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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Medizinprodukte

Februar 2018

Flupirtin: Europäischer Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz empfiehlt Widerruf der Zulassungen

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert darüber, dass sich der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) dafür ausgesprochen hat, die Zulassungen von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Flupirtin zu widerrufen. Flupirtin ist ein Schmerzmittel, das für bis zu zwei Wochen zur Behandlung von akuten Schmerzen bei Patientinnen und Patienten angewendet wird, die keine anderen Schmerzmittel wie Opioide oder nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) einnehmen können.

BAH begrüßt einheitliches Vorgehen bei der klinischen Bewertung von Arzneimitteln

Der BAH begrüßt grundsätzlich die Entscheidung der Europäischen Kommission, ein einheitliches europäisches Vorgehen bei der klinischen Bewertung von Arzneimitteln etablieren zu wollen. „Einheitliche Anforderungen bei der klinischen Bewertung von Arzneimitteln werden den Patientenzugang zu innovativen Arzneimittel in Europa verbessern und Komplexität und Kosten für Arzneimittel-Hersteller verringern“, kommentiert Dr. Martin Weiser, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH), das Gesetzesvorhaben.

EU-Kommission: Zusatznutzen neuer Arzneien gemeinsam bewerten

Die EU-Kommission will die Nutzenbewertung neuer Arzneien und Medizinprodukte europaweit vereinheitlichen. Die EU-Länder sollen demnach künftig gemeinsam überprüfen, ob zum Beispiel ein neu zugelassenes Medikament besser wirkt als ein herkömmliches oder ob ein neuer Test für Patienten Vorteile bringt. Das schlug die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor, holte sich aber eine Abfuhr von der deutschen Krankenversicherung. "Diesen Schritt können wir nicht gut heißen, denn wir befürchten die Absenkung der hohen Standards, die wir in...

März 2017

Cannabis auf Rezept: BPI begrüßt soliden Rechtsrahmen für die Versorgung schwerstkranker Patienten

Schwerkranke Patienten können ab Freitag Cannabis auf Rezept beziehen. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften wurde dafür ein solider Rechtsrahmen geschaffen. „Schwerstkranke Menschen müssen bestmöglich versorgt werden. Das Gesetz sorgt dafür, dass nun das Leiden von Patienten, für die keine andere zielführende Therapie zur Verfügung steht, auf rechtlich solider Grundlage erheblich gelindert werden kann“, so Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender...

Krankenkassen fordern Meldepflicht bei Arzneimittel-Engpässen

Lieferengpässe bei lebenswichtigen Medikamenten für Patienten nehmen zu. Insbesondere Klinikapotheken sind betroffen. Der weltweite Markt der Pharmahersteller ist aber national nur schwer zu regulieren. Zur Vermeidung von Lieferengpässen bei wichtigen Medikamenten haben Krankenkassen, Ärzte und Apotheker gesetzlich festgelegte Meldepflichten der Hersteller gefordert. Bei Versorgungsausfällen erfahre der Patient häufig überhaupt nicht, dass er nicht mit dem optimalen Präparat versorgt worden sei, kritisierte der stellvertretende...

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„Zöliakie?? Keine Angst!“, heißt es auf einem Informations-Portal, das seit Kurzem online kostenlos zur Verfügung steht. Der von der Stiftung Kindergesundheit gemeinsam mit dem Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München erarbeitete Online-Kurs www.zoeliakie-verstehen.de bildet den maßgeblichen Teil des EU-Projekts Focus IN CD (Fokus auf Zöliakie). Das Lernprogramm soll Betroffenen aktuelles und umfassendes Wissen zu Zöliakie bieten und medizinisches „Fachchinesich“ anschaulich erklären. Ein weiterer Kurs für...