Samstag, 15. August 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

30. Mai 2016 Nahezu jeder siebte Todesfall geht auf das Rauchen zurück

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag, BZgA und Bundesdrogenbeauftragte informieren über den vermeidbaren Risikofaktor "Rauchen". Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 121.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums. Nahezu jeder siebte Todesfall (13,5%) ist demnach auf das Rauchen zurückzuführen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung bekräftigt zum Weltnichtrauchertag 2016 ihre Forderung nach einem Verbot von Tabakwerbung auf Plakatwänden.

Anzeige:
Basistext

Marlene Mortler: "Rauchen tötet. Selbst ein moderater Konsum von Zigaretten und anderen Tabakwaren schädigt die Gesundheit und kann schneller zum Tod führen. Gerade Kinder und Jugendliche achten zunehmend auf ihre Gesundheit. Das ist ein hoffnungsfrohes Signal. Die Zahlen der jungen Raucherinnen und Raucher sinken seit Jahren. Diesen Weg müssen wir entschlossen weitergehen. Rauchen sollte kein Lebensgefühl sein, sondern es muss als das gesehen werden, was es ist: Ein enormes Gesundheitsrisiko mit Todespotential. Deswegen ist mir das vom Bundeskabinett bereits beschlossene und nun dem Bundestag zur Entscheidung vorliegende Verbot der Tabakaußenwerbung so wichtig. Raucherwerbung in S-Bahnen und Bushaltestellen spricht diejenigen an, die noch nicht mit dem Rauchen begonnen haben. Der vorgezogene Tod sollte nicht auch noch beworben werden."

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), erläutert: "Rauchen ist mit einem hohen Abhängigkeits- und Krankheitsrisiko verbunden. Eine große Zahl der Raucherinnen und Raucher verstirbt an einer Krebserkrankung. Doch auch viele Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, die bei Rauchenden zum Verlust gesunder Lebensjahre und zum frühzeitigen Tod führen, sind auf das Rauchen zurückzuführen." Daher empfiehlt die BZgA einen möglichst frühzeitigen Rauchstopp: "Nach einem Rauchstopp geht das Risiko für diese schweren Erkrankungen kontinuierlich zurück. Je früher man mit dem Rauchen aufhört, desto förderlicher für die Gesundheit."

E-Zigaretten: kein empfohlenes Mittel für den Rauchstopp

Damit der Rauchstopp erfolgreich verläuft, rät die BZgA zu bewährten und qualitätsgesicherten Methoden zur Unterstützung. Hierzu zählen E-Zigaretten nicht, wie Dr. Thaiss erklärt: "Es besteht die Gefahr, dass Aufhörwillige mit der E-Zigarette das eigentliche Rauchritual beibehalten. Im Übrigen sind auch elektronische Zigaretten, die mit flüssigen Bestandteilen arbeiten, nicht risikolos." Aufhörwilligen Rauchern empfiehlt die BZgA die Schluss-Punkt-Methode. Dabei wird ein fester Tag gewählt, ab dem nicht mehr geraucht wird. Entscheidend ist es, sich auf diesen Tag gut vorzubereiten. Hierzu gehört, sich bereits im Vorfeld mit kritischen Situationen auseinanderzusetzen und sich geeignete Strategien gegen das Rauchverlangen zu überlegen.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


Anzeige:
Fachinformation

Das könnte Sie auch interessieren

Wenn das Wetter krank macht: Tipps gegen Wetterfühligkeit

Wenn das Wetter krank macht: Tipps gegen Wetterfühligkeit
© Thaut Images - stock.adobe.com

Mal Sonne, mal Regen, mal warm, mal kalt: Der Frühling bringt – oft in schneller Abfolge – die unterschiedlichsten Wetterverhältnisse mit sich. Viele Menschen leiden dann unter der sogenannten Wetterfühligkeit. Genaue Zahlen gibt es nicht, schätzungsweise kämpft aber jeder zweite Deutsche mit den entsprechenden Symptomen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, gibt Tipps, wie Wetterfühlige gegensteuern können.

Faktencheck: Welchen Nutzen haben Vitamin-D-, Vitamin-E- und Selen-Präparate?

Faktencheck: Welchen Nutzen haben Vitamin-D-, Vitamin-E- und Selen-Präparate?
© mayakova / Fotolia.com

Jede vierte deutsche Frau und etwa jeder fünfte deutsche Mann nehmen Präparate zur Nahrungsergänzung. Im Zeitraum April 2015 bis März 2016 wurden insgesamt 177 Millionen Verpackungen verkauft.1 Doch schützt die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln tatsächlich vor Krankheiten? Die AOK Hessen hat Fakten zu Nutzen und Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln übersichtlich zusammengestellt.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Nahezu jeder siebte Todesfall geht auf das Rauchen zurück"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).