arbeitsbedingungen
©Darren Baker / Fotolia.com

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat im Umgang mit der Corona-Krise zu Entschlossenheit und Augenmaß aufgerufen. „Vor allem sollten wir zunächst und zumindest bis auf Weiteres allen Beteiligten den Willen unterstellen, ihrer jeweiligen Verantwortung gerecht werden zu wollen und ihren Beitrag zur Bewältigung der Krise nach besten Kräften zu leisten“, sagte Reinhardt. Dies gelte grundsätzlich auch mit Blick auf die aktuelle Gesetzgebung. Auf dieser Basis, so der Hartmannbund-Vorsitzende weiter, dürften und müssten dann...

Sicherstellung der Arzneimittelversorgung gelingt nur gemeinsam mit den Herstellern

Sicherstellung der Arzneimittelversorgung gelingt nur gemeinsam mit den Herstellern
psdesign1 / Fotolia.com

„Die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in dieser schwierigen Zeit gelingt nur gemeinsam mit den Herstellern. Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen sollten Lösungen vor allem im Dialog und nicht per Verordnung gefunden werden“, kommentiert Dr. Hubertus Cranz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH), das „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, das heute aufgrund der Corona-Krise in einem Eilverfahren im Bundesrat verabschiedet wird. Das Gesetz...

Auch Mittelstand fordert in Corona-Krise "Exit-Strategie"

Auch Mittelstand fordert in Corona-Krise "Exit-Strategie"
© madgooch / Fotolia.com

Der Mittelstand hat in der Corona-Krise eine "Exit-Strategie" gefordert. Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Bundesregierung müsse zeitnah eine solche Strategie für ein schnelles Durchstarten der Unternehmen nach der Corona-Krise entwickeln. "Dazu muss jetzt vor allem die Arbeitsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen gesichert werden. Ansonsten drohen nachhaltige Wohlstandsverluste. Wir reden hier von wenigen Wochen, nicht von Monaten."

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).