Donnerstag, 19. September 2019
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Medizinprodukte

Juli 2018

Ausschreibung für Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am Freitag eine neue Ausschreibung für den Anbau und den Kauf von Cannabis zu ausschließlich medizinischen Zwecken veröffentlicht. Die Ausschreibung umfasst ein Gesamtvolumen von 10.400 kg Cannabis, verteilt auf vier Jahre mit jeweils 2.600 kg. Der Anbau in Deutschland soll zur Versorgung schwer kranker Patientinnen und Patienten beitragen. Derzeit wird Cannabis hierzu aus dem Ausland nach Deutschland importiert.

Rückruf von Valsartan - Patienten haben Anspruch auf Alternativpräparat

Rund 85.000 Versicherte der BARMER sind von dem in der letzten Woche veröffentlichten Rückruf von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Valsartan betroffen. „Mit Valsartan-haltigen Arzneimitteln werden Bluthochdruck und Herzschwäche behandelt. Trotz des Rückrufs, verursacht durch verunreinigte Chargen des Wirkstoffs, sollten Patientinnen und Patienten ihr Medikament nicht einfach absetzen. Das dadurch bedingte Risiko wäre laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte vielfach höher und akuter als die Gefahr, die von der wahrscheinlich...

Februar 2018

EU-Richtlinie zum Fälschungsschutz bei Arzneimitteln

Deutsche Arzneimittel-Hersteller, die sich noch nicht dem System von securPharm angeschlossen haben, müssen sich beeilen: Denn nur so können sie ihren Pflichten aus der sogenannten „EU-Fälschungsschutzrichtlinie“ nachkommen. Demnach dürfen Hersteller ab dem 9.2.2019 verschreibungspflichtige Arzneimittel nur noch mit neuen Sicherheitsmerkmalen für den Verkehr freigeben. So will die EU noch wirksamer verhindern, dass gefälschte verschreibungspflichtige Arzneimittel in die legale Lieferkette eindringen. Diesen Appell richteten Experten am Montag bei...

Flupirtin: Europäischer Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz empfiehlt Widerruf der Zulassungen

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert darüber, dass sich der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) dafür ausgesprochen hat, die Zulassungen von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Flupirtin zu widerrufen. Flupirtin ist ein Schmerzmittel, das für bis zu zwei Wochen zur Behandlung von akuten Schmerzen bei Patientinnen und Patienten angewendet wird, die keine anderen Schmerzmittel wie Opioide oder nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) einnehmen können.

BAH begrüßt einheitliches Vorgehen bei der klinischen Bewertung von Arzneimitteln

Der BAH begrüßt grundsätzlich die Entscheidung der Europäischen Kommission, ein einheitliches europäisches Vorgehen bei der klinischen Bewertung von Arzneimitteln etablieren zu wollen. „Einheitliche Anforderungen bei der klinischen Bewertung von Arzneimitteln werden den Patientenzugang zu innovativen Arzneimittel in Europa verbessern und Komplexität und Kosten für Arzneimittel-Hersteller verringern“, kommentiert Dr. Martin Weiser, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH), das Gesetzesvorhaben.

EU-Kommission: Zusatznutzen neuer Arzneien gemeinsam bewerten

Die EU-Kommission will die Nutzenbewertung neuer Arzneien und Medizinprodukte europaweit vereinheitlichen. Die EU-Länder sollen demnach künftig gemeinsam überprüfen, ob zum Beispiel ein neu zugelassenes Medikament besser wirkt als ein herkömmliches oder ob ein neuer Test für Patienten Vorteile bringt. Das schlug die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor, holte sich aber eine Abfuhr von der deutschen Krankenversicherung. "Diesen Schritt können wir nicht gut heißen, denn wir befürchten die Absenkung der hohen Standards, die wir in...

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