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Medizin
12. November 2012

App zur Überwachung der Bluterkrankheit

Die Marburger Wirtschaftsinformatiker David Schmoldt und Dr. Andreas Rösch zeigen Mitte November gemeinsam mit ihrer Forschungsgruppe der Philipps-Universität Marburg, Dr. Wolfgang Mondorf vom Frankfurter Haemostas-Labor zur Diagnostik und Therapie von Gerinnungsstörungen sowie Dr. Hartmut Pollmann und PD Dr. Berthold Siegmund vom Münsteraner Institut für Thrombophilie und Hämostaseologie (ITH) eine Smartphone-App zur besseren Überwachung der Hämophilie.

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In einer App, die auf allen führenden Smartphones läuft, können Patienten eine Echtzeit-Überwachung ihrer Krankheit durchführen, Blutungsereignisse dokumentieren und diese Daten online im Zusammenspiel mit einer App bei ihrem behandelnden Arzt oder ihrem Hämophilie-Zentrum analysieren. Ungewöhnliche Daten lösen dabei einen Alarm im Hämophilie-Zentrum aus und ermöglichen so eine unmittelbare Behandlung von Episoden, die sonst ohne Behandlung bleiben würden oder erst zu einem späteren Zeitpunkt bei einem Arztbesuch behandelt werden könnten.

Die Gesamtüberwachung der Daten erfolgt online auf einer eigens eingerichteten Internetseite. Im Zusammenspiel zwischen Patienten-App, Mediziner-App und Internetseite können Blutungsereignisse in Echtzeit erkannt und behandelt werden und Behandlungsziele zielsicher verfolgt werden.

Die Forscher stellen Ihre App am Donnerstag, 15. November, von 17 bis 17.50 Uhr im Health It Forum auf der Medica in Düsseldorf in Halle 15, Stand 15A03 zur Diskussion.

Quelle: Philipps-Universität Marburg


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