Mittwoch, 1. April 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Pharma

März 2020

BPI: Gerade in Corona-Krise Standortstärkung im Blick haben

BPI: Gerade in Corona-Krise Standortstärkung im Blick haben
© nmann77 - stock.adobe.com

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat sich mit einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gewandt. Darin fordert der BPI, die Stärkung des Produktionsstandortes gerade vor dem Hintergrund einschneidender Krisenmaßnahmen und Eingriffe in das Wirtschaftsleben im Blick zu behalten: „Es gilt gerade jetzt, den Pharmastandort zu sichern und die Produktion aufrechtzuerhalten“, sagt Dr. Martin Zentgraf, der BPI-Vorstandsvorsitzende. „Die aktuelle Lage bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zeigt eines sehr deutlich: Wir sind bei...

Preise für Medikamente und Schutzausrüstungen schnellen in die Höhe

Preise für Medikamente und Schutzausrüstungen schnellen in die Höhe
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Deutschlands Intensiv- und Notfallmedizinern geht die persönliche Schutzausrüstung zur Behandlung von Covid-19-Patienten aus. Noch erhältliche Atemschutzmasken, mehrlagiger OP-Mundschutz, Untersuchungshandschuhe oder laminierte Schutzkittel werden auf dem Markt mittlerweile zu vielfach überteuerten Preisen angeboten. „Diese reine Profitgier und den akuten Materialengpass muss die Politik sofort stoppen“, fordert Prof. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und damit Stimme...

Arzneimittelsicherheit bei Patienten mit Polymedikation verbessern

21 Partner haben sich deutschlandweit in dem Verbundprojekt POLAR_MI (POLypharmazie, Arzneimittelwechselwirkungen und Risiken) zusammengeschlossen, um die Versorgung von Patienten mit Polymedikation zu verbessern und die Arzneimitteltherapiesicherheit zu erhöhen. Das Projekt wird seit Februar vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit knapp 5,5 Millionen Euro bis Mai 2022 gefördert. POLAR_MI baut auf den Infrastrukturen der Medizininformatik-Initiative (MII) des BMBF auf und vereint Institutionen aus den vier in der MII geförderten Konsortien.

BVMed: Exportverbot hat Auswirkungen auf internationale Lieferketten

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat vor negativen Auswirkungen des am Mittwoch verhängten nationalen Exportverbots für medizinische Schutzausrüstung auf die Produktion von Medizinprodukten und Arzneimitteln gewarnt. "Angesichts internationaler Lieferketten und Produktionsnetzwerke ist jetzt nicht die Zeit für nationale Alleingänge", so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Alle Beteiligten müssen nun besonnen handeln, um die Corona-Virus-Krise zu meistern und die medizinische Versorgung der Menschen sicherzustellen.

Februar 2020

Deutsche Wirtschaft kraftlos – Coronavirus dämpft Konjunkturhoffnung

Deutsche Wirtschaft kraftlos – Coronavirus dämpft Konjunkturhoffnung
© Funtap - stock.adobe.com

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus trifft die deutsche Konjunktur mitten in der Flaute. Weil das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal stagnierte, geht Europas größte Volkswirtschaft ohne nennenswerten Rückenwind ins laufende Jahr. Die Hoffnung auf eine rasche Konjunkturerholung schwindet, nachdem die Coronavirus-Epidemie inzwischen in Europa angekommen ist und sich derzeit vor allem in Italien ausbreitet.

GKV-Spitzenverband redet Lieferengpässe klein

„Die Aussage des GKV-Spitzenverbandes, Arzneimittellieferengpässe ließen sich nicht Rabattverträgen anlasten, geht an der Realität vorbei“, sagt Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI). „Vielleicht liegt es daran, dass in dem als Quelle zitierten Gutachten aus Österreich nur sieben Wirkstoffe in unterschiedlichen Ländern untersucht wurden. Betrachtet man das Problem tiefgehender und mit dem Fokus auf Deutschland, dann wird das Gegenteil deutlich: Nach der Scharfschaltung der...

Gefälschte Medikamente und deren tödliche Folgen eindämmen

„Ein großer Teil der global vertriebenen Arzneimittel ist gefälscht“, sagt Wirtschaftsinformatiker Jens Mattke von der Universität Bamberg. „Schädliche oder inaktive Inhaltsstoffe in gefälschten Medikamenten verursachen weltweit schätzungsweise eine Million Todesfälle pro Jahr.“ Die sogenannte Blockchain-Technologie soll verhindern, dass Fälschungen beispielsweise in Apotheken landen. Ob und wie das gelingen kann, haben vier Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Informationssysteme in...

Digitalisierung: Risiken sind kalkuliert

Digitale-Versorgung-Gesetz, elektronisches Rezept, digitale Gesundheitsanwendung, elektronische Patientenakte – einiges wurde schon auf den Weg gebracht, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. Was sind die nächsten Schritte und wo gibt es Hürden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung, in der Dr. Gottfried Ludewig (CDU), Abteilungsleiter Digitalisierung und Innovation des Gesundheitswesens im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Rede und Antwort stand.

November 2019

Ministerium ruft zu befristeter Gratis-Abgabe von Zolgensma auf

Das Bundesgesundheitsministerium hat den Pharmakonzern Novartis aufgerufen, das zwei Millionen Euro teure Medikament Zolgensma bis zu einer Zulassung für Deutschland kostenlos abzugeben. Das Ministerium begrüße es, wenn das Unternehmen für bis zu zweijährige Kinder mit Spinaler Muskelatrophie kurzfristig ein Härtefallprogramm dafür in Betracht ziehe. Dies würde das Anliegen unterstützen, die Verunsicherung ihrer Familien in dieser schwierigen Situation zu lindern, heißt es in einem Schreiben des Ministeriums an Novartis, das der Deutschen...

vfa: Mehr neue Antibiotika sind nötig und möglich

Noch sind sie in Deutschland selten, doch wenn sie auftreten, ein großes Problem: Infektionen mit hochgradig resistenten Bakterien. Ein Themenabend des ZDF befasste sich damit am 26. November. Gegenmaßnahmen sind mehr Hygiene, Impfungen und ein kluger Umgang mit vorhandenen Antibiotika, doch werden auch neue Antibiotika gebraucht. Solche Medikamente können aber unter den bestehenden Marktgegebenheiten ihre Entwicklungskosten oft kaum wieder einspielen. Denn sie sollen möglichst nur als letztes Mittel der Reserve angewendet werden.

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