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Medizin
18. Oktober 2017

Biosimilars in der Rheumatologie: Medizinisch sinnvoll und ökonomisch notwendig

Mit dem Infliximab-Biosimilar CT-P13 (Remsima®) (1) und dem Rituximab-Biosimilar CT-P10 (Truxima®) (2) sind in Deutschland zwei Behandlungsoptionen als Biosimilars verfügbar, die zu den therapeutischen Standards in der Rheumatologie gehören (3). Beide Biosimilars sind vergleichbar wirksam und sicher wie die jeweiligen Referenzarzneimittel (4,5), aber deutlich kostengünstiger, konstatiert Prof. Jürgen Braun, Herne, in einem Satellitensymposium auf dem DGRh-Kongress 2017 (6). Für den Rheumatologen stellt der Einsatz von Biosimilars eine konsequente Translation der Fortschritte in der Arzneimittelherstellung dar: „Das wird unser Alltag sein“. Auch Prof. Hans-Peter Lipp, Tübingen, sieht in Biosimilars ein großes Potenzial: „Sie ermöglichen, dass finanzielle Ressourcen freigesetzt werden und mehr Patienten von innovativen Medikamenten profitieren können“.

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