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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: datenschutz

Juni 2021

BPI fordert Grünes E-Rezept

BPI fordert Grünes E-Rezept
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Mit der Einführung des elektronischen Rezeptes (E-Rezept) in der Testregion Berlin-Brandenburg fordert der BPI auch die Umsetzung des Grünen E-Rezeptes. „Der Gesetzgeber hat es fest im Patientendatenschutzgesetz (PDSG) verankert“, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen. „Ab 2022 müssen alle Praxen verpflichtend die elektronische Version des Roten Rezeptes ausstellen. Zeitgleich muss auch das Grüne E-Rezept an die Telematikinfrastruktur angebunden sein.“

Krankenhaus Rating Report 2021

Krankenhaus Rating Report 2021
© beerkoff - stock.adobe.com

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich im Jahr 2019 weiter verschlechtert. 13% lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Auch ihre Jahresergebnisse sind gesunken, 33% der Kliniken schrieben auf Konzernebene einen Jahresverlust. Im Jahr 2020 dürften die Ausgleichszahlungen für die Einnahmeausfälle der Krankenhäuser während der COVID-19-Pandemie zu einem positiven Netto-Effekt führen. Ab 2022 könnte sich die Lage jedoch deutlich verschlechtern. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die 17. Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des...

Patientenumfrage: Datenmissbrauch bei elektronischer Patientenakte befürchtet

Während Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten ab dem 1. Juli 2021 per Gesetz dazu verpflichtet werden, die elektronische Patientenakte (ePA) in die medizinische Versorgung zu integrieren, hadern Patienten weiterhin mit der Sicherheit ihrer medizinischen Daten. 71% der Deutschen haben Sorge, dass ihre Gesundheitsdaten missbraucht werden könnten, wenn die entsprechenden Server gehackt werden. Mehr als die Hälfte (57%) fürchtet zudem Manipulation. Das zeigt die bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Datapuls 2021“ des Praxis-WLAN- und Kommunikationsdienstleisters Socialwave, der in...

März 2021

Schnellteste für Kinder und Jugendliche? Testverfahren sinnvoll einsetzen

Kinder und Jugendliche leiden unter den aktuellen Bedingungen der Pandemie mit Kita-/Schulschließungen neben den Limitationen zum Bildungszugang zusätzlich substanziell unter den massiven Einschränkungen in ihren Sozialkontakten mit teils gravierenden psychosomatischen und psychischen Folgen. Das Recht der nachwachsenden Generation auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung ihrer Lebensbedingungen muss in den politischen Entscheidungen berücksichtigt werden.

Brexit: Praxisgerechte Lösungen und gegenseitige Anerkennung im regulatorischen Bereich vonnöten

Brexit: Praxisgerechte Lösungen und gegenseitige Anerkennung im regulatorischen Bereich vonnöten
© Yingko - stock.adobe.com

Nach Ende der Brexit-Verhandlungen sollte es nun so schnell wie möglich zu einem Abkommen über die gegenseitige Anerkennung behördlicher Maßnahmen, einem Mutual Recognition Agreement (MRA), kommen. Am 1. Januar 2021 trat das Handelsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich vorläufig in Kraft. Die derzeit geltenden Regelungen sind dabei aber nur eine Momentaufnahme.

Bundesrat stimmt Bürger-Nummer zu - Nutzung bleibt freiwillig

Bundesrat stimmt Bürger-Nummer zu - Nutzung bleibt freiwillig
© kras99 - stock.adobe.com

Die Steueridentifikationsnummer wird zu einer Art Bürgernummer, die einer Behörde den Zugriff auf schon vorhandene Daten zu einer Person bei einer anderen Behörde erlaubt. Dies gilt allerdings nur dann, wenn der Betroffene dies auch wünscht und ausdrücklich zustimmt. Der Bundesrat verabschiedete am Freitag ein entsprechendes Gesetz, das bei Datenschützern und der Opposition im Bundestag auf massive Kritik gestoßen war. Es soll durch die zweifelsfreie Identifikation der Bürger bürokratischen Aufwand reduzieren.

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Bettruhe, Bewegung oder Medikamente – welche Behandlung ist bei Beschwerden im Kreuz die richtige? Was Fachleute derzeit empfehlen, lesen Patientinnen und Patienten in der neuen ÄZQ-Patientenleitlinie "Kreuzschmerz". Jeder kennt Kreuzschmerzen. Oft sind sie harmlos und gehen von alleine weg. Die Schmerzen können aber auch länger andauern oder wiederkehren. Das kann belasten und im Alltag einschränken. Gegen die Schmerzen werden viele Behandlungen angeboten: einige helfen, andere nicht.

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Auch wenn es so klingt: Bei Angeboten einer „24-Stunden-Betreuung“ zu Hause kann die Pflegekraft nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Es gilt das Arbeitszeitgesetz, erklärt die Verbraucherzentrale Berlin. Somit sei ein Arbeitstag in der Regel nach maximal 10 Stunden zuzüglich Pause vorbei, auch wenn die Pflegekraft mit im Haus wohnt. Wer tatsächlich auf 24 Stunden Betreuung Wert legt, muss für die Ruhe- und Pausenzeiten der Pflegekraft genügend Ersatz einplanen.

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)