Dienstag, 25. Juni 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

20. Januar 2014 Richtig schlafen kann Diabetesrisiko senken

Der Zusammenhang zwischen Schlafmangel und einem erhöhten Diabetes-Risiko wird bereits seit längerem diskutiert. So macht ein Defizit an Schlaf unseren Körper weniger empfindlich für das blutzuckerregulierende Hormon Insulin und erhöht dadurch die Wahrscheinlichkeit eines chronisch erhöhten Blutzuckerspiegels (1). Neben zu wenig, kann aber auch zu viel Schlaf Stoffwechselstörungen begünstigen, wie eine kürzlich veröffentlichte US-Studie zeigt (2).

Der durchschnittliche Deutsche schläft rund sieben Stunden pro Nacht (3) und liegt damit in der von Schlafmedizinern empfohlenen Schlafdauer. Diese sollte nicht mehr und nicht weniger als sieben bis neun Stunden betragen - und das aus gutem Grund, wie eine aktuelle Untersuchung belegt (2).

Forscher untersuchten an rund 55.000 Studienteilnehmern den Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und dem Auftreten chronischer Erkrankungen. Dazu verglichen sie Kurzschläfer (weniger als sechs Stunden) und Langschläfer (mehr als zehn Stunden) mit Normalschläfern (sieben bis neun Stunden). Bei der Auswertung zeigte sich, dass Kurzund Langschläfer signifikant häufiger Übergewicht, Diabetes und koronare Herzerkrankung aufweisen als Normalschläfer. Die Forscher folgern, dass ein Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und Entstehung chronischer Erkrankungen, wie Diabetes mellitus bestünde (2).

Aktuelle Studie:
Zusammenhang von Schlafdauer und Diabetes mellitus
· Schlafmangel verschlechtert Insulinsensitivität
· Aber auch zu viel Schlaf kann Stoffwechselerkrankungen fördern

Präzise messen, gut schlafen

Aktuelle Studien unterstreichen die Relevanz von ausgewogenen Schlafzeiten für das Diabetes-Management (1,2). Dies ist auch bei Zeitverschiebungen, wie bei langen Flugreisen oder bei der jährlichen Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit zu beachten. Diese bewirken eine Verschiebung des Tag-/Nachtrhythmus. Der Körper muss sich der veränderten Zeit anpassen und kann mit Müdigkeit und Blutzuckerschwankungen reagieren.

Neben festen Schlafzeiten sollte die abendliche Blutzuckermessung alltägliche Routine sein. Qualitativ hochwertige Messgeräte, wie die Contour Next Messsysteme erleichtern eine gute Blutzuckereinstellung: Sie sind einfach zu bedienen und liefern hochpräzise Messergebnisse. Durch das innovative Multi-Puls-Prinzip von Bayer wird jeder Tropfen Blut innerhalb von Sekunden mit sieben Messimpulsen bewertet, das macht die Messung so genau. Die Contour Next Blutzuckermesssysteme erfüllen zudem die Anforderungen an die Systemgenauigkeit der neuen ISO 15197:2013. Eine gute Blutzuckereinstellung mit einer regelmäßigen und genauen Blutzuckerselbstmessung sowie regelmäßige und feste Schlafzeiten können helfen, die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes zu steigern.

Literaturhinweise:
(1) Killick R. et al. The effects of ‘catch-up’ sleep on insulin sensitivity in men with lifestyle driven, chronic,
intermittent sleep restriction. Endocr Rev. 2013; 34(03_MeetingAbstracts):SUN-782.
(2) Liu Y. et al. Sleep duration and chronic diseases among US adults age 45 years and older: evidence from
the 2010 Behavioral Risk Factor Surveillance System. SLEEP 2013; 36(10):1421-1427.
(3) Präsentation Prof. Dr. Jürgen Zulley „Leistung und Schlaf“, 2002; http://www.sedus.de/se/de/downloads/pdfdownloads/
services/events/wag-02/Leistung-und-Schlaf.pdf (aufgerufen am 8. Januar 2014).

Quelle: Bayer HealthCare Deutschland


Das könnte Sie auch interessieren

Mittelmeerdiät ist gesund – auch fernab mediterraner Gefilde

Mittelmeerdiät ist gesund – auch fernab mediterraner Gefilde
© Daniel Vincek / fotolia.com

Neue Analysen der EPIC-Potsdam-Studie zeigen, dass eine mediterrane Kost auch außerhalb des Mittelmeerraums das Risiko für Typ-2-Diabetes senken kann. Zudem können Menschen mit Gemüse, Obst, Olivenöl und Co wahrscheinlich zusätzlich ihr Herzinfarkt-Risiko verringern. Die Ergebnisse zum Zusammenhang von regionalen Diäten und chronischen Erkrankungen haben DIfE-Wissenschaftler im Rahmen des Kompetenzclusters NutriAct jetzt im Fachblatt BMC Medicine publiziert.

Ängste und Zurückweisung beim Thema AIDS abbauen

Ängste und Zurückweisung beim Thema AIDS abbauen
© psdesign1 / Fotolia.com

Dank moderner Medikamente können die rund 87.000 Menschen in Deutschland mit HIV beziehungsweise AIDS heute fast normal leben. Stattdessen belasten mitunter Ausgrenzung, Zurückweisung und Angst Betroffene heute schwerer als die eigentliche Erkrankung. „Vorurteile und mangelndes Wissen sind oft die Hauptursachen für Ausgrenzung und Zurückweisung von HIV-Positiven. Dem wollen wir unter anderem mit einer Telefon-Hotline entgegenwirken“, so Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER.

Urologen geben Entwarnung: Sorgen vor Zeugungsunfähigkeit sind unbegründet

Urologen geben Entwarnung: Sorgen vor Zeugungsunfähigkeit sind unbegründet
@ deagreez / Fotolia.com

Eine neue Studie zur männlichen Fruchtbarkeit, veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Human Reproductive Update", sorgt derzeit für Aufsehen. Die Untersuchungen von Mediziner Hagai Levine und seinem Team der Hebräischen Universität Jerusalem zeigen, dass die Spermienanzahl von Männern aus westlichen Ländern immer weiter abnimmt. Laut den Wissenschaftlern ist die Spermienanzahl pro Milliliter Sperma um etwa 52 Prozent gesunken. Bei der Gesamtzahl der Spermien pro Samenerguss gaben die Forscher sogar einen Rückgang von nahezu 60 Prozent an....

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Richtig schlafen kann Diabetesrisiko senken"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.