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Medizin

08. Mai 2017 Chronische Iliosakralschmerzen: Leitlinien empfehlen Einsatz von iFuse-Implantaten

Vor Kurzem gab das National Institute for Health and Care Excellence, kurz NICE, in Großbritannien seine „Interventional Procedure Guidance“ für minimalinvasive Gelenkfusionseingriffe bei chronischen Iliosakralschmerzen (1) bekannt. Diese Leitlinien zu interventionellen Verfahren empfehlen, dass minimalinvasive Iliosakralgelenkfusionen für entsprechend diagnostizierte Patienten zur Verfügung stehen sollten. Dabei stützen sie sich vorwiegend auf klinische Nachweise mit dem iFuse-Implantat, das bei Patienten mit degenerativer Sakroiliitis oder Iliosakralgelenksprengungen zum Einsatz kommt.
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Basistext
NICE entwickelt Leitlinien und Qualitätsstandards für Gesundheits- und Sozialdienste und steht weltweit an der Spitze, wenn es um die Bewertung von entsprechenden Technologien geht. Durch die Erstellung von Richtlinien für öffentliche Gesundheitsdienste(2) optimiert das Institut weltweit gesundheitliche und soziale Vorsorgesysteme.

Ausreichende Studienlage

Laut der NICE-Empfehlung reichen Sicherheit und Effizienz von minimalinvasiven Eingriffen zur Fusion des Iliosakralgelenks – die primär auf den starken klinischen Nachweisen mit dem iFuse-Implantat aufbauen – aus, sofern standardisierte Verfahren vorliegen. „Mediziner erkennen die iFuse-Implantate als solch standardisierte Verfahren an, da mehrere multizentrische und zwei randomisierte, kontrollierte Studien sowie über 50 wissenschaftliche Veröffentlichungen ihre Wirksamkeit belegen“, betont Dr. W. Carlton Reckling, MBA, Chief Medical Officer und Vice President Medical Affairs von SI-BONE.

Über einen lateralen Zugang setzt diese minimalinvasive Operationsmethode dreieckige Titanimplantate ein, die das Darm- mit dem Kreuzbein verbinden. Dank einer porösen Beschichtung aus Titanplasmaspray (TPS), die als Interferenzoberfläche dient, verringert sich die Implantatbewegung. Somit bewirken die Dreiecksimplantate eine sofortige und biologische Fixierung (3) zur Unterstützung einer langfristigen Fusion der Iliosakralgelenkplatten. Im Rahmen des postoperativen Verlaufs zeigt sich eine gute knöcherne Überbauung der Implantate, nach 5 Jahren in über 85% der Fälle (4).

Quelle: SI-BONE

Literatur:

(1) Minimally invasive sacroiliac joint fusion surgery for chronic sacroiliac pain (Minimalinvasive Eingriffe für die Iliosakralgelenkfusion bei chronischem Iliosakralschmerz). NICE Interventional Procedures Guidance (IPG578). April 2017. https://www.nice.org.uk/guidance/IPG578/chapter/1-recommendations
(2) https://www.nice.org.uk/Media/Default/About/Who-we-are/NICE_Charter.pdf
(3) MacBarb RF, Lindsey DP, Woods SA, Lalor PA, Gundanna MI, Yerby SA. Fortifying the Bone-Implant Interface Part II: An In Vivo Evaluation of 3D-Printed and TPS-Coated Triangular Implants (Stärkung der Knochen-Implantat-Verbindung Teil II: eine In-vivo-Auswertung von 3D-gedruckten und TPS-beschichteten, dreieckigen Implantaten). Int J Spine Surg. 2017;11. (Angenommen, noch nicht veröffentlicht)
(4) Five-Year Clinical and Radiographic Outcomes After Minimally Invasive Sacroiliac Joint Fusion Using Triangular Implants - Rudolf L. The Open Orthopaedics Journal. 2014;8:375-383.


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  • USA offiziell aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgetreten – Der Austritt wird in einem Jahr gültig (dpa, 08.07.2020).
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