Mittwoch, 1. April 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Orphan

Juni 2017

Nur ein Prozent der Seltenen Erkrankungen bisher medikamentös behandelbar

Beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) stößt die von der Barmer befeuerte Kosten-Nutzen-Debatte bei Orphan Drugs auf Unverständnis. „Noch immer sind nur etwa ein Prozent der rund 8.000 seltenen Erkrankungen medikamentös behandelbar. Für diese Menschen ist die Forschung und Entwicklung von sogenannten Orphan Drugs eine große Hoffnung“, so Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BPI. Die Kasse wirft der Industrie Kostentreiberei vor, fordert Preis-Leistungsbewertungen und schürt gleichzeitig...

Kosten für Krebsmedikamente explodieren

Die Ausgaben für onkologische Arzneimittel in der ambulanten Versorgung BARMER-Versicherter sind seit dem Jahr 2011 um 41% gestiegen. Sie übertreffen damit deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Arzneimittel ohne Rezepturen, die im gleichen Zeitraum um 20% wuchsen. Das belegt der BARMER-Arzneimittelreport 2017, der an diesem Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Demnach dienen fünf der zehn Arzneimittel mit der aktuell größten Umsatzsteigerung der Behandlung von Tumorerkrankungen. Dieser Trend lässt sich nicht durch eine größere Anzahl an...

esanum setzt auf Seltene Erkrankungen

Mit dem Register für Seltene Krankheiten stellt esanum als führendes Online-Netzwerk für Mediziner kostenfrei eine bedeutsame Aufklärungsplattform für Ärzte dar. „Mediziner finden bei esanum Hintergrundwissen zu tausenden von Seltenen Krankheiten und erhalten zusätzlich Zugriff auf die Medikamenteninformationen der Gelben Liste. Gleichzeitig bekommen sie bei uns komprimiert Informationen der Hersteller zu konkreten Therapiemöglichkeiten“, erklärt Tom Renneberg, Geschäftsführer von esanum.

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