Sonntag, 14. August 2022
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Medizin

Borderline-Persönlichkeitsstörung: Oxytocin mildert Wut und Angst

Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung reagieren höchst sensibel auf reale oder vermeintliche Zurückweisung durch ihre Mitmenschen. Das körpereigene Hormon Oxytocin kann die übersteigerte Sensibilität für kurze Zeit abmildern, wie eine Studie der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg (Ärztliche Direktorin: Professor Dr. Sabine Herpertz) nun gezeigt hat. Die Heidelberger Wissenschaftler entdeckten, dass Borderline-Patientinnen die Augen ärgerlicher Gesichter verstärkt fixieren und nicht etwa versuchen, dem feindseligen Gegenüber durch Wegschauen auszuweichen. Diese unbewusste Reaktion geht mit einer im Vergleich zu gesunden Probanden erhöhten Aktivität in einem Gehirnbereich (Amygdala) einher, in dem Eindrücke emotional bewertet werden und Angst oder Wut auslösen können. Eingeatmetes Oxytocin normalisierte in der Studie Blickbewegungen und Gehirnaktivität der Patientinnen. Die Ergebnisse sind im American Journal of Psychiatry erschienen.


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