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Medizin

06. Februar 2019 COPD: Tiotropium-Olodaterol-Inhalator mit kleiner Partikelgröße

Ein wichtiges Ziel bei der Therapie von COPD ist es, mit inhalativen Medikamenten auch die tiefen, peripheren Atemwege in der Lunge zu erreichen. Nur dann ist es möglich, eine Überblähung der Lunge zu behandeln. Mit einem neuen Inhalator werden auch die tiefen Atemwege in der Peripherie der Lunge erreicht. Die vernebelte Lösung enthält das Anticholinergikum Tiotropium und den langwirksamen Beta-Agonisten Olodaterol.
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Fachinformation
Der neue Spiolto® Respimat® wurde u. a. mit dem Ziel entwickelt, älteren COPD-Patienten die Inhalation zu erleichtern: Dafür wurde die Dosisanzeige vergrößert. Sie zeigt an, wann das Medikament zur Neige geht, und eine neue Patrone eingesetzt werden muss. Das Gerät wurde verlängert und die Ladung und Vorbereitung vereinfacht, damit auch Patienten mit schlechten koordinativen Fähigkeiten das Gerät bedienen können. Der neue Inhalator ist wiederverwendbar. Er wird ab dem 1. April in Deutschland verfügbar sein.

Überblähung der Lunge

„COPD ist eine Erkrankung der tiefen Atemwege, die zu einem Emphysem führen kann. Deshalb ist es wichtig, dass das inhalative Medikament auch die Lungenperipherie erreicht“, sagte Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt am Krankenhaus Bethanien in Moers. Zur Diagnose einer Überblähung eigne sich die Bodyplethysmographie am besten, so Voshaar.

Die Überblähung der Lunge tritt bei COPD schon früh im Verlauf der Erkrankung auf und ist eine der wichtigsten Ursachen für Atemnot. Der neue Inhalator versprüht eine sich langsam ausbreitende und langanhaltende Sprühwolke mit einem hohen Feinpartikelanteil und erreicht so eine optimale Wirkstoffdepositionsrate bis in die tiefen Atemwege.

Partikelgröße entscheidend

Auch die Patientencharakteristika, z. B. Atemflussstärke sind zu berücksichtigen, betonte Dr. Andreas Forster, leitender Arzt am Lungenzentrum Darmstadt. Die vereinfachte Bedienung des neuen Inhalators trage maßgeblich zu Adhärenz und damit zum Therapieerfolg bei.

Die erforderliche Partikelgröße, bei der die tiefen Atemwege erreicht werden, liegt bei etwa 5 mm. Der neue Inhalator produziert zu 68,5% Partikel mit einer Größe von 5,8 mm und kleiner.

Dr. Maren Mundt

Quelle: Fachpressekonferenz, „Der neue Respimat® – COPD-Management noch besser im Griff“, 30.01.2019, Dortmund; Veranstalter: Boehringer Ingelheim


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