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Medizin

29. März 2017 Auszeichnung für Forschung zu neuromuskulären Erkrankungen

Prof. Dr. Markus Otto, Dr. Peter Meinke und Dr. Stefanie Schreiber heißen die Preisträger des diesjährigen Felix-Jerusalem-Preises für neuromuskuläre Erkrankungen. Bereits seit dem Jahr 1996 zeichnet der Felix-Jerusalem-Preis der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) jüngere Forscher für ihre Leistungen in der Erforschung von Pathomechanismen und für objektiv nachvollziehbare Therapieerfolge bei allen Formen von neuromuskulären Erkrankungen aus. Ziel des von einer unabhängigen Jury verliehenen Preises ist es, die Forschung auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen im deutschsprachigen Raum zu fördern.
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„Die Forschung und Entwicklung von neuen Ansätzen für Diagnose und Therapie im Bereich der neuromuskulären Erkrankungen zu fördern, um das Leben der Patienten zu verbessern, ist Sanofi Genzyme ein wichtiges Anliegen. Daher unterstützen wir jährlich den Felix-Jerusalem-Preis“, erklärte Dr. Silke Raab-Pless, Medical Manager, Sanofi Genzyme bei der Übergabe der Preise im Rahmen des 23. Kongresses des Wissenschaftlichen Beirats der DGM in München. „Ziel ist es, mit der Forschung Probleme anzugehen, deren Lösung einen echten Unterschied im Leben der Patienten macht und neue Hoffnung gibt“, betonte sie.
 
Prof. Dr. Markus Otto aus Ulm erhielt den ersten Preis in Höhe von 7.500 Euro für seine Arbeiten im Bereich der ALS-Forschung, insbesondere über die Rolle der Neurofilamente im Liquor. Der zweite Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro ging an Dr. rer. nat. Peter Meinke aus München für seine Forschungsarbeiten über die Emery-Dreifuss-Muskeldystrophie (EDMD), die sich der Pathogenese dieser Erkrankung widmen und die Diagnosestellung unterstützen. Aufgrund ihrer Arbeiten zu nervensonografischen Untersuchungen bei der ALS wurde Dr. Stefanie Schreiber aus Magdeburg mit dem dritten Preis (2.500 Euro) von der DGM ausgezeichnet.

Quelle: Sanofi Genzyme


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