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Medizin
25. Juli 2017
Seite 1/2

Chronische Hepatitis C wird in Deutschland sehr gut therapiert

Zwischen 200.000 und 500.000 Menschen in Deutschland sind mit dem Hepatitis C-Virus infiziert. Die Heilung der chronischen Hepatitis C kann gravierende Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs verhindern. Aktuelle Auswertungen des „Deutschen Hepatitis C-Registers“ zeigen, dass die Therapie der Erkrankung in Deutschland auf hohem Niveau erfolgt.
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Seit 2014 wurden in Deutschland zahlreiche Medikamente zur Behandlung der Hepatitis C zugelassen, die direkt in den Vermehrungszyklus des Virus eingreifen (DAAs – Direct Acting Antiviral Agents). Um die Behandlung der Patienten mit einer chronischen Hepatitis C zu verbessern und die Wirksamkeit der neuen Medikamente zu prüfen, wurde im Jahr 2014 das „Deutsche Hepatitis C-Register (DHC-R)“ gestartet. Dafür hat die Deutsche Leberstiftung eine GmbH gegründet. Die „Leberstiftungs-GmbH Deutschland“ führt das Register in Kooperation mit dem Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V. (bng).

Mit über 11.000 Patienten ist es eines der weltweit größten Register zu dieser Erkrankung. Mit den Daten aus dem DHC-R können viele wissenschaftliche Fragestellungen beantwortet werden. So wird beispielsweise geprüft, ob die Behandlungsergebnisse im tatsächlichen Therapiealltag denen der klinischen Zulassungsstudien entsprechen.

Prof. Heiner Wedemeyer, Hannover, erklärt das Ziel des Registers: „Nach der Zulassung von Medikamenten ist es elementar, diese auch in der alltäglichen Anwendung zu beobachten. Diese „Real World“-Daten geben Aufschluss darüber, wie die neuen Medikamente zur Behandlung der Hepatitis C optimal eingesetzt werden können. Und sie zeigen, wie diese Erkrankung in Deutschland behandelt wird.“

Aktuelle Auswertungen der Register-Daten belegen nun, dass die Medikamente zur Therapie der chronischen Hepatitis C in Deutschland sehr gut und erfolgreich eingesetzt werden.

 
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