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Medizin

07. März 2018 Allergie- und Asthmasaison: Individuelle Therapiestrategien für effektive Symptomlinderung

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Asthma-Prävalenz in den westlichen Industrieländern kontinuierlich angestiegen. Als Ursache dafür machen Experten u.a. Klimaveränderungen, aber auch Lebensstilfaktoren verantwortlich (1). Dadurch beginnt die Allergiesaison sehr früh im Jahr (1), so dass bereits jetzt im Februar vermehrt symptomatische Asthmapatienten in die Praxen kommen. Die neue S2k-Asthma-Leitlinie fordert individuelle und flexible Therapiestrategien (2). Für Patienten, die unter der Basistherapie mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) nicht symptomfrei sind, steht mit FOSTER® eine extrafeine ICS/LABA-Fixkombination zur Verfügung, die aufgrund verschiedener Dosierungen sowie zweier Inhalationssysteme eine individuell adaptierte Therapie ermöglicht.
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Fachinformation
In der aktuellen Leitlinie „Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma“ fordern die Experten individuelle und flexible Therapiestrategien, die z.B. auch Präferenzen des Patienten bei der Anwendung des jeweiligen Inhalators berücksichtigen (2). Gerade angesichts der zunehmenden und immer früher beginnenden Allergiesaison beginnt auch die „Asthma-Saison“ früher im Jahr und symptomatische Patienten kommen in die Arztpraxis (1). Als Basistherapie (Stufe 1 und Stufe 2) empfehlen die Experten die Gabe eines inhalativen Kortikosteroids (ICS). Sind die Symptome damit nicht ausreichend kontrolliert, sollten Ärzte ab der nächsten Behandlungsstufe 3 auf die Kombination eines ICS mit einem inhalativen langwirkenden Beta-2-Sympathomimetikum (LABA) wechseln.

ICS gezielt hochdrehen, LABA-Anteil bleibt unverändert

Eine solche flexible Therapie ist z.B. mit der extrafeinen ICS/LABA-Fixkombination (Beclometason/Formoterol) möglich. „Viele Patienten haben unter einer Basistherapie nach wie vor Schwankungen in der Lungenfunktion und sind symptomatisch. Dann sollten sie eine Kombination aus einem langwirksamen ß2-Mimetikum (LABA) und einem – zunächst niedrig dosierten – ICS erhalten. Damit erreichen wir einen höheren Grad an Asthma-Kontrolle“, sagt Dr. Rainer Gebhardt, Pneumologe aus Berlin. Die ICS/LABA-Fixkombination steht in zwei verschiedenen Dosierungen zur Verfügung. Wenn die Symptome mit der niedrig dosierten ICS-Kombinationstherapie nicht ausreichend gelindert werden oder saisonal bedingt zunehmen, kann die ICS-Dosis bei gleichbleibender LABA-Dosierung hochgedreht werden. Erst ab der nächsten Stufe 5 wird dann beispielsweise ein LAMA (langwirksamer Muskarin- Antagonist) zur Dreifach-Therapie ergänzt. Zusätzlich können Ärzte und Asthma-Patienten bei der extrafeinen ICS/LABA-Fixkombination zwischen einem Dosieraerosol (Lösungsaerosol) und einem Pulverinhalator (NEXThaler®) wählen (3,4). Das Dosieraerosol bietet eine zuverlässige Wirkstoffabgabe ohne erforderliches Schütteln. Somit können die Patienten– unabhängig vom Schütteln - vom ersten bis zum letzten Sprühstoß von einer konstanten Wirkstoffabgabe profitieren. Bei dem Pulverinhalator werden durch den integrierten Dosisschutz die Wirkstoffpartikel nur bei korrektem Atemmanöver freigesetzt, so dass keine Dosis verloren gehen kann.

Mittlerweile ist bekannt, dass sich das entzündliche Geschehen bei asthmatischen Erkrankungen nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen abspielt. Die extrafeine Partikelformulierung der Wirkstoffe von circa 1,5 μm (bezogen auf MMAD – Mass Median Aerodynamic Diameter), die auch die kleinen Atemwege besonders gut erreichen, stellt daher einen Vorteil dar. Szintigrafische Studien bei Asthmatikern belegen für die extrafeine Fixkombination unabhängig vom Inhalationsdevice eine hohe und gleichmäßige Deposition in der gesamten Lunge (5,6).

Mit einer flexiblen und individuell zu adaptierenden Therapie-Option sind Ärzte und Patienten für die anstehende Allergiesaison gut gerüstet.

Quelle: Chiesi

Literatur:

(1) Pawankar R, Canonica GW, ST Holgate ST, Lockey RF, Blaiss M. The WAO White Book on Allergy (Update. 2013)
(2) Buhl R et al. S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma. Pneumologie 2017; 71: 849-91
(3) Fachinformation FOSTER® 100μg/6μg pro Inhalation Druckgasinhalation, Lösung, Stand 12/2016
(4) Fachinformation FOSTER® NEXThaler® 100μg/6μg pro Inhalation Pulver, Stand 10/2017
(5) De Backer W et al. J Aerosol Med Pulm Drug Deliv 2010; 23: 137-148 (für FOSTER® Dosieraerosol 100 μg/6 μg)
(6) Mariotti F et al. ERS Congress 2011; Poster 830 (für FOSTER® NEXThaler® 100 μg/6 μg)


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