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Medizin

23. November 2018 Asthma: Inhalator ermöglicht Vermeidung von Anwendungsfehlern

Für Asthmapatienten steht ein neues atemzuggetriggertes ICS/LABA Dosier-Aerosol zur Verfügung, bei dem weniger inspiratorische Kraft oder Koordination aufgewendet werden muss als bei bisher gängigen Asthma-Devices mit einer ICS/LABA Wirkstoff-Kombination. Das ermöglicht Patienten eine einfache Anwendung.
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Fachinformation
Seit dem 21. November 2018 ist der flutiform k-haler® für die Behandlung von erwachsenen und jugendlichen Asthmapatienten (ab 12 Jahren) in Deutschland verfügbar.

Mundipharma verkündete die Neueinführung des Inhalators auf dem deutschen Markt. Das atemzuggetriggerte Dosier-Aerosol ist für die Behandlung erwachsener und jugendlicher Patienten ab 12 Jahren indiziert, bei denen eine Kombination aus inhalativem Kortikosteroid (ICS) und langwirksamen β2-Agonisten (LABA) angezeigt ist.

Vermeidung von Anwendungsfehlern 

Anwendungsfehler bei der Inhalation sind mit einer schlechteren Asthmakontrolle und einem erhöhten Risiko von Exazerbationen assoziiert. Eine häufige Fehlerquelle bei der Anwendung von Pulverinhalatoren (DPI) ist mangelnde inspiratorische Kraft. Bei der Inhalation mit einem Dosier-Aerosol (MDI) kann hingegen die Koordination zwischen Auslösen des Sprühstoßes und Inspiration unzureichend sein. Der neue Inhalator wurde entwickelt, um diesen Fehlern entgegenzuwirken und den Patienten die Anwendung zu erleichtern. Durch die Atemzugsteuerung ist im Vergleich zu der Verwendung eines Pulverinhalators nur ein geringer inspiratorischer Kraftaufwand erforderlich, um einen Sprühstoß auszulösen. Zudem ist bei der Anwendung des Devices im Gegensatz zu nicht atemzuggetriggerten Dosier-Aerosolen keine Koordination von Einatmung und Auslösen des Inhalationsgerätes mehr nötig.

Es wird die patentierte k-valveTM-Technologie mittels eines geknickten Dosierventils genutzt. Durch das Öffnen des Mundstücks wird eine Wirkstoff-Dosis aktiviert und zunächst im Knick des Ventils festgehalten. Durch den Atemzug des Patienten wird das Ventil begradigt und ein Sprühstoß freigesetzt.

Der Inhalator beinhaltet eine Fix-Kombination aus Fluticason und Formoterol.

Quelle: Mundipharma


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