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Medizin

17. Juni 2020 COVID-19: Therapeutischer Antikörper zur Prävention und Behandlung

AbbVie, Harbour BioMed (HBM), die Universität Utrecht (UU) und das Erasmus Medical Center (EMC) wollen gemeinsam einen neuartigen therapeutischen Antikörper zur Prävention und Behandlung von COVID‑19 entwickeln, der durch das SARS-CoV‑2-Virus hervorgerufenen pandemischen Atemwegserkrankung. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Entwicklung des vollständig humanen, neutralisierenden Antikörpers 47D11 voranzutreiben, der von UU, EMC und HBM erforscht wurde. Dieser Antikörper zielt auf die konservierte Domäne des Spike-Proteins von SARS-CoV‑2 ab.
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Im Rahmen der Zusammenarbeit wird AbbVie UU, EMC und HBM bei den präklinischen Aktivitäten unterstützen und gleichzeitig Vorbereitungen für die präklinische und klinische Entwicklung der späteren Stadien treffen. Das Pharmaunternehmen erhält von den 3 Forschungseinrichtungen die Option, den Antikörper für die therapeutische klinische Entwicklung und weltweite Vermarktung exklusiv zu lizenzieren.

„Die Behandlung und Prävention von COVID‑19 ist weltweit nach wie vor von entscheidender Bedeutung. Der von UU, EMC und Harbour BioMed entdeckte Antikörper ist aufgrund seines Mechanismus, mit dem er auf das Virus abzielt, und aufgrund seines Potenzials als vollständig humanes Protein äußerst vielversprechend“, so Tom Hudson, M.D., AbbVie. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit diesem ausgezeichneten Team, um diesen Antikörper in die klinische Prüfung zu bringen.“

„Die COVID‑19-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die biologischen Hintergründe des Coronavirus zu verstehen“, betont Berend-Jan Bosch, Ph. D., Associate Professor und Forschungsleiter an der UU. „Durch die Zusammenarbeit mit AbbVie bietet sich eine hervorragende Gelegenheit, unsere Forschung an einem Wirkstoffkandidaten umzusetzen, der über ein hohes Potenzial verfügt, um den Kampf gegen diese Erkrankung voranzutreiben.“

Frank Grosveld, Ph. D., Academy Professor of Cell Biology am EMC in Rotterdam und Gründer sowie Chief Scientific Officer bei Harbour BioMed, bringt es auf den Punkt: „Durch die Zusammenarbeit wird unser Ansatz eines vollständig humanen Antikörpers bestätigt und unterstützt. Sie ermöglicht uns, rasch in die klinischen Studienphasen einzusteigen.“

Der Forschungsansatz des Antikörpers, der am 4. Mai online in Nature Communications beschrieben wurde, zielt auf eine konservierte Region des Spike-Proteins des Virus ab. In Zellkulturstudien blockierte der Antikörper die Infektion durch SARS-CoV‑2 und ein zweites SARS-Coronavirus. Der Antikörper ist vollständig human, was die klinische Entwicklung vereinfacht und immunvermittelte Nebenwirkungen minimiert.

Quelle: AbbVie


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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Bundesweite Kontaktbeschränkungen ab 02. November 2020 – Früher als angekündigt soll die Pandemie mit massiven Kontaktbeschränkungen gestoppt werden (dpa, 28.10.2020).
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