Sonntag, 19. Mai 2019
Navigation öffnen

Medizin

13. März 2019 Bluthochdruck: „Initiative Hypertoniekontrolle“ will Behandlung verbessern

Hypertonie ist noch immer der wichtigste Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen und vorzeitigen Tod. Leider ist jeder zweite Hypertonie-Patient in Deutschland nicht kontrolliert. Obwohl es viele gute Therapieoptionen gibt, fehlt es an strukturierten Ansätzen zur Behandlung und Begleitung von Patienten. Die Initiative Hypertoniekontrolle setzt sich für eine nachhaltige Veränderung ein.
Anzeige:
Fachinformation
Bei der Wahl und vor allem bei der Entwicklung der richtigen Mittel und Materialien für ein effizientes und erfolgreiches Hypertoniemanagement in der Praxis will die neugegründete Initiative einen relevanten Beitrag leisten. Gemeinsam mit engagierten Experten arbeitet Prof. Dr. med. F. Limbourg daran, fachlich erfahrene Kräfte zu bündeln, um effiziente Konzepte, hilfreiche Materialien und konkrete Tipps für die Patientenführung zu erarbeiten. Über das Portal werden diese Materialien und Informationen allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Alle interessierten Mediziner sind aufgerufen, sich an diesem Engagement zu beteiligen, den Praxisalltag noch effizienter zu gestalten.

Geschützte Plattform

Limbourg versteht die Plattform als Einstieg in die digitale Medizin. Sie bietet Ärzten und Experten in einem Login-geschützten Bereich die Möglichkeit der Vernetzung und der strukturierten Arbeit an relevanten Themen. In gemeinsam definierten Modulen werden wichtige Schwerpunkte der Hypertonie diskutiert, Materialien für die Praxis entwickelt und so aktiv an einer verbesserten Hypertoniekontrolle gearbeitet.

Europäische Leitlinien für Hypertonie

Die European Society of Hypertension (ESH) aktualisierte die europäische Leitlinie zur Hypertonie-Behandlung. Verstärkt setzt sie auf Prävention, Früherkennung und Vereinfachung. Zusätzlich empfiehlt sie niedrigere Zielwerte. Die medikamentöse Therapie von Hochrisikopatienten soll dabei bereits ab Grad 1 Hypertonie begonnen werden. Unabhängig von existierenden Komorbiditäten soll die initiale Hypertonie-Therapie bei den meisten Patienten mit einer Kombination aus 2 Substanzen begonnen werden. Besonders, um die Therapietreue zu verbessern, sei eine Fixdosis Kombinationen einzusetzen. Zusätzlich werden ein neuer Zielwert für Hypertoniker von < 130/80 empfohlen sowie regelmäßige Screenings selbst für Menschen mit optimalen Werten.

Quelle: Initiative Hypertoniekontrolle


Das könnte Sie auch interessieren

Tipps für ein gutes Gedächtnis und neue medikamentöse Ansätze gegen Alzheimer

Tipps für ein gutes Gedächtnis und neue medikamentöse Ansätze gegen Alzheimer
© Universitätsklinikum Ulm

Was tun für die Fitness im Kopf? Praktische Tipps geben Ärztinnen, Psychologen und Forscherinnen des Universitätsklinikums Ulm am Mittwoch, 3. April (14:00 – 18:00 Uhr), für alle Interessierten und insbesondere für Menschen über 50 mit und ohne Gedächtnisproblemen. In der Ulmer Villa Eberhardt demonstrieren die Wissenschaftler und Klinikerinnen passende Aktivitäten, wie zum Beispiel Spiele, Puzzles oder kognitive Trainings. Darüber hinaus informieren sie in Kurzvorträgen über einen gesunden Lebensstil für das Gehirn, neue...

Orthopäden und Unfallchirurgen setzen sich für aktiven Lebensstil ein

Orthopäden und Unfallchirurgen setzen sich für aktiven Lebensstil ein
@ Von Schonertagen / Fotolia.com

Jedes Jahr verletzen sich 1,25 Millionen Bundesbürger beim Sport so schwer, dass sie ärztlich versorgt werden müssen (1). Überbelastung, hohe Risikobereitschaft und eine mangelnde Vorbereitung auf das Training führen immer wieder zu Unfällen. Gleichzeitig leben in Deutschland viele Millionen Menschen, die sich aufgrund einer Erkrankung nicht mehr schmerzfrei bewegen können. Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) stellen Experten vom 24. bis 27. Oktober Therapien vor, mit denen sie Beweglichkeit bis ins hohe Alter...

Wenn Verwandte von Krankheitserregern Gutes tun

Wenn Verwandte von Krankheitserregern Gutes tun
© science photo / fotolia.com

Es gibt Bakterien, die Wasserstoff und Naturstoffe produzieren, was sowohl für die Umwelt als auch für die Medizin wichtig ist. In Jena hat ein Forschungsteam nun die Fähigkeit zur Wasserstoff- und Naturstoffproduktion in einer Gruppe von Bakterien nachgewiesen, die bis dahin eher als Krankheitserreger bekannt waren. In Gemeinschaft mit einem methanproduzierenden Bakterium konnten diese Bakterien Milchsäure zu Methan umwandeln.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Bluthochdruck: „Initiative Hypertoniekontrolle“ will Behandlung verbessern "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.