Donnerstag, 24. September 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Schmerz

November 2017

Australischer Bundesstaat verabschiedet Gesetz zur Sterbehilfe

Als erster australischer Bundesstaat hat Victoria ein Gesetz zur Sterbehilfe verabschiedet. Nach mehr als 100 Stunden Debatte und einer letzten Nachtsitzung stimmte am Mittwoch auch das Unterhaus des Parlaments in Melbourne der Neuregelung zu. Das Gesetz erlaubt todkranken Patienten von Mitte 2019 an, sich legal ein Sterbemittel zu beschaffen, wenn sie an unerträglichen Schmerzen leiden. Allerdings ist es an insgesamt nicht weniger als 68 Bedingungen geknüpft, um Missbrauch auszuschließen.

Zustand der Zähne von Flüchtlingen wie in Deutschland vor 30 Jahren

Flüchtlingskinder haben häufiger Karies als deutsche Altersgenossen, Erwachsene leiden oft an Parodontose – wenn Zahnärzte Geflohenen in den Mund blicken, sehen sie große Defizite. Auf dem Deutschen Zahnärztetag in Frankfurt wurde am Freitag eine Studie vorgestellt, die erstmals umfassend untersucht hat, wie es um die Mundgesundheit dieser Bevölkerungsgruppe bestellt ist. Das Ergebnis: "Die Situation entspricht der in Deutschland vor 30 Jahren."

Smartphone, Tablet & Co. ohne Rückenschmerzen nutzen

Mal eben die Emails checken, sich über die Ereignisse des Tages in der Nachrichten-App informieren, schauen, was es so Neues auf den sozialen Netzwerken gibt und die neuste Folge der Lieblingsserie auf dem Tablet ansehen. Smartphone & Co. sind aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Doch die Nutzung schadet der Rückengesundheit – „Handynacken“ nennt sich das neue Phänomen. Die gebückte Haltung, die bei der Handy-Nutzung eingenommen wird, verursacht Schmerzen und kann zu Folgeschäden führen.

September 2017

Urteil: Nach falscher Gutachterwahl muss beantragte Behandlung gewährt werden

Um die Ansprüche von Patienten zu prüfen, darf eine Krankenkasse nur den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) mit einer Begutachtung für die Prüfung der Leistungspflicht beauftragen. Es reicht nicht, einen Gutachter einer Kassenärztlichen Vereinigung zu beauftragen. Dies ist rechtswidrig, und die beantragte Behandlung ist dann zu gewähren. Das erläutert der Deutsche Anwaltverein (DAV) mit Blick auf eine Entscheidung des Bayerischen Landessozialgerichts (Az.: L 5 KR 170/15).

Deutsche Schmerzgesellschaft: „Schmerz-Indikator einführen – Qualität sichern“

Anlässlich der öffentlichen Sitzung des Plenums des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) am 21.09.2017 erklärt Schmerzpräsident Prof. Dr. Martin Schmelz: „Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzlinderung. Deshalb hoffe ich sehr, dass die entscheidungsbefugten Mitglieder dieses wichtigen Gremiums des deutschen Gesundheitswesens dem außerordentlich am Allgemeinwohl orientierten Antrag der Patientenvertretung nachkommen und entsprechend beschließen“, so Prof. Dr. Martin Schmelz, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Zur Apotheke ins Internet? Der umstrittene Versand von Medikamenten

Arzneimittel kaufen die Bundesbürger am liebsten in der Apotheke. Doch ausländische Versandhändler versuchen, den Markt mit Rabatten im Netz aufzurollen. Wollen die Deutschen das überhaupt? Ein Mittel gegen Grippe, eine Salbe gegen Zerrungen, vom Arzt verordnete Schilddrüsentabletten: Wer Medikamente braucht, muss nicht unbedingt zur nächsten Apotheke. Sie lassen sich längst auch im Internet bestellen. Und das oft günstiger.

Förderung der Ausbildung medizinischer Assistenzberufe verstärken

Der Klinikverbund Hessen e.V. fordert eine verstärkte finanzielle Förderung der Ausbildung im Krankenhaus. Vor allem bei Ausbildungen wie Anästhesietechnische Assistenten (ATA) und Operationstechnische Assistenten (OTA), sieht der Klinikverbund Hessen Nachholbedarf. „Es gibt bisher keine staatliche Anerkennung dieser Berufe, so dass die Finanzierung der Ausbildung durch Eigenmittel der Krankenhäuser erfolgt“, sagte Richard Kreutzer, Vorsitzender des Klinikverbundes Hessen. „Hier ist der Gesetzgeber aufgefordert, etwas zu ändern. Denn wir...

Juli 2017

Linke: Noch immer bekommen nicht alle Cannabis-Patienten ihre Medizin

Vor allem Schmerzpatienten haben Hoffnung in das Gesetz "Cannabis als Medizin" gesetzt. Jetzt ist es da. Doch offensichtlich gibt es Engpässe. Und auch die Kassen sollen blockieren. Die Versorgung schwer kranker Patienten mit Cannabis als Medizin kommt nach Einschätzung der Linken auch vier Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes nicht in Gang. Der stellvertretende Linken-Fraktionsvorsitzende Frank Tempel sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Von Patienten mit Besitzerlaubnis weiß ich, dass die Krankenkassen nicht immer die Kosten für die Medizin...

Abgelehnte Leistungen von Krankenkassen bei chronischen Wunden: BVMed rät zum Widerspruch

Patienten mit chronischen Wunden, denen ihre Krankenkasse die Leistungsbewilligung ablehnt, rät der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), innerhalb von 30 Tagen Widerspruch einzulegen und für eine bestmögliche Versorgung nach dem aktuellen Stand der Technik zu kämpfen. Hintergrund ist, dass die Krankenkassen Leistungen für Versicherte zum Teil sehr unterschiedlich bewilligen. Das zeigte eine Studie des IGES-Instituts im Auftrag des Patientenbeauftragten der Bundesregierung im Juni 2017.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).