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Medizin

11. April 2012 Arbeitskreis Palliativmedizin im BDI gegründet

Am 12. März hat sich der Arbeitskreis Palliativmedizin zu seiner ersten und konstituierenden Sitzung in Wiesbaden zusammengefunden. Auf Initiative des BDI-Vorstandes wurde dieses Treffen einberufen, um diesem interdisziplinären Fach einen festen Platz innerhalb des Berufsverbandes zu geben, stammt doch das Patientenklientel der Palliativmedizin zum größten Teil aus der Inneren Medizin. Sprecher des neuen Arbeitskreises ist der Internist und Palliativmediziner Dr. Oliver Henke. Der Bundeswehrarzt aus Berlin ist unter anderem aktiv an der Gestaltung des Palliativmedizinischen Unterrichts für Studenten an der Charité beteiligt und arbeitet in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie des Virchow-Klinikums.
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„Die Ausweitung der Palliativmedizin über die Onkologie hinaus in andere internistische Fächer wie die Pulmologie oder Kardiologie wird zukünftig einen größeren Stellenwert bekommen und die Versorgungsstrukturen dieser Fächer verändern. Dies aktiv mitzugestalten ist im ureigensten Interesse unseres Berufsverbandes.“

Dr. Dietrich Wördehoff aus Saarbrücken und Willi Ketterer aus Neuwied ergänzen die neu gegründete Vertretung des Querschnittfaches im BDI. Als Arbeitsschwerpunkte sind zum einen die Implementierung palliativmedizinischer Ansätze in die Arbeit niedergelassener Internisten, zum anderen die Integration des Internisten in die ambulante Versorgung von Palliativpatienten (im Rahmen der AAPV wie SAPV) festgelegt worden. Zum anderen sollen die Möglichkeiten der Einbindung palliativmedizinischer Konzepte in den Alltag internistischer Krankenhausabteilungen gefördert und die Einrichtung von Palliativstationen unterstützt werden.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises wird auf dem BDI Kongress in Berlin im September stattfinden.

Quelle: Berufsverband Deutscher Internisten e.V.


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