Sonntag, 31. Mai 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Screening

März 2017

Darmkrebsvorsorge ab April mit verbessertem, immunologischem Okkultbluttest iFOBT

Ab dem 1. April 2017 erstatten die Krankenkassen einen neuen Test zur Früherkennung von Darmkrebs. Der bisherige Guajak-Test, der verstecktes Blut im Stuhl anzeigt, wird durch einen immunologischen Stuhltest ersetzt – den immunologischen fäkalen Okkultbluttest iFOBT. Dieser beruht auf einer Antikörper-Reaktion mit dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin und hat sich in Studien als noch zuverlässiger erwiesen als der Guajak-Test. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) rät Menschen ab 50...

DDG rät zum Glukosetoleranztest bei Risikoschwangerschaften

Eine Schwangerschaft ist immer auch eine Herausforderung für den Blutzuckerhaushalt: Hormone, die vor allem in der zweiten Schwangerschaftshälfte produziert werden, verringern die Wirkung von Insulin und können so zur Entstehung eines Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes mellitus (GDM) beitragen. Damit dieser nicht unerkannt bleibt, wird allen Schwangeren zwischen der 24. und 28. Woche ein entsprechender Blutzuckerbelastungstest angeboten. Die Mutterschaftsrichtlinie sieht hierfür jedoch nur die einfachere von zwei Testvarianten vor. Damit könne ein GDM jedoch...

Ein langer Weg zum organisierten Darmkrebsscreening

Der Deutsche Bundestag hat im Jahr 2013 das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz zur Neufassung der Krebsfrüherkennung (KFRG) verabschiedet, das für die Darmkrebsfrüherkennung ein organisiertes Programm vorsieht. Geplant war die Umsetzung bis zum 30. April 2016. Dies ist bislang nicht geschehen. Als Zwischenschritt hat der Gemeinsame Bundesausschuss jedoch im April letzten Jahres eine bedeutsame Änderung der Krebsfrüherkennungsrichtlinie verabschiedet: Zum 01.10.2016 hat der quantitative immunologische Stuhltest den guajakbasierten Stuhltest als...

Dezember 2016

ELPA stellt die ernüchternden Ergebnisse des 2016 Hep-CORE Berichts vor

In mehr als der Hälfte der befragten 25 Länder in Europa und der 2 Länder im angrenzenden Mittelmeerraum fehlen nationale Strategien zur Bekämpfung der Virushepatitis B oder C - und dies, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Staaten dazu aufgefordert hat, entsprechende Programme zu entwickeln. Nur drei dieser Länder bieten uneingeschränkten Zugang zu hochwirksamen, direkt wirkenden, antiviralen Medikamenten zur Behandlung von Hepatitis C.

Untersuchung zur Aufdeckung kritischer Herzfehler bei Neugeborenen wird Pflicht

Komplexe angeborene Herzfehler können bei einer vorgeburtlichen Untersuchung unauffällig bleiben, jedoch nach der Geburt bei den Neugeborenen lebensbedrohliche Komplikationen hervorrufen, wenn sie nicht rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden. Eine solche Lücke in der Versorgung von Neugeborenen mit angeborenen Herzfehlern zu schließen, ermöglicht jetzt ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der die Kinderuntersuchung U1/U2 um das Pulsoxymetrie-Screening ergänzt.

Krankenkassen sparen beim Test auf Schwangerschaftsdiabetes

In Bayern erstatten die Krankenkassen aus Kostengründen keine Fertig-Glukoselösung mehr für das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes. Stattdessen sollen Praxen die Flüssigkeit für den oralen Belastungstest (oGTT) selbst herstellen. Das sieht ein Beschluss der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern (ARGE) vor. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) fordern die ARGE auf, diesen Beschluss umgehend zurückzunehmen.

   
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