Mittwoch, 1. April 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Politik

März 2020

Warnung vor Überbietungswettbewerb an Einschränkungen und Eingriffsmöglichkeiten

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat die Regierungen der Bundesländer dringend ermahnt, bei ihren Gesetzesvorhaben im Zuge der Corona-Krise das Gebot der Verhältnismäßigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. „Wir dürfen bei allem Respekt vor erkennbarem Handlungsbedarf jetzt nicht jedes Maß verlieren und in einen Überbietungswettbewerb an Einschränkungen und Eingriffsmöglichkeiten einsteigen“, sagte Reinhardt.

Freie Ärzteschaft: Ärzte und Pflegekräfte benötigen Unterstützung

Mit maximalem Einsatz stemmen derzeit Hunderttausende Ärzte sowie Millionen Pfleger und andere medizinische Fachkräfte das Gesundheitswesen in Deutschland – in den Arztpraxen wie in den Krankenhäusern. Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ) betont: „Im Laufe der Corona-Pandemie haben sich bereits zahlreiche Freiwillige wie Ärzte aus dem Ruhestand, aus Medizinberufen Ausgestiegene und Medizinstudierende gemeldet, um bei der Bewältigung dieser Krise zu helfen.“ Das freiwillige Engagement sei enorm und dürfe...

Fertigung von Schutzausrüstung im Inland ausbauen

„Politik und Wirtschaft sind jetzt gefordert, dem Mangel an Schutzausrüstung mit allen verfügbaren Mitteln zu begegnen. Ärztinnen und Ärzte, Pflegende und andere medizinische Fachkräfte in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen erwarten, dass in der Corona-Krise alles zu ihrem Schutz und zum Schutz der Patienten getan wird, um die Versorgung sicherzustellen. Es darf nicht sein, dass aus Mangel an adäquater Schutzsrüstung Menschen in ihrer Gesundheit gefährdet werden, die mit ganzer Kraft anderen Menschen helfen wollen“,...

Britischer Ex-Gesundheitsminister: An Deutschland Vorbild nehmen

Der ehemalige britische Gesundheitsminister Jeremy Hunt hält den Umgang Deutschlands mit der Corona-Pandemie für vorbildhaft. Der konservative Politiker forderte im "Sunday Telegraph", in Großbritannien einen Großteil der Bevölkerung auf den Erreger Sars-CoV-2 zu testen. Mehr Tests - wie in Deutschland - könnten helfen, die Ausbreitung des Virus zu begrenzen und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen besser zu schützen.

Sicherstellung der Arzneimittelversorgung gelingt nur gemeinsam mit den Herstellern

„Die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in dieser schwierigen Zeit gelingt nur gemeinsam mit den Herstellern. Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen sollten Lösungen vor allem im Dialog und nicht per Verordnung gefunden werden“, kommentiert Dr. Hubertus Cranz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH), das „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, das heute aufgrund der Corona-Krise in einem Eilverfahren im Bundesrat verabschiedet wird. Das Gesetz...

BMBF fördert Nationales Netzwerk der Universitätsmedizin im Kampf gegen Covid-19

BMBF fördert Nationales Netzwerk der Universitätsmedizin im Kampf gegen Covid-19
© Stockfotos-MG - stock.adobe.com

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit 150 Millionen Euro den Aufbau eines Forschungsnetzwerks, um die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der aktuellen Pandemie-Krise zu bündeln und zu stärken. Die Initiative ist von dem Charité-Vorstandsvorsitzenden Professor Heyo K. Kroemer und dem Direktor der Charité-Virologie, Professor Christian Drosten, ausgegangen. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

BPI: Gerade in Corona-Krise Standortstärkung im Blick haben

BPI: Gerade in Corona-Krise Standortstärkung im Blick haben
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Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat sich mit einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gewandt. Darin fordert der BPI, die Stärkung des Produktionsstandortes gerade vor dem Hintergrund einschneidender Krisenmaßnahmen und Eingriffe in das Wirtschaftsleben im Blick zu behalten: „Es gilt gerade jetzt, den Pharmastandort zu sichern und die Produktion aufrechtzuerhalten“, sagt Dr. Martin Zentgraf, der BPI-Vorstandsvorsitzende. „Die aktuelle Lage bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zeigt eines sehr deutlich: Wir sind bei...

Auch Mittelstand fordert in Corona-Krise "Exit-Strategie"

Auch Mittelstand fordert in Corona-Krise "Exit-Strategie"
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Der Mittelstand hat in der Corona-Krise eine "Exit-Strategie" gefordert. Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Bundesregierung müsse zeitnah eine solche Strategie für ein schnelles Durchstarten der Unternehmen nach der Corona-Krise entwickeln. "Dazu muss jetzt vor allem die Arbeitsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen gesichert werden. Ansonsten drohen nachhaltige Wohlstandsverluste. Wir reden hier von wenigen Wochen, nicht von Monaten."

