Freitag, 18. Juni 2021
Navigation öffnen

Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Kur

Mai 2021

COVID-19: Warnung vor Aufhebung der Impfpriorisierung durch den Ärzteverband

COVID-19: Warnung vor Aufhebung der Impfpriorisierung durch den Ärzteverband
© vegefox.com - stock.adobe.com

Die Chefin des Ärzteverbandes Marburger Bund, Susanne Johna, hat vor der Aufhebung der Impfpriorisierung in Arztpraxen gewarnt. Dadurch gebe es nicht mehr Impfstoff, „sondern einfach noch mehr Menschen, die um ein knappes Gut konkurrieren“, sagte Johna am Montag im Deutschlandfunk. Wer besonders drängele komme dadurch möglicherweise früher zum Zug, als Menschen, die besonders geschützt werden müssen. Schon jetzt fühlten sich viele niedergelassene Ärzte „wie die letzte Mauer“ bei der Impfstoffvergabe. In mehreren Bundesländern endet in dieser Woche die Priorisierung bei den Corona-Impfungen...

März 2021

AstraZeneca-Impfstoff: Sicherheitsbedenken in mehreren Bundesländern und Kanada

Wegen Sicherheitsbedenken gegenüber dem Impfstoff von AstraZeneca gegen COVID-19 wird das Vakzin teilweise erneut ausgesetzt. In Kanada empfehlen Experten, den Impfstoff national auszusetzen. Im Kreis Euskirchen, in Berlin, München und Brandenburg wird der Impfstoff bis auf Weiteres nicht mehr an Menschen unter 60 Jahren gegeben. Während die Charité Berlin für diese Patientengruppe das Vakzin als reine Vorsichtsmaßnahme aussetzt, reagiert Euskirchen auf das Versterben einer 47 Jahre alten Frau und eine schwere Erkrankung einer 28-Jährigen kurz nach der...

DIVI "Brauchen wir erst ein Bergamo, um den Mut für einen harten Lockdown zurückzugewinnen?“

Nein, es liegen nicht die Nerven blank. Intensivmediziner sind Menschen, die in Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, ruhig bleiben. Aber so langsam regt sich bei ihnen absolutes Unverständnis. Und die Stimmen werden lauter, um politisch gehört zu werden. "Wir rennen sehenden Auges ins Verderben“, sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. "Nur...

DMP verbessert Versorgung von Patienten mit rheumatoider Arthritis

DMP verbessert Versorgung von Patienten mit rheumatoider Arthritis
© Prostock-studio - stock.adobe.com

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Disease-Management-Programme (DMP) für chronisch Kranke um die entzündlich-rheumatische Erkrankung rheumatoide Arthritis (RA) erweitert. Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen, die innerhalb der Programme immer nach aktuellem medizinischem Forschungsstand behandelt werden. Gerade bei Patienten mit rheumatoider Arthritis ist es wichtig, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt und versorgt wird.

Familien unter Druck: 49% der Erwerbspersonen mit Kindern schätzen ihre Situation als stark belastend ein

Familien unter Druck: 49% der Erwerbspersonen mit Kindern schätzen ihre Situation als stark belastend ein
© Rido - stock.adobe.com

40% der Erwerbspersonen in Deutschland fühlen sich während des zweiten Lockdowns stark oder sogar äußerst belastet. Wenn Kinder im Haushalt leben, sagen das 49%. Damit haben fast genauso viele Beschäftigte, Selbständige und Arbeitslose ihre Gesamtsituation Ende Januar 2021 als stark oder äußerst belastend wahrgenommen wie im ersten Lockdown vom April 2020.

Februar 2021

Transparente Regularien bilden Grundlage für zukunftsfähige Pflege

Transparente Regularien bilden Grundlage für zukunftsfähige Pflege
© adam121 - stock.adobe.com

Mit dem Gesetzesentwurf zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (Digitale Versorgung und Pflege-Modernisierungs-Gesetz – DVPMG) wurden die ersten Schritte gemacht, um digitale Innovationen und ihren Nutzen auch im pflegerischen Umfeld zugänglich zu machen. Um digitale Pflegeanwendungen (DiPA) als zukunftsfähigen Bestandteil nachhaltig in die Versorgung zu integrieren, bedarf es nun Transparenz und Offenheit in der Definition und Ausgestaltung der Vorgaben. Als Verband, der die gemeinsamen Interessen der Anbieter digitaler Gesundheitsversorgungsleistungen...

Bayer will Covid-19-Impfstoff von Curevac produzieren

Bayer will Covid-19-Impfstoff von Curevac produzieren
© vdeineka - stock.adobe.com

Der Pharmakonzern Bayer will in die Produktion von Covid-19-Impfstoffen einsteigen. Bayer-Vorstand Stefan Oelrich teilte am Montag mit, eine eingehende Prüfung der eigenen Möglichkeiten habe ergeben, "dass wir über die erforderlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten verfügen, den mRNA-basierten Impfstoff von Curevac herstellen zu können". Das Präparat wird vom Tübinger Biotechnologie-Unternehmen Curevac derzeit noch entwickelt. Es basiert wie die Impfstoffe von Biontech und Moderna auf sogenannten "messenger RNA" (Boten-RNA).

Januar 2021

Corona: Deutlicher Rückgang bei den Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland zuletzt deutlich gesunken. So gab das Robert Koch-Institut (RKI) die sogenannte 7-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 119,0 an - das ist der niedrigste Wert seit dem 1. November. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, war in den vergangenen zehn Tagen kontinuierlich gesunken. Ihren bisherigen Höchstwert hatte sie kurz vor Weihnachten (22.12.) mit 197,6 erreicht.

Zurück
  ...