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Medizin

09. Mai 2020 COVID-19: Vorläufige Daten zum Prüfpräparat Opaganib sind vielversprechend

RedHill Biopharma hat Daten zum Prüfpräparat Opaganib (Yeliva®) für die Behandlung von Patienten, die an einer SARS-CoV-2-Infektion erkrankt sind, vorgestellt.
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Fachinformation
Zum Zeitpunkt des Behandlungsbeginns litten alle Patienten an mäßigen bis schweren akuten Atemwegsbeschwerden im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion und wurden mit Standardtherapien (meist Hydroxychloroquin) behandelt. Alle benötigten eine zusätzliche Versorgung mit Sauerstoff und wiesen trotz der zusätzlichen Oxygenierung einen Sauerstoffmangel auf.  

Verbesserung des klinischen Zustands

Vorläufige Ergebnisse von 6 untersuchten Patienten zeigten eine objektive, deutlich messbare Verbesserung des klinischen Zustands innerhalb weniger Tage nach Behandlungsbeginn mit Opaganib. Die Patienten benötigten u.a. weniger zusätzlichen Sauerstoff und wiesen eine höhere Anzahl an Lymphozyten auf sowie einen niedrigeren CRP-Wert. Opaganib erwies sich als gut verträglich und zeigte sowohl mit als auch ohne Behandlung mit Hydroxychloroquin eine klinische Verbesserung. Bei 5 der 6 Patienten konnte die zusätzliche Versorgung mit Sauerstoff eingestellt werden und 3 Patienten wurden wenige Tage nach Behandlungsbeginn aus dem Krankenhaus entlassen. Der Zustand des sechsten Patienten, mit dessen Behandlung erst vor kurzem begonnen wurde, verbessert sich. Bisher haben 2 Patienten die 14-tägige Opaganib-Therapie sicher abgeschlossen und gut vertragen. Diese vorläufigen Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Sie zeigen eine Verbesserung des klinischen Zustands der ersten mit Opaganib behandelten COVID-19-Patienten und bieten vorläufige Anhaltspunkte für die Verträglichkeit von Opaganib und dessen potenzielle Wirksamkeit für die Behandlung von COVID-19-Patienten. Bei der FDA wurde nun einen Antrag zur Einleitung einer klinischen Studie mit Opaganib in den USA eingereicht.

Quelle: RedHill Biopharma

Literatur:

www.redhillbio.com/expandedaccess


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