Freitag, 21. Februar 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

19. Juni 2019 COPD: Beobachtungsstudie belegt Zufriedenheit mit Tiotropium-Olodaterol-Inhalator

Auf dem diesjährigen Kongress der American Thoracic Society (ATS) 2019 in Dallas, USA, wurden neue Daten zur gemeinsamen Auswertung der beiden groß angelegten europäischen Real-World-Studien OTIVACTO® (1) und SPIRIT (2) vorgestellt. Insgesamt wurden klinische Daten von 9.180 Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die mit Tiotropium/Olodaterol behandelt wurden, erfasst und ausgewertet (3). Bereits die auf vorherigen Kongressen vorgestellten Auswertungen des primären Studienendpunktes, dem therapeutischen Erfolg, zeigten sehr positive Ergebnisse (1,2). Nun folgte auf dem ATS-Kongress die Veröffentlichung der gemeinsamen Auswertung der sekundären Endpunkte (3). Diese umfassten die Zufriedenheit der Studienteilnehmer mit der Inhalation von Tiotropium/Olodaterol sowie mit der Handhabung des Inhalators. Die Bewertung der Parameter erfolgte am Ende des etwa 6-wöchigen Beobachtungszeitraums anhand einer 7-stufigen Ordinalskala (3).
Anzeige:
Fachinformation
Hohe Zufriedenheit mit Inhalation und Handhabung

Entsprechend der gemeinsamen Auswertung zeigten sich über 95% der Studienteilnehmer mit der Therapie von Tiotropium/Olodaterol (Spiolto®) via Inhalator (Respimat®) „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ (3). Das gleiche Bild ergab sich im Hinblick auf die Handhabung des Inhalators: Auch mit diesem Aspekt waren mehr als 95% der Probanden „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ (3). Die positiven Bewertungen waren dabei in allen GOLD-Gruppen vergleichbar (3). „Der Inhalator ist ein Schlüsselfaktor für den Therapieerfolg. Nur wenn der Patient gut mit der Anwendung und der Inhalation zurechtkommt, gelangen die Wirkstoffe auch in der richtigen Konzentration an ihr Ziel“, erklärte Prof. Dr. Christian Taube, Essen.

Hohe Adhärenz im Beobachtungszeitraum

Die regelmäßige Anwendung von Tiotropium/Olodaterol via Inhalator wurde im Beobachtungszeitraum durch den behandelnden Arzt beurteilt. Gemäß der Auswertung lag die Adhärenz bei mehr als 98% (3). „Die Ergebnisse der gemeinsamen Auswertung von OTIVACTO® und SPIRIT deuten darauf hin, dass Inhalator-Zufriedenheit und Adhärenz bei COPD-Patienten eng zusammenhängen könnten. Der Respimat® hat sich in beiden Studien als ausgesprochen anwenderfreundlich gezeigt, was in der sehr hohen Therapie-Adhärenz zum Ausdruck kommen kann“, resümierte Taube.

Quelle: Boehringer Ingelheim

Literatur:

(1) Valipour A et al. Improvement of self-reported physical functioning with tiotropium/olodaterol in Central and Eastern European COPD patients. Poster presented at ERS, September 16 2018.
(2)  Forster A. Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit und Behandlungszufriedenheit unter Tiotropium/Olodaterol bei Patienten mit COPD unter Alltagsbedingungen. Poster presented at DGP congress, Munich, March 16, 2019.
(3) Taube C et al. Assessment of Patient Experiences with Respimaf in Everyday Clinical Practice. Poster presented at ATS, May 20, 2019.


Das könnte Sie auch interessieren

Wie ändert sich die Wahrnehmung im Alter?

Wie ändert sich die Wahrnehmung im Alter?
© Universitätsklinikum Jena / fotolia.com

Im Gedächtniszentrum am Universitätsklinikum Jena untersuchen und behandeln Ärzte, Neuropsychologen und Ergotherapeuten Patienten mit dem Verdacht einer beginnenden Demenzerkrankung. Sie erforschen, wie sich Wahrnehmung und Aufmerksamkeit im Alter verändern und worin sich diese Veränderungen beim gesunden Altern und der beginnenden Demenz unterscheiden. Ihr Ziel ist die frühzeitige Identifikation von Patienten mit einem erhöhten Risiko für eine Demenz, um deren Entwicklung bestmöglich entgegen wirken zu können.

Videosprechstunde ermöglicht schnelle dermatologische Verlaufskontrolle

Videosprechstunde ermöglicht schnelle dermatologische Verlaufskontrolle
© Africa Studio / Fotolia.com

Um die Entwicklung einer Hauterkrankung oder den Heilungsprozess einer Wunde zu überwachen, ist in der Regel kein Vor-Ort-Termin in der Arztpraxis mehr notwendig. Zeitgemäß können Dermatologen nach Diagnosestellung und Therapieempfehlung im Rahmen der Eingangsuntersuchung mit der Videosprechstunde therapeutische Erfolge mit dem Patienten vertraulich via PC, Laptop oder Tablet besprechen. Mit dem durch die gesetzlichen Krankenkassen geförderten Patientenservice entlasten Dermatologen zugleich Praxispersonal, etablieren komfortable Arbeitsabläufe und verhindern...

"Vorsorge für den Ernstfall" - Verbraucherinformation der DKV

"Vorsorge für den Ernstfall" - Verbraucherinformation der DKV
© pressmaster / Fotolia.com

Ein schlimmer Unfall oder eine schwere Krankheit kann Menschen in eine Situation bringen, in der sie sich nicht mehr mit dem Arzt verständigen können. Dann hilft eine Patientenverfügung: Hier kann jeder festlegen, welche medizinische Versorgung er im Notfall wünscht – und welche nicht. Das Dokument entlastet auch die Angehörigen, die als Betreuer sonst Entscheidungen über lebenserhaltende Maßnahmen treffen müssten. Wie eine Patientenverfügung aussehen muss, damit sie gültig ist, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der...

Mehr als heiße Luft - Bei Sommerhitze die Ozonwerte im Auge behalten

Mehr als heiße Luft - Bei Sommerhitze die Ozonwerte im Auge behalten
© Thaut Images / Fotolia.com

Bei anhaltend hohen Temperaturen steigt auch die Ozonkonzentration in der Luft. „Das schädliche Gas kann bei empfindlichen Menschen die Augen reizen, Hustenanfälle auslösen oder Kopfschmerzen verursachen“, sagt Dr. Ursula Marschall. Die leitende Medizinerin bei der BARMER empfiehlt deshalb insbesondere älteren Menschen und chronisch Kranken bei hohen Ozonwerten körperliche Anstrengungen zu reduzieren.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"COPD: Beobachtungsstudie belegt Zufriedenheit mit Tiotropium-Olodaterol-Inhalator"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.