Samstag, 23. Januar 2021
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Studie

Februar 2017

Hausärztenachwuchs auf Fortbildung im Schwarzwald

Fernab des Unialltags und unter der Leitung erfahrender Ärzte erleben, wie Allgemeinmedizin in der Praxis funktioniert - das ist die Idee hinter der Schwarzwälder Winterschool Allgemeinmedizin. Seit 2014 gibt es die Veranstaltung, die vom Lehrbereich Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Freiburg und der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg gemeinsam ins Leben gerufen wurde. Sie fand in diesem Jahr vom 15. bis 19. Februar in Hinterzarten statt. Teilgenommen haben insgesamt 23 Medizinstudierende aus neun Bundesländern. Die Resonanz auf das attraktive Programm...

Zahl der Patienten mit Diabetes mellitus wächst

In Deutschland steigt die Zahl der Menschen, die an Diabetes leiden. Waren 2009 noch 8,9% der gesetzlich Versicherten betroffen, hat sich dieser Anteil bis zum Jahr 2015 auf 9,8% erhöht. Eine halbe Million Menschen erhalten pro Jahr zum ersten Mal die Diagnose Diabetes mellitus. Dies belegt erstmals eine neue Studie der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas auf der Basis ambulanter Versorgungsdaten. Auffallend sind die ausgeprägten Unterschiede zwischen den neuen und alten Bundesländern sowie auf der Kreisebene.

Immer mehr junge Erwachsene leiden unter Kopfschmerzen

Allein im Zeitraum von 2005 bis 2015 ist der Anteil der 18- bis 27-Jährigen mit Kopfschmerzdiagnosen um 42% gestiegen. Das geht aus dem aktuellen BARMER Arztreport hervor, der am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Demnach seien inzwischen 1,3 Millionen junge Erwachsene von einem ärztlich diagnostizierten Pochen, Klopfen und Stechen im Kopf betroffen, 400.000 mehr als noch im Jahr 2005. Die Ursachen seien offen, doch vermutlich nehme der Druck auf die jungen Leute stetig zu.

Lebens- und Arbeitsbedingungen der Wissenschaftler in Deutschland

Zur Veröffentlichung des Bundesberichtes "Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017": Die Zahl der Promovierenden und Promovierten ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Dabei haben sich in den  vergangenen Jahren verschiedene Formen und Arten der Promotion in Deutschland etabliert. So wurden beispielsweise 10% aller abgeschlossenen Promotionen im Jahr 2014 gemeinsam von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten betreut.

Fünf deutsch-afrikanische Netzwerke zur Gesundheitsforschung starten

Die Gesundheitssituation in vielen Ländern Subsahara-Afrikas ist durch eine hohe Krankheitslast bei zugleich fehlenden Versorgungs-, Ausbildungs- und Forschungskapazitäten geprägt. Die wenigen auf wissenschaftlich hohem Niveau arbeitenden Institute forschen unter äußerst schwierigen Bedingungen, weil nicht ausreichend Geld für qualifiziertes Personal oder auch Laborausstattung zur Verfügung steht. Außerdem sind afrikanische medizinische Forschungseinrichtungen in der Regel nur in schwach entwickelte nationale Forschungssysteme eingebunden, so dass...

Neues Obama Institute betreibt Amerikaforschung

Mit dem neu gegründeten Obama Institute for Transnational American Studies hat das Department of English and Linguistics der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine interdisziplinäre Forschungsplattform eingerichtet, die die Rolle der USA in einer sich wandelnden globalen Welt aus dem Blickwinkel von Kultur, Geschichte, Literatur, Medien, Wirtschaft, Recht, Religion, Medizin, Kunst und Musik untersucht. Dabei ist die Forschung am Obama Institute richtungsweisend für die Neudefinition von Area Studies und Kulturwissenschaften im 21. Jahrhundert und schließt...

Gesetzliche Mindeststandards für Personalschlüssel in der Krankenpflege international verbreitet

Rechtliche Vorgaben für die Personalbemessung in der Krankenpflege sind international verbreitet. Auch in Deutschland, wo die so genannte Nurse-to-Patient-Ratio oft schlechter ist als in vielen anderen Industrieländern, könnten gesetzlich festgelegte Mindestschlüssel Arbeitsüberlastung und Qualitätsmängel lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Mehr Studienplätze – wirksames Rezept gegen Ärztemangel

Der Marburger Bund appelliert an Bund und Länder, ein Finanzkonzept zum Ausbau von Medizinstudienplätzen zu vereinbaren. „Der Masterplan zur Reform des Medizinstudiums bietet die große Chance, mehr geeignete Bewerber zum Studium zuzulassen, die derzeit noch in eine jahrelange Warteposition gezwungen werden. Ein solcher Ausbau der Studienplätze um mindestens 10% wäre auch ein sehr wirksames Rezept gegen den spürbaren Ärztemangel in Klinik und Praxis“, sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes.

Studie: Probleme übermäßiger Internetnutzung bei Jugendlichen

Neueste Ergebnisse der Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online sind, zum Kommunizieren, Spielen oder zur Unterhaltung, nicht im Zusammenhang mit Schule, Studium oder der Arbeit. Die am Freitag veröffentlichte Studie belegt eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011....

Was forschende Pharma-Unternehmen zur Krebstherapie beitragen

"Neue Medikamente, mit denen Krebspatienten besser behandelt werden können, haben für die forschende Pharmaindustrie weiterhin hohe Priorität. Denn Krebserkrankungen sind hierzulande die zweithäufigste Todesursache und in einigen anderen Ländern Europas sogar die häufigste." Das erklärte Birgit Fischer, die Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), am Donnerstag in Berlin mit Blick auf den Weltkrebstag am 4. Februar.

Viele Hartz-IV-Bezieher sind lange auf Leistungen angewiesen

Einmal Hartz IV, immer Hartz IV? Nein, sagen Forscher in einer neuen Studie. Viele schaffen irgendwann den Sprung in den Arbeitsmarkt. Ein großer Teil ist aber sehr lange auf Hilfe angewiesen. Viele Hartz-IV-Bezieher sind sehr lange auf die Grundsicherung angewiesen. Von den 6,2 Millionen Leistungsbeziehern bei der Einführung von Hartz IV im Januar 2005 hat etwa eine Million die Unterstützung zehn Jahre lang ununterbrochen bekommen, wie aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Das entspricht gut 16%.

Studie: Controlling von Krankenhäusern weiter ausbaufähig

Die Datenerhebungen an Krankenhäusern zur besseren Steuerung von Abläufen und Qualität ist zwar in den vergangenen Jahren besser geworden - das sogenannte Controlling könnte aber noch weiter ausgebaut werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch in Berlin vorgestellte Studie. Nach Darstellung der Studienautoren müssten die in den einzelnen Bereichen erhobenen Daten - etwa im kaufmännischen oder medizinischen Controlling - besser verzahnt und die Ergebnisse auf die Fachabteilungen heruntergebrochen werden.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735 zur 1x-Gabe: Interimsdaten der Phase 1/2a
  • COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735 zur 1x-Gabe: Interimsdaten der Phase 1/2a