Krankenhäuser entlasten – Fallpauschalensystem aussetzen

Krankenhäuser entlasten – Fallpauschalensystem aussetzen
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Statement von Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, zum COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz: "Die Politik hat schnell reagiert und ein großes Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Krankenhäuser beschlossen. Leider hat sie aber nicht den Mut aufgebracht, das System der diagnosebezogenen Fallpauschalen vorübergehend auszusetzen. Nur dadurch wäre auch die volle Dokumentationspflicht bei der Abrechnung hochkomplexer Behandlungen entfallen. In der jetzigen Zeit kommt es vor allem darauf an, dass Ärztinnen und Ärzte sich ganz auf...

Altmaier sagt in Corona-Krise schnelle Hilfszahlungen an Firmen zu

Altmaier sagt in Corona-Krise schnelle Hilfszahlungen an Firmen zu
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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat angesichts dramatischer wirtschaftlicher Folgen der Corona-Krise schnelle Hilfszahlungen zugesagt. „Es ist unser Ehrgeiz, dass vor dem 1. April die ersten Zahlungen bei den betroffenen Unternehmen ankommen und die Handlungsfähigkeit des Staates sich auch in dieser schwierigen Situation bewährt“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Bundestag während der Debatte über die Hilfspakete der Bundesregierung.

Preise für Medikamente und Schutzausrüstungen schnellen in die Höhe

Preise für Medikamente und Schutzausrüstungen schnellen in die Höhe
© michelangelus / Fotolia.com

Deutschlands Intensiv- und Notfallmedizinern geht die persönliche Schutzausrüstung zur Behandlung von Covid-19-Patienten aus. Noch erhältliche Atemschutzmasken, mehrlagiger OP-Mundschutz, Untersuchungshandschuhe oder laminierte Schutzkittel werden auf dem Markt mittlerweile zu vielfach überteuerten Preisen angeboten. „Diese reine Profitgier und den akuten Materialengpass muss die Politik sofort stoppen“, fordert Prof. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und damit Stimme...

Geriater fordern Krisen-Konzept für Corona-Risikogruppe

Geriater fordern Krisen-Konzept für Corona-Risikogruppe
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Besonders geriatrische Patienten könnten die Folgen des Corona-Virus schwer treffen. Viele benötigen im Ernstfall intensivmedizinische Betreuung sowie ambulante Versorgung oder Betreuung im Pflegeheim. „Die Virus-Verbreitung zu verlangsam ist ein 1. Schritt, um die Behandlungskapazitäten nicht zu überlasten. Als nächstes muss die Gesundheitspolitik Konzepte entwickeln, sodass weder ambulante geriatrische Dienste in personelle Schieflage geraten noch die Pflegeheime einen Aufnahmestopp verhängen“, sagt Hans Jürgen Heppner, Präsident der...

Warum werden Desinfektionsmittel und Atemmasken knapp?

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Wie konnte es in Deutschland zu Engpässen bei medizinischen Materialien kommen? Warum werden Desinfektionsmittel und Atemmasken knapp? Der Frankfurter Gesundheitsökonom Prof. Thomas Busse, Professor für Pflegemanagement sowie Leiter des Zentrums für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) macht dafür die massiven Sparanstrengungen deutscher Krankenhäuser in den letzten Jahren verantwortlich.

Krankenpfleger in Coronavirus-Krise: "Wir können nicht mehr"

Der Krankenpfleger Alexander Jorde – bekannt aus einem Fernsehauftritt mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) – hat den Umgang der Politik mit der Coronavirus-Krise kritisiert. "Ich höre in den letzten Tagen immer wieder, wir hätten im Vergleich zu anderen Ländern viele Intensiv- und Beatmungsplätze. Aber keiner fragt nach den Menschen, die die darin liegenden Patienten versorgen sollen", schrieb Jorde in mehreren Twitter-Nachrichten, deren Echtheit er am Sonntag bestätigte.

Coronavirus: Schweiz schließt kleinere Grenzübergänge nach Italien

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Im an Italien grenzenden Schweizer Kanton Tessin werden 9 kleinere Grenzübergänge wegen des Coronavirus geschlossen. Der Grenzverkehr soll nur noch über die größeren Übergänge möglich sein, teilte die zuständige Zollverwaltung am Mittwoch mit. Es handelt sich um eine Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Zahlreiche Schweizer Politiker haben die Schließung aller Grenzübergänge für alle – außer dringend benötigtes Personal – verlangt. Das lehnen die Behörden bislang ab.

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