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Medizin

25. November 2019 Atemwegserkrankungen: Effektive Inhalationstechnik leichter erlernen

Seit Jahrzehnten überzeugen Vernebler und Inhalationsgeräte der PARI GmbH Anwender und medizinische Fachkreise gleichermaßen. Jetzt hat der Inhalationsspezialist die neue PARI BOY®-Gerätegeneration auf den Markt gebracht, die sich durch einen geräuschreduzierten Kompressor, eine zielgruppenspezifischere Ausstattung und ein modernes ansprechendes Design auszeichnet. Im Rahmen einer Pressekonferenz hatten Journalisten der medizinischen und pharmazeutischen Presse die Möglichkeit, die neuen PARI BOYs® zu testen und bei einem Besuch des Produktionsstandortes in Weilheim den aufwendigen Herstellungsprozess der Inhalatoren nach hohen Qualitätsstandards und dem Prinzip der Nachhaltigkeit zu verfolgen.
„Inhalative Therapien ermöglichen einen direkten Transport des Wirkstoffs über die Atemwege zu seinem Wirkort“, erklärte Prof. Dr. Rainald Fischer, München. „Dadurch tritt die Wirkung rasch ein, die erforderliche Dosis reduziert sich und die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Nebeneffekte ist geringer.“
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Dabei, so Fischer weiter, hänge die Effizienz der Inhalation mit einem Vernebler von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielen Medikamenteneigenschaften (Konzentration, Wasserlöslichkeit, Volumen, Viskosität) eine Rolle. Aber auch die Funktionsweise des Verneblers selbst sowie die Lungenfunktion des Patienten (Atemfluss, Atemvolumen, Grad der Obstruktion, usw.) und dessen Adhärenz sind entscheidend.

Welche Patienten profitieren von Feuchtvernebler-Therapie?

„Feuchtvernebler eignen sich grundsätzlich für alle Patienten mit Atemwegserkrankungen“, erklärte Fischer. Zudem bieten sie eine Reihe von Vorteilen gegenüber anderen Inhalationssystemen: So ist beispielsweise über die Erklärung der Bedienung des Gerätes hinaus in der Regel kaum eine Schulung des Patienten erforderlich. Dies, so der Experte, sei insbesondere dann der Fall, wenn man einen Inhalator verwende, der die Möglichkeit biete, die Geschwindigkeit der Einatmung zu begrenzen.
Diesen Vorteil bietet der PARI BOY® durch das patentierte PIF-(Peak Inspiratory Flow)-Control-System. Es erleichtert das Erlernen einer langsamen und effektiven Inhalationstechnik. Bei zu schneller Einatmung spürt der Patient einen sanften Widerstand – ein Zeichen für ihn, die Inhalation mit langsamerer Einatmung fortzusetzen.

Kombination unterschiedlicher Medikamente möglich

„Eine Inhalation mit einem Feuchtvernebler erfolgt in Ruheatmung und erfordert keine besondere Koordination“, erklärte Fischer. Je nach gewählter Tröpfchengröße bestehe auch die Möglichkeit, die oberen Atemwege mittels Inhalation zu erreichen oder gleichzeitig mit der Inhalation eine atemphysiotherapeutische Behandlung durchzuführen. Je nach dem individuellen Bedürfnis des Patienten lassen sich verschiedene Medikamente miteinander kombinieren: Neben Kochsalzlösungen in verschiedenen Konzentrationen kommen hier Sekretolytika, antiobstruktive Präparate wie Salbutamol, Ipratropiumbromid oder Budesonid sowie Antibiotika zum Einsatz. „All das verhilft uns zu einer deutlich größeren Flexibilität in der Therapie“, resümierte Fischer.

Welche Patienten profitieren von Inhalations- und Physiotherapie?

„Nicht nur Patienten mit Atemwegserkrankungen oder funktionellen Atemwegsstörungen profitieren von der Kombination von Inhalations- und Physiotherapie, sondern auch Berufssportler und Freizeitathleten“, erklärte Brigitte Schmailzl, München. Sie befürwortet einen präventiven Einsatz von Kochsalzinhalationen zur Schleimhautpflege. Hierdurch, so die Physiotherapeutin, reduziert sich grundsätzlich die Keimlast und die mukoziliäre Clearance verbessert sich.
Schmailzl verfügt über eine langjährige Erfahrung mit der PARI BOY®-Produktlinie und ist von der Qualität der Inhalatoren überzeugt: „Ich empfehle PARI, weil die Geräte zuverlässig funktionieren – das ist unter anderem für ältere Patienten wichtig, denen es schwer fällt, sich umzugewöhnen.“ Auch die Haptik und das Handling sprechen nach Auffassung der erfahrenen Physiotherapeutin für den PARI BOY®, denn die Geräte lassen sich einfach zusammenbauen und sind – je nach den individuellen Anforderungen des Patienten – fast immer miteinander kombinierbar.

Service-Center unterstützt Patienten bei Problemen

Der Medizinprodukte-Hersteller PARI legt großen Wert auf hohe Qualitätsstandards und Nachhaltigkeit bei der Produktion. Jedes Gerät wird vor der Auslieferung auf seine Funktionsfähigkeit getestet und aktuell werden 72% der verwendeten Teile in Deutschland hergestellt. Die millionenfach bewährten Vernebler und Inhalatoren sind klinisch erprobt und sind der Goldstandard für Zulassungsstudien im Bereich der Vernebelungstherapie. So sind praktisch alle verfügbaren Medikamente für die Vernebelung mit einem PARI-Vernebler zugelassen worden.
Diese hohen Qualitätsansprüche, die für die Produktion gelten, spiegeln sich ebenfalls im Serviceangebot der PARI GmbH wider: „Ärzte, Therapeuten, Apotheker ebenso wie Patienten erhalten eine kompetente und zuverlässige Beratung“, erklärte die Spezialistin für Atemphysiotherapie.“ Geschulte Medizinproduktberater geben unter der Rufnummer +49 (0) 8151 / 279 279 oder per E-Mail unter info@pari.de Auskunft bei Fragen rund um die Produkte oder deren Anwendung. Das Service Center hilft rasch und unkompliziert bei technischen Problemen. „Ich gebe die Kontaktdaten an meine Patienten weiter, damit sie im Bedarfsfall kompetente Unterstützung erhalten“, schloss Schmailzl.

Quelle: PARI


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