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25. Juli 2017
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Was Patienten gegen Augenmigräne tun können

Bei einer Augenmigräne-Attacke können Betroffene zeitweise kaum etwas sehen. Entsprechend beängstigend sind die Anfälle. Eine ernsthafte Erkrankung der Augen steckt allerdings selten dahinter. Wer die Auslöser kennt, kann die Anfälle im besten Fall selbst verhindern.
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Eben noch war alles klar zu sehen. Damit ist es mit einem Mal vorbei. Es flimmert vor den Augen, Lichtblitze durchzucken die Sicht. Da, wo gerade der Computerbildschirm scharf zu erkennen war, wabert ein mit gezackten Linien abgegrenzter Fleck. Was so beängstigend daherkommt, ist in meisten Fällen harmlos. Trotzdem gerät leicht in Panik, wer zum ersten Mal einen sogenannten Augenmigräne-Anfall erlebt.

In der Regel dauere ein Augenmigräne-Anfall zwischen 10 bis 30 Minuten, erklärt der Augenfacharzt Georg Eckert, Senden. In der medizinischen Fachsprache nennt sich die Attacke ophthalmische Migräne. Manchmal, aber nicht immer, treten neben den Sehstörungen auch Schmerzen an den Augen auf. Auch Kopfweh und Schwindel sind möglich. Hinter den Attacken vermuten Wissenschaftler eine Fehlregulation der Blutgefäße im Gehirn. Dadurch bekommt auch der fürs Sehen zuständige Teil zu wenig Blut und Sauerstoff. Das kann zu Aussetzern oder Störungen in der visuellen Wahrnehmung führen. Daneben vermuten Ärzte, dass der Sehnerv wahrgenommene Bilder nicht mehr korrekt weiterleitet, weil Prozesse in mit ihm verbundenen Nervenbahnen gestört sind.

Auslöser einer Augenmigräne können ganz unterschiedliche Dinge sein. „Es kann zum Beispiel in dem Moment passieren, in dem man in helles Licht guckt“, sagt Eckert. Andere Trigger sind etwa der übermäßige Konsum von Alkohol, Stress oder Schlafmangel. Auch bestimmte Lebensmittel, zum Beispiel zu viele Nüsse, oder auch bestimmte Medikamente, können zu einer Attacke führen. „Wer die Auslöser kennt, kann sie meiden und damit die Häufigkeit eines Anfalls deutlich reduzieren“, sagt Ursula Hilpert-Mühlig vom Fachverband Deutscher Heilpraktiker.

 
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