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Medizin

01. September 2017
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COPD: effektiver und gut verträglicher Wirkstoff in einem innovativen Inhalator

COPD-Patienten können von der 2-mal täglichen Inhalation mit  Aclidinium u. a. mit einer verbesserten Lungenfunktion (1) sowie einer vor allem am Morgen reduzierten Symptomatik profitieren (2). Eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit einer Inhalationstherapie ist die Auswahl und der richtige Einsatz eines geeigneten Inhalators. Daten einer klinischen Studie zeigen, dass 97% der Patienten mit mittelschwerer bis schwerer COPD mit dem Genuair® erfolgreich inhalierten (3).
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Fachinformation
Die COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist eine chronisch-progrediente Erkrankung, die das Leben der Betroffenen zunehmend einschränkt. Akute Exazerbationen verschlechtern die Krankheitsprognose und steigern die Mortalität der Betroffenen (4).  Wichtige Ziele der Therapie sind deshalb eine Verbesserung der Symptomatik sowie das Vermeiden von Exazerbationen ( 5).

Präklinische Studien mit Aclidinium (Bretaris® Genuair®), einem langwirksamen Muskarin-Rezeptor-Antagonisten (LAMA), haben eine schnelle, dosisabhängige und langandauernde Hemmung der Acetylcholin-vermittelten Bronchokonstriktion gezeigt (1). Im Rahmen des klinischen Entwicklungsprogramms zu Bretaris® Genuair® konnte in einer placebokontrollierten, randomisierten Phase-III-Studie unter 2-mal täglicher Anwendung von Aclidinium eine klinisch bedeutsame Verbesserung der Lungenfunktion (gemessen anhand des FEV1) gezeigt werden (1). Gepoolte Wirksamkeitsanalysen der 3- und 6-monatigen placebokontrollierten Studien zeigten außerdem einen statistisch signifikanten Rückgang der Rate an moderaten bis schweren Exazerbationen um 29% unter Aclidinium im Vergleich zu Placebo (p=0,0149) (1).

Reduzierte frühmorgendliche Symptomatik durch 2-mal tägliche Inhalation

Viele Patienten mit einer COPD starten morgens mit einer erheblichen Symptomatik in den Tag (6). Diese Patienten können besonders von der zweimal täglichen Aclidinium-Inhalation profitieren. Dies bestätigt auch eine klinische Studie von Beier et al. (2): In der Phase-IIIb-Studie (n=414) wurde die Gabe der in Deutschland zugelassenen Dosis von 400 μg Aclidiniumbromid (2-mal täglich) mit der Anwendung von 22,5 μg Tiotropiumbromid (1-mal täglich) bzw. Placebo verglichen. Die Auswertung der gemittelten Daten (AUC0-24) zeigte unter Aclidinium ein im Vergleich zu Placebo und Tiotropium über 24 Stunden signifikant gesteigertes FEV1 an Tag 1. Vergleichbare Ergebnisse gegenüber Placebo wurden mit Aclidinium und Tiotropium nach 6 Wochen erzielt. Weiterer Endpunkt in dieser Studie waren die Beschwerden der Patienten am Morgen. Erfasst wurden Kurzatmigkeit, Husten, Giemen sowie Verschleimung bzw. Sputumproduktion. Dabei zeigte sich beim Gesamtscore ein signifikanter Vorteil von Aclidinium (p<0,001) und Tiotropium (p<0,05)gegenüber Placebo. Darüber hinaus zeigte Aclidinium auch bei jedem Einzelsymptom eine statistisch signifikante Verbesserung gegenüber Placebo über 6 Wochen (2).

 
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